Свет росы. Das Licht des Taus
у неё лишь свободы отрада,
отражению ликов богов
красотой их делиться услада;
испаряясь, украсит порой,
лёгкой дымкой мечты орошая,
всех, кто любит приходы покой,
не покой в свет любви превращая.
Как счастливая солнышком жизнь
нежность сладкой росы золотая
в серебристую знанием высь
возвышается мыслями тая...
и исчезнет, никто не поймёт,
как она своё время искала,
от которого всё оживёт,
даже то, чем себя не познала.
Свет росы в бесконечную даль
человека желаний и веры,
что вернётся снежинкой в январь,
водной капелькой в летнее время.
Жизни жизнь, как роса среди рос,
чистой капелькой радостью Бога,
часто, детской слезинки итог,
часто, старости тихого слова.
.
Das Licht des Taus
Der Tau kennt weder Freund noch Feind,
Er kennt nur die Freude, frei zu sein;
Ein Glueck, die Schoenheit, die er zeigt, zu teilen –
Spiegelt er doch der Goetter Antlitz fuer alle wider.
Wenn er verdunstet, schm;ckt er die Luft,
Streut Traeume in zartem Dunst umher;
Er bringt Frieden denen, die dort Trost suchen,
Und wandelt die Stille in Strahlen der Liebe.
Wie ein Leben, das die Sonne beglueckt,
Steigt die goldene Zartheit des suessen Taus
Zu silbernen Hoehen empor – gewonnene Erkenntnis –
L;st sich im Gedanken auf, waehrend er neu aufsteigt...
Dann schwindet er; niemand wird je erfahren,
Wie er jenen Augenblick suchte, bestimmt,
Neuem Leben zu dienen – selbst jenem Teil
Seiner selbst, den er nie zuvor gekannt.
Das Licht des Taus, das in die unendliche Ferne reicht –
eines Menschen der Sehnsucht und des Glaubens,
der als Schneeflocke im Januar zurueckkehren wird,
als Wassertropfen im Sommer.
Das Leben des Lebens, wie Tau inmitten des Taus,
ein reiner Tropfen, eine Freude Gottes;
oft der Ursprung einer Kindertraene,
oft das stille Wort des Alters.
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