Feld, unser Feld

Wir haben einst das Feld gemeinsam bestellt, das Feld gegossen, uns an den Sproesslingen erfreut. Unter den Sonnenstrahlen ergruente das Feld mit saftigem Gras, und Blumen, wie Sterne, die vom Himmel gefallen waren.
Das Feld, unser Feld, wie sehr haben wir es geliebt.
Wie ist das alles passiert, sag mir, mein Engel, wie kam es dazu, dass das Feld gefroren ist, dass das Gras verdorrt ist, dass es zugedeckt ist mit Schnee, wie mit einer Decke.
Das Herz schlaegt gleichmaessig, alles ist laengst vertraut. Die Tage ziehen dahin, grau wie Schatten.
Vielleicht gibt es Hoffnung. Vielleicht kehren wir zurueck zu jenem fernen Mittag, als Freude war, weil wir zusammen waren, weil wir beieinander waren.
Wir zwei mit dir haben das Feld bestellt, und es ist gefroren, und es ist unter dem Schnee.
Feld, unser Feld,
vielleicht geht es noch auf,
vielleicht nie wieder.

Nach Motiven von Okean Elzy „Susy“


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