Die Nachbarschafts - III
D_I_E_ N_A_C_H_B_A_R_S_C_H_A_F_T_S_ -_ V_E_R_S_A_M_M_L_U_N_G_ E_N_T_S_C_H_E_I_D_E_T_
(U:BER DIE BULGARISCHE BARBAREI AUF DER UNTERSTEN STUFE) — DRITTER TEIL
JOTATA – ATATOJ, 2_0_2_6_
— — — — —
ABSTRACT:
Here are described some petty quarrels about trifles in a little neighbourhood (an entrance of big apartment building) in Bulgaria, i.e. about collecting of common money from everybody, which are indicative about both, our democratic poverty, and our barbarity. The point is that such is the behaviour of common people, not of highly placed political figures, so that our poor democratic achievements are results not only of objective circumstances but also, and predominantly, of our /_inborn barbarity_/ in a country of unbelievers! The material is in form of really written letters to the neighbours, which /_all_/ have remained without proper actions on the part of the masses. However, because it turned out at the end that the piece came to be pretty big (about 30 pages), I have decided to split it in two parts; yet it is interesting and funny enough, I vouch for this. Yeah, but later appeared also third, and even fourth part.
[ Idea for ILLUSTRATION: Ah, this is a task that I don't like much but try to do in case of necessity some time (after my demise, probably). So usually I require putting of a picture (square and probably 450 x 450 pixels) under the title and the author, and in this case on it has to be shown the following: in the left part of it are depicted 3 snakes (let them be cobras) staying on their tails with stuck out forked tongues, under which, in an oval and with arrows pointing to them, is written "barbarous neighbours", and in the right part stays humbly one chicken or duckling (pictured for more fun with spectacles), with partially plucked feathers lying around it, and below it similarly, in an oval and with pointing arrow, is written "democratic pauper"! I think that this is eloquent enough that it goes about bad neighbourhood and poor innocent victims of our democracy. ]
[ Bemerkung *zur deutschen U:bersetzung*: Meine Leser, ich werde eine richtige textuelle U:bersetzung machen, die aber nicht ganz korrekt auf Deutsch klingen ko:nnte, behaupte ich, wofu:r ich im Voraus um Ihre Entschuldigung bieten werde. Sie ko:nnen mich letztendlich auch gut auf Englisch lesen, denn ich weiss, dass Sie diese Sprache gut beherrschen, aber ich habe gesehen, dass an vielen russischen oder amerikanischen Webseiten ich ein wenig <mehr> auf Deutsch gelesen bin, als auf Russisch oder Englisch, wirklich, so das ich mir gesagt habe, dass ich diese U:bersetzung auf Deutsch einfach machen muss, trotz meiner mehr als 70 Jahre und dass die Kenntnis dieser Sprache fu:r mich nach der englischen geht. ]
— — — — —
INHALTSVERZEICHNIS
Im ersten Teil:
-1. Vorbemerkungen
0. Schilderung der Situation
1. Erster Brief
2. Zweiter Brief
3. Dritter Brief
4. Vierter Brief
5. Fu:nfter Brief
6. Sechster Brief
+1. Zwischenschlussfolgerung
Im zweiten Teil:
-2. Kurze zweite Einfu:hrung
7. Siebenter Brief
8. Achter Brief
9. Neunter Brief
10. Zehnter Brief
11. Elfter Brief
12. Zwo:lfter Brief
+2. Schlussbemerkungen
*_Im dritten Teil_*:
-3. Nochmals eine kurze Einleitung
13. Dreizehnter Brief
14. Vierzehnter Brief
15. Fu:nfzehnter Brief
16. Sechzehnter Brief
17. Siebzehnter Brief
18. Achtzehnter Brief
+3. Nochmals Schlussbemerkungen
— — — — —
-3_. NOCHMALS EINE KURZE EINLEITUNG
Ach, meine lieben Leser, ich bin mu:de, immer wieder neue Einleitungen und auch Schlussbemerkungen zu dieser endlosen Haushaltssaga zu schreiben, welche sich um die banalen Fragen der Geldeintreibung dreht, wo alles auf den heutigen /_demokratischen_/ Betrug reduziert wird, denn meistens verlangen sie mehr von einem, als no:tig ist, besonders wenn man einer etwas schlauer als die anderen ist, und offensichtliche Versto:sse gegen die menschliche Ethik und Moral erkennt; doch manchmal wollen sie auch weniger von Ihnen, wenn Sie /_frech_/ genug sind, manche gemeinsame Dinge viel ha:ufiger als anderen zu nutzen. Kurz gesagt, die /_Un_/gerechtigkeit ist total, aber die meisten Menschen merken sie nicht, weil sie ein durchschnittliches und ansta:ndiges (fu:r unsere Verha:ltnisse) Einkommen haben, aber fu:r Menschen mit einem sehr geringen Einkommen, u:blicherweise 5-mal niedriger, doch in manchen Fa:llen sogar 10 und mehr Mal weniger, wird das Ganze geradezu unverscha:mt und grenzt an den Versuch, einen /_verhungern_/ zu lassen, nur um sich wohlhabend darzustellen — denn natu:rlich ko:nnen mindestens die Ha:lfte dieser Ausgaben /_vermeiden_/ werden.
In diesem Teil scheint die Hauptschlussfolgerung zu sein, dass unsere Barbarei hauptsa:chlich auf … /_Infantilita:t_/ reduziert ist, weil die Menschen ihren Gefu:hlen nachgeben, wirklich wie Kinder, und keinesfalls nachdenken oder die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollen! Hinzu kommt, dass ich nie eine Antwort auf meine Fragen erhalten habe; die grundlegende Behandlungsmethode besteht darin, jegliche Meinung, die der des Herrschenden widerspricht, vo:llig zu /_ignorieren_/. Noch auffa:lliger ist, dass die Menschen, und zwar /_alle_/ meine Nachbarn (vor allem die Nachbarinnen), nicht auf das ho:ren wollen, was der Gebildete sagt, denn ich habe schliesslich etwa /_zwo:lf_/ Jahre la:nger als der Durchschnittsbu:rger hier studiert (was bedeutet: der Durchschnittsbu:rger aus den umliegenden ... Do:rfern um Sofia, denn etwa 90 % der Einwohner unserer Hauptstadt stammen aus den umliegenden Do:rfern). So eskaliert hier immer mehr der /_Hass_/ und die Verachtung gegenu:ber dem Gebildeten, was in diesem Fall a:usserst bezeichnend fu:r die Mentalita:t des durchschnittlichen Bulgaren ist. An vielen Stellen wiederhole ich mich, aber das liegt daran, dass die Methode der entschlossenen Weigerung, der Stimme der Vernunft Geho:r zu schenken, d.h. gema:ss der Regel ... /_dumm, aber hartna:ckig_/, gewisse Wiederholungen mit sich bringt.
