Проснись. Erwache
что отразился в водной глади,
припрятал солнца луч под гнёт
холодных льдов из снежной сажи;
из них, в весенний переплёт
просунут языки растения,
а там и листья под помёт
для птичьих гнёзд в садах цветения.
Проснись, уж лето серебром
в подсушенных колосьях спелых;
не надо песен зимних снов,
а надо больше радуг смелых.
Зимы волшебные места
мечты под инеем сокрыли,
дождливой осени глаза
на первый снег на грязь открыли;
как через сито сыпь муки,
так множество снежинок пало
сиять до облаков пурги,
лететь ветрами радо стало.
На фоне неба гладь воды
лобзанию золотого солнца,
а сушкам трав, голубизны
набился иней неба в кольца;
из пара тонкое кольцо,
их множество, как ожерелья,
избе рисунком на стекло,
на кучи дров и ограждения.
Проснись, весь хлад смахни с утра,
позволь войти весенним бдениям
над тем, что так душа звала –
сбываться лета всем хотениям.
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К поэзии и фото от Ритам Мельгунов
"Цветы Зимы" / "Flowers of Winter"
Посылаю всем прохладу!
Изящной вязью белизны
Зима цветы свои соткала,
Как будто стужи тиши-сны
Отлиты в льдистых грёз кристаллы:
Вязь хладотканных лепестков
Тончайше-снежной филиграни
Свилась в хрустальность друз-цветков
В морозно-звёздных чар тумане,
Что блещут сканью колдовской
В жемчужно-звонких перлах стыни,
Пунцовых зимних зорь пыльцой
Искрясь сквозь сон студёной сини.
Ласкает-ворожит мороз
Сплетенья-купы кружевные,
Каскад искристо-белых роз
Вплетя в былья вихры шальные:
Словно волшебной кисти взмах
Развесил снег цветений белых
На стройных замерших стеблях
Застывших трав заиндевелых
Иль чародейные персты
Резцом волшбы морозно-хладной
В убор цветущей красоты
Льдов хрустали сплотили ладно —
И вьет Зимы творящий хлад
Вкруг трав студёноопушённых
Морозно-свежий аромат
Флюидов тонких льдистозвонных;
И ве'твей овевает сон,
Искрясь, хладящих чар дыханье,
Их овивая в белый сонм
Цветов, цветущих льдов сияньем…
О явь магической мечты!..
И будто впрямь цветут и дышат
Зимы волшебные цветы…
Их поцелуи вьюг колышут,
Их хлад ласкает ледяной,
Вкруг них поземка зыбко кружит,
Они же видят сон чудной,
Купаясь зябко в синей стуже:
В капель растаял их хрусталь,
Потек ручьев прозрачной синью
И радугой цветов взблистал
От теплых чар Весны-магини —
И в ярких красках и мечтах
Они цветут лишь краше снова,
Купаясь в чарах и лучах
Волшебной вешней сказки новой…
Стихи и фото:
Ритам Мельгунов
07.02.21
Photo and poem:
Ritam Melgunov
Мой фотосайт: / My photo site:
www.Ritam.ru
Фотографировал волшебные цветы Зимы прямо рядом с домом у небольшой речушки ;
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Erwache
Erwache, du gefrorenes Himmelsgewoelbe,
das sich auf der Wasserflaeche spiegelt –
Du hieltest den Sonnenstrahl gefangen,
gebannt durch eisige Schwere und Schneespuren;
doch aus diesem Griff, in der Umarmung des Fruehlings,
werden gruene Triebe ans Licht draengen und emporwachsen,
und Blaetter werden als Unterlage dienen
fuer Nester, aus denen Voegel in Gaerten
sich in die Luefte schwingen.
Erwache – der Sommer schimmert silbern
auf reifen Halmen aus goldenem Korn;
kein Raum mehr fuer Lieder von Wintertraeumen,
doch kuehne Regenboegen – wir brauchen sie wieder.
