Озеро любви. See der Liebe
краски по небу разлили,
крылья в небе от Земли
взяли цвет голубизны!
Ах, незримые их лица
видит, разве что, жар-птица, -
птица тоже Серафим,
только крылья без ветрил,
а в ветрилах жернова,
зёрна мыслей, как мука.
Капля солнечного дня
словно в озеро сошла,
успокоилась на дне,
как волнения в душе.
День прошёл -
всех мук загадка...
Глянь - в песочнице лопатка
остаётся ночевать,
завтра будут с ней играть...
дело у неё одно -
сыпать что-нибудь в ведро
(хорошо бы, мысли света, -
строить замки на все лета).
Улетели Серафимы,
чайкам головы вскружили,
чайки кружат над водой,
ангелов зовут с собой
(ангелы на брег присели,
в белое себя одели,
не понять, где люд мирской,
а где ангелы, порой).
Ивы тихие не спят,
ветви просятся гулять,
листья ив, ну точно дети,
ночью иногда шумят,
краски солнца на рассвете
собирают в веток прядь.
Так проходит день за днём
всем желая мирных снов.
Посмотри, как светят мысли
красками далёкой жизни,
золотые все они -
солнечной любви лучи...
Прилетели Серафимы,
краски Солнца подарили,
капли на землю летят,
в озеро любви, опять...
.
See der Liebe
Seht, wie die Seraphim
Farben ueber den Himmel ergossen haben;
ihre Fluegel haben sich
den azurblauen Farbton der Erde geliehen!
Ach, ihre unsichtbaren Gesichter
erblicken vielleicht nur der Feuervogel –
ein Vogel, der auch ein Seraph ist,
nur dass seine Fluegel keine Segel haben;
und doch liegen in diesen Segeln Muehlsteine,
die die Koerner der Gedanken zu Mehl mahlen.
Ein Tropfen des sonnigen Tages
ist in den See hinabgeflossen,
und hat sich ruhig am Grund niedergelassen,
wie die Regungen der Seele.
Der Tag ist vergangen –
ein Raetsel aller Pruefungen des Lebens …
Seht – eine kleine Schaufel im Sandkasten
bleibt ueber Nacht zurueck;
morgen wird wieder mit ihr gespielt …
sie hat nur eine Aufgabe –
etwas in den Eimer zu giessen
(idealerweise Gedanken des Lichts –
um Schloesser zu bauen, die ewig bestehen).
Die Seraphim sind fortgeflogen,
und haben die Koepfe der Moewen verdreht;
Die Moewen kreisen ueber dem Wasser,
und rufen die Engel zu sich.
(Die Engel sind am Ufer gelandet,
in weisse Gewaender gehuellt;
Manchmal kann man nicht erkennen,
wo Sterbliche enden und Engel beginnen).
Die stillen Weiden schlafen nicht,
ihre Zweige sehnen sich nach Bewegung;
Weidenblaetter – wie Kinder –
regen sich manchmal nachts,
und sammeln die Farben der Morgendaemmerung
in ihren Zweigen.
So ziehen die Tage dahin,
und w;nschen allen friedliche Traeume.
Seht, wie die Gedanken hell erstrahlen,
in den Farben eines fernen Lebens –
alle golden,
Strahlen sonnenbeschienener Liebe …
Die Seraphim sind herbeigeflogen,
und haben die Farben der Sonne geschenkt;
Tropfen regnen auf die Erde herab,
in den See der Liebe, noch einmal...
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