Und ich mo:chte das — was eines der Hauptsymptome der Barbarei ist — ausdru:cklich betonen, dass praktisch alle meine Briefe und Notizen /_sofort abgenommen werden_/, in manchen Fa:llen nach ein-zwei Stunden, und in anderen nach ein-zwei Tagen, doch wenn ich das na:chste Mal ausgehe (was normalerweise zweimal wo:chentlich vorkommt), sind meine Briefe la:ngst verschwunden; und selbst wenn sie noch da wa:ren, will sie niemand lesen, geschweige denn meine Fragen zu beantworten. Mehr noch, wie ich bereits im 10-en Brief erwa:hnt habe, gelte ich allgemein als "der /_Abnormale_/", in dem Sinne, dass diese Bezeichnung mir einst die Erpresserin Frytska gegeben hatte, aber kein einziger Nachbar hat sich dagegen gewehrt, obwohl ich sie in diesem Teil /_dutzende_/ Male wiederhole. Nein, die Leute /_ergo:tzen_/ sich daran, dass der Gebildete beleidigt wird und leidet — das geschieht ihm recht, denn wofu:r hat er so lange studiert, fragt es sich, ha:tte er das nicht getan, wie alle wir, ha:tte er genauso gut gelebt wie wir leben!
Damit aber kann die Geschichte in diesem Teil noch nicht enden, denn gerade am Ende des Teils zeigt sich, dass der Appetit unserer wohlhabenderen Nachbarn, angefu:hrt von dieser Frytska, ausserordentlich gross ist, sie wollen etwa /_10_/ Mal so viel Geld fu:r Reparaturen auftreiben, als beim letzten Mal, und beginnen sogar, sich wie eine /_Clique blutru:nstiger Neureicher_/ zu benehmen, doch das wird erst im vierten Teil deutlich. So kann ich also einfach nicht mit dem Schreiben der Briefe aufho:ren und erfinde unaufho:rlich kleine, witzige Verse u:ber die Hauptfiguren und unsere Barbarei, die ich ihnen (bis zum Beginn des 4-en Teils) noch nicht mitteilen kann. Und auch deshalb, weil meine Briefe so oft entfernt werden und die Leute sich weigern zu begreifen, dass ich gewissermassen ein /_Weltkorrespondent_/ bin (ich schreibe alles gleichzeitig in 3 weiteren Weltsprachen), und wenn es so ist, teile ich der Welt auch ihre /_Reaktion_/ mit — und welche Reaktion wa:re naheliegender als das vo:llige Ignorieren des Gesagten? —, habe ich dann begonnen, meine Briefe an den … allma:chtigen /_Gott_/ zu richten, doch selbst das hilft nicht (denn der Barbar ist ein Ungla:ubiger, das ist eine Tautologie). Wie dem auch sei, meiner Meinung nach werden meine Briefe immer interessanter und mein Verhalten dementsprechend immer provokanter, damit alle Leser sehen ko:nnen, ob und wann endlich einer meiner lieben Nachbarn zur Vernunft kommt. Aber nein, im Moment lautet ihre Reaktion: /_Sintflut vor mir und Sintflut nach mir_/! Doch lassen Sie mich mit meiner Fortsetzung beginnen.
10. 2025
13_. DREIZEHNTER BRIEF
AN MEINE LIEBEN NACHBARN, VON DEM ABNORMALEN AUS WOHNUNG 969
Ach, meine lieben Nachbarn, einschliesslich der ehrenwerten Hausverwalterin Frytska, ich hatte eigentlich nicht die Absicht, meine Saga u:ber die bulgarische … Barbarei in unserem Eingang fortzusetzen, aber weil diese Dame sich erneut mit ihrem Bericht zu Wort gemeldet hat, und ich schon vor langer Zeit betont habe, dass das, was aus ihrem Mund (oder ihren Ha:nden, ihrem Kopf, usw.) kommt, eine weitere /_Fehlgeburt_/ volle Dummheiten und Widerspru:che ist, und nun auch offensichtlicher /_Erpressung_/ oder Betrug, muss ich euch ein weiteres Mal u:ber ihre Irrtu:mer informieren, damit ihr selbst beurteilen ko:nnt, wen ihr unterstu:tzt. Und dieser Brief ist nun tatsa:chlich der 13., denn die vorherigen, nachdem ich sie systematisiert und redigiert hatte, waren genau 12 (seit etwa 10 Jahren, aber mit dem Auftauchen von Frytska haben sich die Sachen beschleunigt). Und gleich zu Beginn mo:chte ich klarstellen, dass ich /_nicht_/ behaupte, dass sie nicht arbeitet, nein, ich behaupte, dass sie /_falsche_/ Dinge tut, fast das /_Gegenteil_/ von dem, was sie getan haben muss! Und was richtig ist (natu:rlich aus der Sicht einer abnormalen Person, vergessen Sie das nicht), habe ich ihr vor fast zwei Jahren in einem langen Brief geschrieben, den sie einfach nicht lesen wollte (oder sich vorlesen lassen). In dieser Weise hat sie sich genau so verhalten, wie sich u:blicherweise alle unsere bekannten Gescha:ftsleute verhalten, die von der gesamten bulgarischen Nation als … /_Mutries_/ bezeichnet werden!
