Hinter der Einsamkeit

Der Regen wird uns Nebel in die Glaeser fuellen. Mit trunkenem Schritt wird er uns auf dem Mondweg hinter die Einsamkeit fuehren.
Der freie Wind in jenem zauberhaften Land wird uns die Duefte des Himmels bringen, die Duefte des Waldes, die Duefte des Lebens.
Diese Welt ist fuer zwei, fuer zwei, – rufen wir dem Wind zu.
Sie ist fuer uns, sie ist fuer uns, – sagen wir dem Himmel.
Und der Wind und der Himmel werden uns antworten, und der ferne Wald wird uns antworten.
Hand in Hand werden wir das Ufer des goldenen Sandes betreten. Und die Welle des tuerkisen Wassers wird sanft unsere Fuesse beruehren. Am blauen Himmel ueber dem blauen Meer schweben weisse Moewen und Wolken. Ein Dampfer in der Ferne raucht aus seinem Schornstein…
Wir werden uns in einem kleinen Haus am Rande der Stadt unter dem Berg niederlassen. Abends werden wir Freunde besuchen oder bei uns empfangen. Und im Gewitter werden wir der Stille lauschen und auf dem Mondpfad wandeln, um das Unsere zu finden…
Umarm mich, Liebling. Ich fuehle mich geborgen in dieser Wolke aus deinen Fantasien.
Der Regen ist vorueber.


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