Сон в глаза. Schlaf in den Augen
Ночь на землю опустилась.
Стало тихо и темно.
Вы, наверно, утомились за день,
что прошел давно?
Ночь несет успокоение,
сны цветные словно в сказке,
всех проблем и бед забвение,
дарит нежность, дарит ласку...
Сиия Тата:
Сны – благая ночи сказка,
в никуда из ниоткуда,
как картина - краской масла
глину жизни явит всюду.
Не притронувшись руками,
не прижав плечо к плечу,
трудно выразить словами,
как я сказку сна люблю.
И всё чаще сердцу больно
утром уходить из сна,
бросив светлость песен, вольно
и невольно, в день глядя.
Ново время длится долго,
чтобы чувствовать вдали,
как ликует дух бессонно
сном надеждами любви.
Не притронувшись руками,
не прижав плечо к плечу,
не испробуешь губами
сказку жизни наяву.
И печаль, подкравшись нежно
всё старается понять,
отчего так сердцу тесно,
что так рвётся сети рвать.
В полумраке яркой нотой
мысли в сон любви парят,
оглянуться б, хоть на йоту
время жизни сном обнять.
Нежно-белое желание,
супротив всему, что тень,
кружевное изваяние
веры в сказочность идей.
Сон в глаза – ребёнок искренний,
хоть улыбка, хоть слеза,
плачь души его неистовый –
много мира в каплю зла.
Сон во сне – бывалый сказочник,
видишь, а понять нельзя, -
спишь, не спишь в раю для яблочек,
ни одно вкусить нельзя.
Не притронувшись руками,
не прижав плечо к плечу,
трудно выразить словами,
как я сказку сна люблю.
.
Schlaf in den Augen
Eine Welt ohne Grenzen:
Die Nacht hat sich auf die Erde gesenkt.
Still und dunkel ist es geworden.
Ihr seid sicher m;de von dem Tag,
der laengst vergangen ist?
Die Nacht bringt Ruhe,
bunte Traeume wie im Maerchen,
laesst alle Sorgen und Noete vergessen,
schenkt Zaertlichkeit und Geborgenheit...
Sija Tata:
Traeume – der Nacht beglueckend Maerchen,
aus dem Nichts ins Nirgendwo;
wie ein Oelgemaelde offenbart
der Farben Glanz des Lebens Ton.
Ohne Beruehrung durch die Haende,
ohne Schulterschluss im Gehen,
laesst sich kaum in Worte fassen,
wie ich dieses Traummaerchen liebe.
Und oft schmerzt es nun das Herz,
morgens aus dem Traum zu scheiden,
den Glanz der Lieder hinter sich lassend,
frei und doch gezwungen, in den Tag zu blicken.
Lang waehrt die neue Zeit,
um in der Ferne zu spueren,
wie der Geist schlaflos frohlockt
im Traum, erfuellt von Liebeshoffnung.
Ohne Beruehrung durch die Haende,
ohne Schulterschluss im Gehen,
kannst du mit den Lippen nicht
des Lebens Maerchen im Wachen kosten.
Und die Trauer, sanft herangeschlichen,
sucht zu ergruenden, warum das Herz so beengt ist,
warum es so sehr danach draengt, die Fesseln zu sprengen.
Im Halbdunkel schweben Gedanken – wie ein heller Ton –
hinein in den Traum der Liebe;
gern wuerde man zurueckblicken,
die Lebenszeit im Traum umfangen, wenn auch nur ein wenig.
Ein zart-weisses Sehnen,
dem Schatten zum Trotz,
ein filigranes Gebilde
aus Glauben an die Zauberwelt der Ideen.
Der Traum in den Augen – ein aufrichtiges Kind,
sei es Laecheln oder Traene,
das wilde Weinen der Seele –
so viel Welt in einem Tropfen des Boesen.
Ein Traum im Traum – ein erfahrener Maerchenerzaehler;
man sieht es, doch begreifen kann man es nicht –
man schlaeft und schlaeft doch nicht im Paradies der Aepfel,
von denen man kein einziges kosten darf.
Ohne die Haende auszustrecken,
ohne Schulter an Schulter zu lehnen,
ist es schwer in Worte zu fassen,
wie sehr ich das Maerchen des Traums liebe.
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