Und weil ich annehme, dass einige Leute gegen das letzte Wort Einwa:nde erheben werden (insbesondere diejenigen im Ausland, die mich in einer anderen Sprache lesen), mo:chte ich Ihnen erkla:ren, dass es fu:r uns Roma- oder tu:rkischer Herkunft sein mag, aber es ist lateinisch, und genauer gesagt hat "/_mutria_/" im Italienischen die Hauptbedeutung von Physiognomie (was so viel wie … Schnauze bedeutet, /_muzzle_/ im Englischen, etwas, das "Muh" sagt), aber im Jargon bedeutet es /_Unverscha:mtheit_/ oder Grobheit (wie ihre "/_sfrontatezza_/"), d.h. Erpresser im Deutschen (oder /_blackmailer_/, /_racketeer_/ auf Englisch)! Und basierend auf ihrem vorherigen Bericht, oder auch auf diesem (der aussagekra:ftiger ist, da er ein ganzes Jahr umfasst), geht klar hervor, dass sie alle erpresst hat, wen sie nur konnte, und von jedem so viel wie mo:glich genommen hat, und von mir perso:nlich hat sie genau das /_Doppelte_/ des richtigen Betrags genommen, was wiederum das Doppelte meines tatsa:chlichen Verbrauchs ist, und ich wurde mit einer Klage bedroht, als ich ihr sagte, dass ich /_nicht_/ das Doppelte des Notwendigen zahlen werde, welches Geld, wie jetzt jeder leicht sehen kann (aber ich wiederhole es noch einmal), wird fu:r die Bezahlung des Aufzugs derer, die ihn benutzen, verwendet! Kurz gesagt, ich beleidige sie /_nicht_/, sondern nur das besta:tige, worauf sie wirklich /_stolz_/ ist, na:mlich dass sie ein Ha:ndchen fu:r Geld hat und damit umgehen kann. Ja, und daru:ber hinaus bin ich nun u:berzeugt, dass sie eine typische /_Erpresserin_/ (/_racketeeress_/) ist, was fu:r sie so etwas wie … das Atmen ist, es kommt fu:r sie von innen, sie ist eine Person mit der Bildung und Mentalita:t einer Verka:uferin, und weiss genau, dass sie nichts verkaufen wird, wenn sie die anderen nicht mit Etwas betru:gt; umso mehr, als sie das jahrelang getan hat (ich weiss nicht genau wie lange, aber sicherlich nicht weniger als 5 Jahre), und sich genau in den Kreisen der /_bulgarischen mutries_/ als Gescha:ftsleute bewegt hat.
Ja, und ich sage Ihnen das, und werde Ihnen mo:glichst einfache Beispiele geben, damit Sie, gewissermassen wie vor Gericht, selbst beurteilen ko:nnen, wer Recht hat und wer nicht. Aber natu:rlich nur, wenn dieses Gericht nicht so ist wie in der alten Anekdote, wo es heisst: "Nun, das Gericht hat alles verstanden, lassen wir jetzt den … Geto:teten kommen"! Das heisst, ich werde Ihnen Berechnungen pra:sentieren (die aus dem Bericht von Frytska stammen), die selbst ein /_Erstkla:ssler_/ verstehen kann, wenn man ihm die Dinge gut erkla:rt, so wie ich es hier tun werde — vorausgesetzt, jemand will sie ho:ren. Doch ich mo:chte euch alle noch einmal daran erinnern, dass ihr alle, aber wirklich /_alle_/, zu 100 %, diese Dinge nicht ho:ren wolltet, als ich sie euch vor anderthalb Jahren erkla:ren wollte, weil nicht eine einzige Person zu der von mir einberufenen Versammlung mit der angeku:ndigten Tagesordnung erschienen war, welche lautete diese Dame rechtzeitig auszutauschen. Daher, ich bitte um Verzeihung, aber manche Leute scheinen es nicht nur zu geniessen, allein zu erpressen, wenn sie das ko:nnen, sondern auch sich selbst /_erpressen zu lassen_/ (vermutlich a:hnlich wie manche Ma:nner es mo:gen, … es in dem Hintern zu bekommen!). Ich mo:chte sagen: wenn jemand diese Dame so sehr mag, sei es wegen ihres bezaubernden La:chelns, oder ihrer a:hnlichen Herkunft (wie eine Person /_ohne_/ spezielle Ausbildung, der aber es dennoch gelungen war, sich zu erheben und reich zu werden), dann kann er sie, selbstversta:ndlich, finanziell oder mit Vertrauen oder wie es ihm passt unterstu:tzen; nur wenn jemand anderer (wie ich zum Beispiel) sich nicht in ihre /_Dummheiten_/ verwickeln lassen will, dann muss er auch das Recht haben, ihr keinen Cent-/_Stotinka_/ /_mehr_/ als no:tig zu geben, und fu:r jede weitere Verscho:nerung unseres Eingangs die /_schriftliche Zustimmung_/ aller vollja:hrigen Einwohner einzuholen, und wenn sie dafu:r nicht mehr als 50 % der Stimmen sammeln kann, dann darf das nicht durchgefu:hrt werden, nicht aber dass nur ihre perso:nliche Entscheidung genu:gt! [Hmm, ich wiederhole immer wieder, dass sie ein bezauberndes La:cheln hat, denn im Grunde genommen wirkt sie wie eine richtige … Ba:uerin-/_paesana_/! Nicht, dass ich etwas gegen Dorfbewohner ha:tte, aber dieses La:cheln steht ihr ungefa:hr so gut wie einer … Stute, verzeihen Sie mir. Es ist also ganz natu:rlich, dass sie nicht immer la:cheln muss, aber wie soll sie das La:cheln unterdru:cken, wenn es no:tig ist, weil sie die Leute mit irgendetwas /_ta:uschen_/ muss!]
Nun, wer mir zuho:ren mo:chte, soll weiterlesen (die Erkla:rungen wie fu:r einen Erstkla:ssler), wer aber das nicht mo:chte, kann das lassen. Da Sie fu:r mich immer, fru:her wie jetzt, stets die /_erste Instanz_/ waren, sehe ich mich verpflichtet, Ihnen meine Meinung zu sagen, genauso wie es Ihr heiliges Recht ist, mir weiterhin /_keine_/ Beachtung zu schenken. Wie ich (vermutlich) schon erwa:hnt habe, ist das Schlimmste an der Demokratie genau das, dass das einfache Volk u:ber Dingen /_befragt_/ wird, von denen es /_keine_/ Ahnung hat, und daher es einfach an der Nase herumgefu:hrt wird. Ach ja, und falls jemand meine Texte besser lesen mo:chte, soll er mir bitte seine E-Mail-Adresse geben, damit ich ihm (oder ihr) das File als .doc schicken kann, denn ich schreibe meine Texte immer zuerst am Computer und dann schreibe sie, wenn no:tig, handschriftlich ab; obwohl es natu:rlich viel besser wa:re, wenn ich gar nichts schreiben mu:sste und wir eine andere Kassiererin ha:tten.