Die Zauberreiche des Winters
haben ihre Traeume in Frost gehuellt;
die Augen des regnerischen Herbstes
oeffneten sich fuer den ersten Schnee und den Schlamm;
wie Mehl, durch ein Sieb gestreut,
fiel eine Menge von Schneeflocken herab –
strahlend hinauf zu den Wolken des Schneesturms,
voller Freude vom Wind davongetragen.
Vor dem Himmel begegnet die Wasseroberflaeche
der Umarmung der goldenen Sonne,
waehrend sich der Frost aus den Lueften
in Ringen auf den trocknenden Kraeutern
und in der azurblauen Luft sammelt;
zarte Ringe aus Dunst – eine Vielzahl, wie Halsketten –
zeichnen Muster auf die Fensterscheiben der Huette,
auf Holzstapel und auf die Zaeune.
Erwache, schuettle die Morgenkaelte ab,
und lass die Fruehlingsboten herein
ueber die Seele, nach der sie sich so tief sehnt –
wo die Sehnsucht des Sommers ihren Platz findet.
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Gedicht und Fotografie von Ritam Melgunov
„Blumen des Winters“
Ich sende Kuehle an alle!
Mit elegantem, weissem Rankenwerk
Hat der Winter seine Blueten gewebt,
Als waeren die stillen Traeume des Frostes
Zu Kristallen eisiger Traeumerei erstarrt:
Ein Geflecht aus kalt gesponnenen Bluetenblaettern –
Schneefiligran von feinster Webart –,
Verschlungen zu kristallinen Bluetengruppen
Inmitten eines Nebels aus frostigen Sternenzaubern,
Schimmernd in zauberhaftem Filigran
Zwischen den perlenden, klirrenden Tropfen der Kaelte,
Funkelnd vom Bl;tenstaub purpurner Wintermorgenroete
Im Schlummer des eisigen Blaus.
Der Frost liebkost und wirkt seinen Zauber
Auf die filigranen, dichten Gebilde,
Indem er eine Kaskade funkelnder weisser Rosen
In das wilde, wirre Geflecht verwelkter Halme flicht:
Als haette ein Zauberpinsel sich geschwungen,
Um einen Schnee wei;er Bl;ten zu haengen
An die schlanken, erstarrten Staengel
Der von Reif und Licht versteiften Graeser –
Oder als haetten zauberische Finger,
Mit einem Meissel aus kalter, frostiger Magie,
Geschickt Eiskristalle verschmolzen
Zu einem Gewand bluehender Schoenheit –
Und die schoepferische Kaelte des Winters haucht
Um die frostumsaeumten, eisigen Graeser
Eine klare, kalte, duftende Luft
Aus feinen, kristallinen, klingenden Essenzen;
Und der Hauch kuehlender Zauber
Weht ueber die schlummernden Zweige
Und huellt sie ein in eine weisse Schar
Von Blueten, die in eisigem Licht erstrahlen …
Oh, die erwachende Wirklichkeit eines magischen Traums! ..
Und wahrlich, so scheint es, sie bluehen und atmen –
Die Zauberblumen des Winters...
Schneest;rme wiegen sie mit ihren Kuessen,
Eiseskaelte liebkost sie,
Treibender Schnee wirbelt ungest;m um sie her,
Doch sie traeumen einen wundersamen Traum,
Zitternd, waehrend sie in der blauen Kuehle baden:
Ihr Kristall schmilzt zu Tropfen,
Fliesst dahin wie das klare Blau der Baeche,
Aufleuchtend in den Farben des Regenbogens
Durch die warmen Zauber des Fruehlings – der Zauberin –
Und inmitten leuchtender Farben und Traeume
Bluehen sie neu auf, schoener denn je,
Gebadet im Zauber und in den Strahlen
Eines wundersamen, frischen Fruehlingsmaerchens...
Gedicht und Foto:
Ritam Melgunov
07.02.21
Foto und Gedicht:
Ritam Melgunov
Meine Fotoseite:
www.Ritam.ru
Ich habe die Zauberblumen des Winters ganz in der Naehe meines Zuhauses fotografiert, an einem kleinen Bach;
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