Веет-сеет. Ein sanfter Hauch
занялся сдуванием их лета,
где-то на земле падут они,
пестики оставив глазу века;
серединка у цветка одна,
не всегда она на небо смотрит,
но за то, такая чистота
красоту, куда посмотрит, вносит…
А когда не станет и её,
корни превратятся в мякоть пыли,
зёрна прорастут, как волшебство,
повторяя бывшей жизни силы.
Семена, как мысли на стеблях,
удивительно, как с нашими похожи,
вроде улетают… нет же, вспять,
возвращаются творениями, может…
И, какие цветики влекут,
те и говорят тебе о главном –
то спокойствием твой мир они зовут,
то о взрыве в жизни, не отрадном…
А потом, ещё и кутерьма,
что вокруг тебя всегда творится,
днями и ночами до утра,
то приятная, то страшный суд вершится…
Замечай волнения в себе,
с чем согласен дух и не согласен,
чтобы понимать, в какой нужде
ветерок души витает гласный;
не пророчества ту магию в тебя
поселяют, не спросив о главном -
а, готов ли ты познать себя,
зная – мысли водят в тайном, явном.
Мысли обрамляют тела суть,
что цветком твоей души являются;
ветер, несомненно – божий дух,
веет-сеет, тайное является…
.
Ein sanfter Hauch
Ein Hauch hat die Bluetenblaetter gehoben,
begonnen, des Sommers Pracht zu streuen;
irgendwo auf Erden treiben sie dahin und fallen,
lassen die Stempel zurueck, den Zeiten zum Schauen;
die Blume birgt ein einziges Herz –
nicht immer ist es dem Himmel zugewandt,
doch welch eine Reinheit verleiht es
der Schoenheit, wo immer sie auch weilt …
Und wenn auch jenes Herz verblasst,
werden Wurzeln zu weicher Erde aus Staub,
Samen spriessen wie durch Zauberbann,
entfachen neu des Lebens alte Kraft.
Samen – wie Gedanken an den Staengeln –
wie sehr sie doch den unseren gleichen;
sie treiben fort … doch kehren um,
kehren vielleicht als neue Schoepfung heim …
Und die Blueten, die dich in ihren Bann ziehen,
sprechen zu dir von dem, was am meisten zaehlt –
mal rufen sie deine Welt zur Ruhe,
mal deuten sie einen lebenserschuetternden Umbruch an...
Und dann der Wirbel des Geschehens,
der dich unablaessig umkreist,
Tag und Nacht bis zum Morgengrauen –
bisweilen angenehm, bisweilen ein Ort des Gerichts...
Achte auf die Regungen in deinem Inneren,
darauf, was dein Geist annimmt oder verwirft,
auf dass du die Notwendigkeit verstehst,
die der klare Hauch der Seele anspricht;
nicht Prophezeiung ist es, die diesen Zauber saet,
ohne zuvor die wesentliche Frage zu stellen –
bist du bereit, dich selbst zu erkennen,
im Wissen, dass Gedanken dich leiten,
im Verborgenen wie im Offenbaren?
Gedanken formen das Wesen des Koerpers,
der die Bluete deiner Seele ist;
der Wind – zweifellos der Geist Gottes –
weht und saet, und das Verborgene wird enthuellt...
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