So dass (wenn ich mich bezu:glich der Erpressung nicht wiederholen werde), hier es zwei wichtige Momente gibt, wo das eine die Anha:ufung von U:berschu:ssen ist, die wirklich /_enorm_/ sind, und das zweite die vo:llig /_ungerechte_/ (und unbegru:ndete, nicht im Zusammenhang mit dem tatsa:chlichen Verbrauch) Verteilung dieser Summen ist, so dass jeder erpresst werden kann, der erpressbar ist, und gleichzeitig die Mo:glichkeit existiert, einige ihrer Unterstu:tzer begu:nstigt zu werden. Lassen Sie mich zuerst einige Sa:tze u:ber die erste Frage sagen, u:ber die U:berschu:sse, aber zuvor muss ich einige allgemeine Daten zu den Ausgaben nennen. Aus ihrem Bericht geht hervor, dass die Ausgaben fu:r Haushalte ohne Aufzug (Reinigungskraft + Treppenhausbeleuchtung + andere) /_892_/ Lew betragen, wa:hrend die Ausgaben nur fu:r den Aufzug (ja:hrliche Inspektion + Gebu:hr fu:r ihn + Stromkosten nur fu:r ihn) /_1270_/ Lew ausmachen; was insgesamt /_2162_/ Lew ergibt, wo in der Kasse verbleiben /_804_/ Lew, und die Gesamteinnahmen belaufen sich (aufgerundet) auf /_2966_/ Lew. Bis hierher habe ich ihre Daten wiederholt, richtig, und von hier an folgen einfache Rechenoperationen (ohne ho:here Mathematik), die ein Erstkla:ssler mit Hilfe eines gewo:hnlichen Taschenrechners durchfu:hren kann.
Was die Reserven betrifft, so ergeben sie, geteilt durch das ausgegebene Geld, 804 / 2162 = 37.1 %, also mehr als ein Drittel des durch Lu:gen und Betrug eingenommenen Geldes. Das ist viel zu viel fu:r ein Tipp (/_baksheesh_/) auf eine bestimmte Rechnung, und wenn das etwas tatsa:chlich ausgegeben ist, dann was? Na, sicherlich fu:r /_zuku:nftige_/ Ausgaben, auf welche Notwendigkeit ich bald eingehen werde, aber bei solchen hohen Summen mu:ssen die Betroffenen einfach /_explizit_/ gefragt werden, nicht dass die Erpresserin allein daru:ber entscheidet! Sie nimmt also zuerst Ihr Geld, aus ihrer Sicht, die weit /_entfernt_/ von den tatsa:chlichen Ausgaben ist, und erst dann ist sie bereit Sie u:ber die Verwendung des Geldes zu informieren, aber wieder nur nach ihren eigenen Vorstellungen. Leute, kommen Sie bitte zur Vernunft, so etwas hat es im unseren Eingang noch nie gegeben, so /_hohe_/ Summen einzutreiben — denn der Kassenbestand betrug zu diesem Zeitpunkt /_1400_/ Lew, nicht etwa 100 Lew, was fu:r uns bis vor Frytska ein unerreichbarer Traum war!
Lasst ihr euch wirklich so leicht u:bers Ohr hauen? Habt ihr denn gar kein Hirn, um zu begreifen, dass man wissen sollte, was man trinkt und was bezahlt, und nicht nachtra:glich noch irgendwelche Summen auf die Rechnung schieben zu lassen, etwa fu:r das Programm (das ihr gar nicht sehen wolltet), fu:r das Toupet (oder die … Silikonbru:ste) der Sa:ngerin, fu:r die Reparatur der (von anderen Ga:sten) kaputten Schaufenster, oder Bordsteine, oder Palmen in Kisten vor dem Eingang, oder was auch immer; wie ihr wisst, ist eine /_Speisekarte_/ u:berall angebracht, aber man will euch doch nicht einfach irgendetwas hinstellen und euch zwingen, dafu:r zu bezahlen, obwohl ihr es gar /_nicht_/ bestellt habt! Wir brauchen u:brigens weder eine neue Eingangstu:r, noch neue Fenster, noch Kaffeemaschinen und /oder fu:r Zigaretten auf den Zwischenetagen, noch Fernseher und kleine Klappstu:hle an der Wand, oder was auch immer; und wenn wir solche Bedu:rfnisse haben, muss man das zuerst abfragen, ein /_Referendum_/ abhalten! Ich hatte zuvor vermutet, dass Frytska einen kleinen /_Hubschrauberlandeplatz_/ auf dem Dach errichten will, wodurch unser Eingang natu:rlich unter allen Geba:uden des Komplexes beru:hmt werden wu:rde, aber jetzt glaube ich, dass sie das Dach fu:r eine /_astronomische_/ Summe reparieren lassen will!
Denn ich habe ein Angebot fu:r eine solche Reparatur fu:r /_nur 12 Tausend_/ und 5 Hundert Lew gesehen. Die vorherigen Reparaturen aber kosteten weniger als 2,000 Lew, so etwas in der Art; sie waren nicht besonders gut ausgefu:hrt, wir haben danach noch ein bis zwei weitere Reparaturen durchgefu:hrt, aber im Moment ist es immer noch /_nirgends undicht_/. Und selbst wenn es undicht wa:re, repariert man nicht jedes Jahr, sondern nur alle zehn Jahre, oder alle 20 bis 30 Jahre, wenn eine Generalreparatur ansteht, ansonsten wird nur /_geflickt_/! Gibt es denn niemanden, der dieser Dame erkla:ren kann, dass unser Geba:ude /_60_/ Jahre alt ist; es kann nicht wie neu aussehen, nur weil sie sich herabgelassen hat, hier eine Wohnung zu kaufen? Wenn sie eine /_neue_/ Wohnung gewollt ha:tte, ha:tte sie sich eine solche kaufen ko:nnen, es gibt unza:hlige solcher Wohnungen in diesem Stadtteil und auch u:berall. Aber meine Herren (und Damen), ho:ren Sie zum ersten Mal, dass bei jedem gro:sseren Gescha:ft /_Provisionen_/ an denjenigen gezahlt werden, der das Gescha:ft abschliesst? Diese Provisionen betragen mindestens 3 %, ko:nnen aber manchmal sogar 10 % erreichen, wenn der Deal von einer so /_geschickten_/ Erpresserin wie unsere Frytska eingefa:delt wird! Falls Sie also nicht rechnen ko:nnen, sei Ihnen gesagt, dass nur 1 % dieser Summe fu:r die Dachreparatur schon 120 Lew sind, und wenn man realistischerweise 5 % annimmt, sind das etwa 6 Hundert Lew — fu:r die /_fa:hige_/ Frytska! Nun, ich kann es nicht beweisen, aber wenn sie solche Verda:chtigungen vermeiden will, sollte sie solche Gedanken lieber lassen, ohne den ausdru:cklichen gemeinsamen Willen von mehr als der Ha:lfte der hier anwesenden Personen. Solche Reparaturarbeiten gehen weit u:ber einen einfachen Hubschrauberlandeplatz hinaus, wo ein Gela:nder vo:llig ausgereicht ha:tte, um Stu:rze zu verhindern; dafu:r wa:ren meiner Meinung nach 4 bis 5 Tausend Lew ausreichend gewesen.
