Das Marchen-Leo und das grosse Meeresabenteuer

An einem besonders heissen Tag schlug Leo, der edle Lewe, seinen Freunden vor: „Lasst uns zum Strand gehen und den Tag geniessen!“ Alle jubelten. Greta die Giraffe, Max der Affe, Lila die Antilope, Paco der Papagei und Mimi die Maus packten sofort ihre Sachen.

Am Strand stellte Leo stolz einen bunten aufblasbaren Pool auf. „Hier drin planschen wir!“, sagte er. Seine Freunde schauten ihn uberrascht an. „Aber das Meer ist doch direkt da!“, meinte Greta. „So viel Wasser!“, rief Max. „Warum ein kleiner Pool?“
Plotzlich tauchten zwei frohliche Delfine auf. Sie sprangen hoch aus dem Wasser. „Hallo Freunde!“, rief einer. „Kommt zu uns ins Meer! Ihr braucht keinen Pool!“

Leo uberlegte. Doch dann bat er: „Bitte helft mir trotzdem, den Pool mit Meerwasser zu fullen.“ Also schleppten alle mit Eimern Wasser heran. Aber der Pool war viel zu klein. „Das ist unsinnig“, schnaufte Lila. „Wir wollen alle gemeinsam baden, nicht einer nach dem anderen!“

Die Delfine kicherten. „Ihr gehort ins Meer! Dort ist Platz fur alle.“ Leo nickte langsam. „Ihr habt recht“, sagte er leise.
Mimi, die schlaue Maus, rief: „An die Delfinflossen! Jetzt beginnt das wahre Abenteuer!“ Alle Freunde rannten lachend zum Meer. Die Delfine drehten Kreise, und Leo sprang als Erster ins Wasser. Paco flatterte aufgeregt uber ihnen, wahrend Max vor Freude quiekte.
Einer nach dem anderen packte einen Flipper. Dann ging es los! Die Delfine schwammen los, zogen ihre Freunde durchs glitzernde Wasser. Immer wieder sprangen sie hoch aus dem Meer, wirbelten durch die Luft. Leo brullte begeistert: „Schneller! Hoher!“

Greta streckte den Hals, Max schlug Purzelbaume im Wasser, Lila lachte, Paco sang und Mimi klatschte rhythmisch auf den Rucken des Delfins. Die Sonne spiegelte sich auf den Wellen, Mowen kreischten uber ihnen.
So reisten Leo und seine Freunde auf den Delfinen uber das offene Meer, von Bucht zu Bucht, und riefen in die Weite: „Wir sind frei! Wir sind Freunde! Hurraaaa!“


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