Крыло любви. Der Fluegel der Liebe

Как много было радости в тебе
мой светлый мир, что ангелами полон,
как много я вершила при Луне
и под лучами Солнца, в полный голос;
какими чистыми текли мои ручьи
небесных мыслей в каменную полость,
какими чувствами рождались ново дни
для водопадов знаний в жизни морось...

Так буду я ответчиком за всё,
что из добра добром в миры вернулось,
так буду благодарна видеть то,
что и любви моё крыло коснулось.

как будто отшумел невежеств глас
и успокоилось завистливое око,
как будто сник беды незваной час,
что ранит сердце повторений роком;
но тут явился духом не родной,
нелепой выдумкой изгнал из мира счастье,
но тут пробилось в осени сезон
бесцветное печальное ненастье.

На улицах пошаливает тишь,
всё изменившая, как краски на бумажку,
на улицах бездонной веры стих
не принявший нелепую подсказку;
по буковкам сложились все слова,
как капельками в море очутились,
по буковкам при жизни, верно я,
мечтами ангелов, что никому не снились.

Стираю боль с помятого листа,
хотя её я очень понимаю,
стираю боль вчерашнего письма,
в огонь и в воду мысленно бросаю;
украдкой на клубок мотаю жизнь -
напрасное по времени занятие, -
украдкой ворочу сознания мысль,
что всё в любви солёное и сладкое.

Так буду я ответчиком за всё,
что из добра добром в миры вернулось,
так буду благодарна видеть то,
что и любви моё крыло коснулось.


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Der Fluegel der Liebe

Wie viel Freude bargst du in dir,
du lichte Welt, von Engeln ganz erfuellt;
wie viel vollbracht’ ich, ob im Mondenlicht
ob unter Sonnenstrahlen, laut und kuehn;
wie rein ergossen sich die Baeche mir
himmlischer Gedanken in den Felsenschacht,
mit welch’ Gefuehlen neue Tage sich gebaren –
fuer Wissenswasserf;lle inmitten des Lebens Spruehregen...

So will ich Rechenschaft fuer alles geben,
was aus dem Guten gut in Welten kehrte,
und dankbar sein, zu sehen, dass auch mich
der Fluegel der Liebe sanft beruehrte.

Als w;re der Laerm der Unwissenheit verklungen
und das neidische Auge zur Ruhe gekommen,
als waere die Stunde des ungeladenen Unheils gewichen,
das mit dem Schicksal der Wiederholung das Herz verwundet;
doch da erschien ein Geist, mir fremd und fern,
der mit absurdem Trug das Glueck aus der Welt vertrieb,
und mitten im Herbst brach ploetzlich hervor
ein farbloses, trauriges Unwetter.

Auf den Strassen regiert eine Stille,
die alles wandelte – wie Farben auf dem Papier –,
auf den Strassen verstummte der Glaube, tief und weit,
der sich dem absurden Einfluestern nicht beugte;
Buchstabe fuer Buchstabe fuegten sich Worte,
wie Tropfen, die sich im Meer wiederfanden,
Buchstabe fuer Buchstabe – gewiss, zu Lebzeiten –
mit Traeumen von Engeln, von denen niemand je traeumte.

Ich tilge den Schmerz von zerknittertem Blatt,
obwohl ich ihn nur allzu gut verstehe;
ich loesche den Schmerz, den der Brief von gestern hat,
werf’ ihn in Feuer und Flut, wie ich’s im Geiste sehe;
heimlich wickle ich das Leben zum Knaeuel auf –
ein Tun, das der Zeit nur vergeblich dient –,
heimlich lenk’ ich den Sinn auf den Lauf:
dass Liebe sowohl Salziges als auch Suesses in sich birgt.

So will ich fuer all das geradeestehn,
was aus Gutem als Gutes in die Welten zurueckgekehrt,
so will ich dankbar das Wunder sehn,
dass auch mich der Fluegel der Liebe beruehrt.


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