Nun, die Dinge sind etwas viel geworden, aber jetzt kommt der interessanteste Punkt, warum ihre Berechnungen meiner Meinung nach /_fehlerhaft_/ sind, was /_korrekt_/ (gemessen am /_Durchschnitts_/verbrauch) und was /_angemessen_/ (gemessen am /_tatsa:chlichen_/ Verbrauch der Person) ist. Meine Meinung zu den korrekten Summen, die aufgebracht werden mu:ssen, habe ich bereits gea:ussert, doch ich ko:nnte das anhand der Ausgaben des Vorjahres genauer darlegen, aber das hebe ich mir fu:r einen /_spa:teren_/ Brief auf, falls jemand daran interessiert ist. Hier mo:chte ich nur einige absurde /_Vergleiche_/ ansprechen, die sich aus diesem gesammelten Geld ergeben, wenn man ein wenig nachdenkt oder, wie gesagt, die u:blichen Berechnungen und Vergleiche anstellt. Das, was auf den ersten Blick auffa:llt, ist dass das Verha:ltnis aller Ausgaben zu denen ohne Aufzug 2162 : 892 = 2.42 Mal betra:gt, und daraus la:sst sich direkt schliessen, dass ein Aufzug natu:rlich nicht nur 3 Lew pro Person kosten kann, wenn die Reinigungskraft 2 Lew kostet — das sind reine Wahnvorstellungen und Hirngespinste! Und jetzt zu genaueren Berechnungen.
Okay Leute, der Abnormale hat sich die Mu:he gemacht, auszurechnen, wie viel diejenigen im /_Durchschnitt_/ spenden, die /_keinen_/ Aufzug benutzen. Es sind genau 10 Personen, mich und die leerstehenden Wohnungen (Whg) mitgerechnet, und zusammengerechnet ergibt das 61 Lew oder /_6.1_/ Lew pro Person (Per) und pro Monat (Mon). (Ich mo:chte noch hinzufu:gen, dass: in Whg 956 wohnen 3 Personen, in Whg 959 ziehe ich 2.5 Lew fu:r den Hund ab und runde auf, und in Whg 960 lebt eine Frau, die Frytska so sehr mag, dass sie ihr die Rekordsumme von 9 Lew gibt.) Auf a:hnliche Weise habe ich auch die durchschnittliche Spendensumme der Aufzugnutzer berechnet, wo ich glaube, dass es in den Whg-en 959, 961, 962, 964, und 968 Hunde gibt, denen ich im Durchschnitt 2 Lew hinzurechne und diese abziehe, doch ich kann hier und da Abweichungen von einem halben bis einem ganzen Lew machen. Wir erhalten also insgesamt 181.5 Lew, was geteilt durch 21 gerade /_8.64_/ Lew pro Per ergibt, wo diese Spenden, wohlgemerkt, zusammen mit den /_Bakschisch_/-Tipps einiger grossmu:tiger Personen sind (wie beispielsweise im Whg 966, der praktisch /_nicht_/ hier wohnt, aber Frytska mit ganzen 12 Lew grosszu:gig unterstu:tzt). Daraus folgt, dass die /_durchschnittlich_/ gesammelten Spenden derjenigen mit Aufzug geteilt durch die derjenigen ohne Aufzug 8.64 / 6.1 = /_1.42_/ Mal betragen (und selbst wenn wir fu:r die ohne Aufzug nur 5 Lew als Durchschnitt ansetzen und die Unterstu:tzung, hauptsa:chlich durch die Dame aus dem Whg 960, ausser Acht lassen, ergibt das 8.64 / 5. = 1.73 ), was ziemlich /_weit_/ vom tatsa:chlichen Verha:ltnis von 2.42 entfernt ist, das /_ohne_/ Beru:cksichtigung von Einsparungen erzielt wird, richtig?
Denn es gibt hier zwei Beurteilungsmo:glichkeiten: entweder wir beginnen mit dem geringeren Verbrauch und vergleichen ihn mit dem vollsta:ndigen Verbrauch (einschliesslich Aufzug), oder umgekehrt! Wenn wir von den gesammelten 6.1 Lew ausgehen und diese mit 2.42 multiplizieren, ergibt das ... /_14.76_/ Lew, die im Durchschnitt von den Aufzugnutzern eingesammelt werden mu:ssen, damit sie, um es so auszudru:cken, auch in Bezug auf die /_Grosszu:gigkeit_/, den Nichtnutzern gleichgestellt werden; selbst wenn wir die nicht ganz korrekte, aber im Sinne Frytskas gea:usserte Ansicht anwenden, dass der Mindestbetrag 5 Lew pro Person betragen muss, so ergibt sich auch in diesem Fall bei einer Multiplikation von 5 mit 2.42, dass die Aufzugnutzer im Durchschnitt /_12.1_/ Lew zahlen mu:ssten, aber im /_Durchschnitt_/ (was weder korrekt noch angemessen ist), aber in diesem Fall geben Sie der Dame aus der Whg 960 die bisher gesammelten mehr als no:tig 4 Lew pro Mon zuru:ck, und das nun schon fu:r 24 Monate (weil sie, soweit ich weiss, Toplofikatsia [unserem Hauptlieferanten fu:r Zentralheizung] etwa 3 /_Tausend_/ Lew schuldet, und daher sie nicht die geeignetste Person als Sponsor ist). Wie Sie sehen, spreche ich immer noch nicht von mir selbst, dem Abnormalen, richtig?
Oder wir gehen die Sache umgekehrt heran, beginnend mit 8.64 Lew (inkl. Aufzug) und teilen diese Summe durch 2.42 Mal, was /_3.58_/ Lew ergibt, fu:r diejenigen, die den Aufzug nicht benutzen, was weder 5 Lew und noch mehr 6.1 Lew sind, wo die Differenz, wie Sie sehen, muss mit 24 Monaten multipliziert werden! Wir ko:nnen aber die Sache auch anders angehen: allein fu:r den Aufzug haben wir 1270 Lew und allein fu:r die Reinigungskraft 840 Lew, oder der Aufzug kostet also 1270 / 840 = /_1.51_/ Mal so viel wie die Reinigungskraft (und im Vorjahr waren es fu:r 9 Monate 860 / 595 = 1.45 Mal so viel). Aber Leute, das ist als /_Summe_/, und die Anzahl der Personen ist /_unterschiedlich_/! Der Aufzug wird durchschnittlich von 21 Personen benutzt, und wenn wir also die Kosten nur fu:r den Aufzug von 1270 Lew durch 21 teilen, ergibt das /_60.5_/ Lew pro Jahr, oder genau 5 Lew pro Monat allein fu:r den Aufzug, und das im /_Durchschnitt_/. Wo die Kosten fu:r die Reinigung scheinen auf den ersten Blick nicht genau 2 Lew pro Mon zu betragen, aber wenn man 4 Hunde zu je 2 Lew hinzurechnet, kommt man bereits auf genau 2 Lew pro Monat (70 Lew pro Mon geteilt durch 35), und wie jetzt selbst ein Erstkla:ssler ersehen kann, ergibt 5 Lew geteilt durch 2 Lew gerade 2.5 Mal (und das ist der reine Betrag, ohne Bakschischen), was nicht 1.51 (oder 1.45 fu:r den Beginn des Vorjahres) entspricht. Frytska begeht also einen /_schwerwiegender Fehler_/ (wenn sie die Kosten fu:r den Aufzug im Durchschnitt zu 3 Lew rechnet), und es stellt sich heraus, dass sie fu:r diese Position vo:llig /_ungeeignet_/ ist!
Ja, aber nicht ganz so, in dem Sinne, dass sie inkompetent /_ist_/, aber /_nicht_/ etwa, weil sie nicht mit einem Taschenrechner umgehen kann, sondern weil sie ihre eigene Leute bevormunden und die anderen erpressen will! Das heisst, dass bei ihr alles absichtlich ist, es ist nicht so, dass sie ihre Fehler nicht erkennt — und ich habe das bereits in mehreren Briefen geschrieben, auch perso:nlich an sie und an Sie alle —, aber wenn der /_Hass_/ (oder zumindest das Unversta:ndnis und die Respektlosigkeit) der einfachen Leute gegenu:ber Intellektuellen so gross ist, dass sie damit nicht umgehen ko:nnen, dann ist nichts mehr zu machen; selbst wenn das noch keine Barbarei ist, fu:hrt es doch direkt dorthin! Denn meine Berechnungen stimmen, sie perso:nlich zahlt jeden Monat 8.5 Lew pro Per (17 fu:r zwei Personen), was, wenn man die obligatorischen 7.50 Lew (ohne Bakschisch) beru:cksichtigt, ergibt, dass sie nur 1 Lew fu:r den gemeinsamen Zweck spendet, wo ich zum Beispiel 2.5 gebe (weil ich ja abnormal bin, nicht wahr?), und, wie ich schon gesagt habe, gibt es gravierendere Fa:lle, die nicht merken, dass sie wie Ga:nse ausgenutzt werden!
Es gibt jedoch noch aussagekra:ftigere Beispiele, fu:r 4 Personen (und wer ko:nnen diese Personen sein? [die sich nur in einer Whg, in der 964. befinden]), und das mit einem Hund, meiner Meinung nach, die 29.50 zahlen, und selbst wenn wir den Hund nur mit 1.50 ansetzen (aber in ihrem 4. Stock mu:ssen es etwa 3-4 Lew sein, da er mehr oder weniger als eine /_halbe_/ Person geza:hlt werden muss), bleibt uns auch in diesem Fall noch die Division von 28 durch 4, was genau 7 Lew pro Mon ergibt, weniger als das Minimum, aber sie sind doch ihre Leute, nicht wahr? Und lassen Sie mich auch erkla:ren, warum ich dieses Minimum von 7.50 ansetze; nun, denn fu:r den Aufzug betra:gt der Mindestbetrag 5.00, fu:r die Putzfrau 2.00 und fu:r sonstige Ausgaben reichen sogar 15 St. aus, aber nehmen wir 50 St. (52 Lew. ja:hrlich, geteilt durch 31 Personen ergibt 1.68 Lew, und das geteilt durch 12 Monate ergibt genau 14 St.). So dass der Abnorme euch nicht wie die Erpresserin anlu:gt.
Und nun lasst mich einige weitere Vergleiche anstellen. Also in der 961. Whg zahlen sie 29.50 fu:r 3 Personen, wa:hrend diese in der 964. Whg genau /_denselben_/ Betrag zahlen, aber nun schon fu:r 4 Personen, d.h. jeden Monat zahlen sie /_10_/ Lew weniger (und man multipliziert das mit 24 Monaten), und dennoch geho:rten sie keineswegs zu den Armen, zumindest weil sie (soweit ich weiss) ihr perso:nliches Fahrzeug nicht verkauft haben. Oder in der 962. Whg drei Personen zahlen zusammen mit einem Hund 24.5 Lew, oder wiederum 7 Lew pro Person. Oder auch in der 956. Whg zahlt man 5 Lew pro Per, aber im ersten Stock /_behindert_/ der Aufzug sie einfach, diesen Personen mu:ssen sogar 2 Lew pro Mon /_gegeben_/ werden, sodass sie am Ende fast 5 Lew pro Person fu:r denjenigen zahlen, der bla:st (wie wir sagen).
Oder der Nachbar direkt neben mir. Er zahlt anscheinend mehr, 12 Lew, aber ein Hund auf dieser Etage muss 4 Lew kosten, sodass 8 Lew u:brig bleiben anstatt des Minimums von 7.50 ohne das Bakschisch fu:r Frytska, oder er gibt nur 50 St. zusa:tzlich fu:r das Gemeinwohl, was genau 5 /_Mal_/ weniger ist als ich, der Abnormale, und von denen in der Mitte des ersten Stocks; ja, aber daru:ber hinaus geht er, ehrlich gesagt, ich ho:re ihn (und hier kann man sich unmo:glich irren, denn nur wir beide sind die Einzigen auf dieser Etage), etwa 5 Mal /_jeden_/ Tag aus, sodass er mit einem Faktor von etwa 2 angerechnet worden muss (wenn wir davon ausgehen, dass man im Durchschnitt 50 Mal im Monat ausgeht, und bei ihm, wenn es nur 3 Mal ta:glich sind, wa:ren das 90 Mal), was bedeutet dass es sich herausstellen ko:nnte, dass er noch recht hohe Summen mehr geben muss, etwa 5-6 Lew, plus etwa 2 Lew als Bakschisch.
Oder dann ist da noch dieser Mann unter mir, der gar /_nicht_/ hier wohnt (wenn Sie wollen nur weil der Boden in meiner Wohnung jetzt eiskalt ist und ich ihn u:berhaupt nicht ho:re). Und noch andere Beispiele. Und dann diese "Bakschische", welche die Leute in den unteren Stockwerken zahlen, die mu:ssen praktisch allen Aufzugnutzern /_hinzu_/gerechnet werden, sodass buchsta:blich jeder zusa:tzlich /_3 Lew pro Mon_/ zahlen muss, und das multipliziert mit allen Vormonaten, oder die U:berschu:sse mu:ssen zuru:ckerstattet werden. Denn es stimmt zwar, dass gutgla:ubig gegebenes Geld nicht zuru:ckerstattet werden kann, aber Geld, das durch Lu:gen und Betrug, und erst recht durch offensichtliche Erpressung, erlangt wurde, ist natu:rlich ru:ckerstattungsfa:hig!
Okay, die genauen Berechnungen fu:r /_jede_/ Wohnung (die, wie gesagt, von einem Abnormalen Menschen stammen, weil er zu /_viel_/ gelernt hat, im Gegensatz zu euch allen) werde ich vielleicht in einem spa:teren Brief erla:utern, aber hier mo:chte ich noch etwas zum Aufzug hinzufu:gen: Wenn also eine Person durchschnittlich 50 Mal im Monat ausgeht (hin und zuru:ck), dann ist das in diesem Fall sehr gu:nstig, denn 5 Lewa / 50 Fahrten ergeben im Durchschnitt /_0.10 Lew pro Ausgehen_/. Und, Leute, das ist das /_Minimum_/, ganz genau; wenn Sie mir nicht glauben, dann fangen Sie doch einfach an, irgendwo auf einem Zettel Striche zu machen, und nach etwa drei Monaten den Durchschnitt berechnen. Eine Alternative bleibt also die Mo:glichkeit, wie schon vor vielen Jahren u:blich, eine Geldkassette zu benutzen. Nur wenn er mit einer 10-St-Mu:nze funktioniert, mu:ssen Sie sicher sein, dass wir immer Verluste machen werden, denn Sie benutzen den Aufzug, wenn Sie ihn nicht im Moment bezahlen, aber wenn Sie ihn bezahlen werden, dann u:berlegen Sie sicher, ob man ihn u:berhaupt nehmen oder nicht, zumindest in Richtung nach unten werden Sie ihn wohl kaum benutzen, und dann reicht die 10-St-Mu:nze gerade so, um (wie wir es sagen) "sich die Hosen zu binden", aber vielleicht reicht das auch nicht! Meiner Meinung nach sollte man von jedem, der den Aufzug benutzt, 2 Lew pro Per und Mon sammeln, und die Kasse ist eine zusa:tzliche Zahlung. (Die Variante nur mit einer solchen Kasse und dann mit 20 St wird in meiner Ansicht nicht gut sein.) Oder Sie mu:ssen sich daran gewo:hnen, fu:r den Aufzug etwa /_2 Mal mehr_/ zu bezahlen, als die ehrenwerte Erpresserin Frytska berechnet hat.
Und wie viel? Nun, meiner Ansicht nach ist die beste Variante derzeit, die zwar nicht ganz, etwas schwa:cher, aber doch irgendwie den Unterschied zwischen den Stockwerken beru:cksichtigt, die folgende: fu:r das 3. Stockwerk — 4 Lew /Per, fu:r das 4. — 5 Lew, fu:r das 5. — 6 Lew. und fu:r das 6. — 7 Lew. Ich wiederhole, das ist die /_beste_/ Variante. Eine andere Mo:glichkeit wa:re: fu:r das 3. Stockwerk — 4.5 Lew /Per, fu:r das 4. — 5 Lew., fu:r das 5. — 5.5 Lew. und fu:r das 6. — 6 Lew, aber in diesem Fall ist der Unterschied kaum merkbar, was nicht korrekt ist, und ausserdem ist es mo:glich, dass das Geld nach der na:chsten erwarteten Preiserho:hung nicht mehr ausreicht. Damit einher geht jedoch die Notwendigkeit, individuelle Koeffizienten fu:r Ausgehen fu:r jeden Einzelnen festzulegen, wenn dieser /diese Anspru:che erhebt, welche ko:nnen, sagen wir, zwischen /_0.5 und 1.5_/ variieren (aber nicht daru:ber hinaus), aber es ist klar, dass das sowohl fu:r die Reinigungskraft als auch fu:r den Aufzug gelten muss, d.h. der Koeffizient muss einheitlich sein. Lassen Sie mich Ihnen einige Beispiele geben.
Nehmen wir mich, der vielleicht 5 Mal seltener als die anderen ausgeht (im gesamten letzten Jahr habe ich 131 Ausgehen geza:hlt, also 11 im Monat), dennoch kann ich nicht unter 0.5 von 2.50 Lew fallen, was 1.25 Lew bedeutet, aber ich runde es auf 1.50, sowohl in Ziffern als auch in Worten. Weiter, wenn am ersten Stock den Personen 2 Lew gegeben werden, weil sie den Aufzug /_ertragen_/, mu:ssten sie 0.50 ohne Bakschisch fu:r Frytska zahlen, aber sagen wir 1 Lew, also mo:glicherweise + 2.50 Bakschisch; doch wo niemand wohnt, zumindest in der 957. Whg, kann man von ihnen nur die symbolischen 2 Lew verlangen, sei es mit einer Verzo:gerung von 10 Jahren, aber man kann ihnen auch nichts geben (solange sie nicht hier wohnen, kann der Aufzug sie nicht sto:ren). Dann soll der Hund im 2. Stock 2 Lew kosten, im 3. und 4. Stock 3, und daru:ber 4 Lew. Danach, soweit ich weiss, geht die Frau in der 971. Whg praktisch nicht aus dem Haus, sodass sie mit einem Koeffizienten von 0.7 angerechnet werden kann, nur fu:r sie; und in der 965. Whg scheint die Situation a:hnlich zu sein.
Weiter, in der 964. Whg gibt es 2 Kinder, was heutzutage und fu:r ethnische Bulgaren als /_Mehrkinderfamilie_/ gelten ko:nnte, sodass wenn sie so behaupten (egal, ob sie ein Auto haben), ko:nnen sie als 3.5 Personen geza:hlt werden. Oder dieser in der 966. Whg, er kann in keinem Fall mehr als 0.5 Personen sein (aber auch nicht weniger). Und was die "Bakschischen" oder Reserven angeht — nun, sie sollen fu:r alle /_gleich_/ sein, und wenn jemand noch mehr geben mo:chte, kann das in einer Spalte fu:r /_Sponsoring_/ erfolgen. Nun ja, und ausserdem soll eine Spalte fu:r die Ru:ckgabe an jemanden eingefu:hrt werden, von dem man durch blosse Erpressung Geld erhalten hat, und es einfach von den Summen abzuziehen (wobei diese Dame auf den Quittungen schreibt, 0 Lew bezahlt, aber so viel zuru:ckgegeben hat, wie die Gebu:hr fu:r diese Wohnung betra:gt, oder so a:hnlich).
Nun, das ist fu:r den Moment. Ich bin Ihnen allen nochmals sehr /_dankbar_/, ganz im Ernst, fu:r Ihre Reaktion, denn sie ist bezeichnend fu:r den /_moralischen Charakter_/ der Bulgaren in den demokratischen Jahren! Wenn Sie also wie bisher vorgehen und mich weiterhin /_ignorieren_/, ist mir das sogar noch /_lieber_/, denn es ist klar, dass die Meinung (Entscheidung) der untersten Instanz auch an die ho:heren Instanzen weitergegeben wird. Vor der gescheiterten Gemeinsame Versammlung hielt ich nur Frytska fu:r schuldig, doch danach wurde klar, dass sie nur … ein Megaphon des Volkes ist, sodass ihre Schuld fast verschwunden ist! Nun ja, sie bleibt die arroganteste Dame, mit der ich in meinen u:ber 70 Lebensjahren zu tun hatte, und deshalb spreche ich /_nicht_/ mehr mit ihr, aber solche sind eben die bulgarische Gescha:ftsleute, /_mutrias_/, sodass das ein mildernder Umstand ist — niemand kann ho:her springen als er selbst ist (wie wir oft sagen)!
Und ich wiederhole es noch einmal, dass wenn mir jemand eine E-Mail gibt und verspricht, den File auszudrucken, die ich ihm dann schicke, werde ich ihm sehr dankbar sein, und ihr alle ko:nnt dann die Sachen gut lesen, und ich mir die Mu:he spare, ihn fu:r euch handschriftlich abzuschreiben. Ausserdem mo:chte ich ausdru:cklich betonen, dass ich mich zwar beschwere, aber trotzdem die Erpressung-/_racket_/ /_bezahle_/, weil ich Geld /_habe_/, so dass ich leicht meinen Nachbarn ein oder zwei Lew geben kann, die immer nicht genug Geld haben (weil sie, nun ja, /_von 5 bis 15 Mal mehr_/ als ich verdienen, aber noch besser leben wollen, und einem verkommenen Intellektuellen die Nase reiben mo:chten)!
Der Abnormale sagte. Datum: 24.01.24
[ Was vielleicht nur 1 Tag geblieben war (d.h. 2 Stunden war der Brief da, 2 Tage aber nicht)! Deshalb habe ich spa:ter noch die folgende Anmerkung hinzugefu:gt. ]
P_.S_. Ich bin es, der Abnormale.
Also Leute, ich /_danke_/ euch nochmals dafu:r, dass ihr meinen Brief nur etwa /_einen Tag_/ lang ertragen habt (mehr als zwei Stunden, aber weniger als zwei Tage), und ihn weggenommen habt! Denn solches Verhalten spricht /_Ba:nde_/. Und ein jeder hat das Recht, /_nicht_/ zuzuho:ren, was ihm nicht gefa:llt — das ist ein elementarer Schutzreflex (und die /_Glasnost_/-Offenheit ist ein U:berbleibsel des Kommunismus, nicht wahr?).
Doch ich danke euch vor allem, weil ihr mir die Arbeit ungemein /_erleichtert_/, ich, wie ich bereits erwa:hnt habe, bin auf dem linken Auge blind, und das Abschreiben vom Computer ist fu:r mich sehr beschwerlich, so dass wenn ihr mir also nicht zuho:ren wollt, dann will ich euch auch nicht informieren! Ich werde nur noch allgemein /_erwa:hnen_/, auf einem kleinen Zettel, wann ich den na:chsten Brief an ihr schreibe (der aber von anderen Personen gelesen wird, welche in diesem Fall nicht involviert sind), so dass falls jemand gelegentlich den Wunsch a:ussert, ihn zu lesen, er soll mir einen kurzen Zettel mit seiner E-Mail-Adresse an die Tu:r ha:ngen, damit ich ihm den File zusenden kann (das gilt auch fu:r diesen Brief, fu:r einen angemessenen Zeitraum, sagen wir, bis zum 1. Ma:rz).
In dieser Weise werden alle zufrieden sein: Sie alle, weil ich Sie nicht mit Dingen bela:stigen werde, die Sie nicht lesen wollen, die Erpresserin Frytska, weil ich weiterhin /_die Erpressung bezahlen werde_/, und auch ich, weil Sie mir durch die na:chsten /_dummen_/ Entscheidungen, von Frytska, und auch von ihren Unterstu:tzern, sowie auch derer, die von ihr Betrogenen, unermu:dlich neue Themen liefern werden.
Der Abnormale, 31.1.24.
14_. VIERZEHNTER BRIEF
AN MEINEN REPRA:SENTATIVEN FU:R DAS LAND NACHBARN, VON DEM ABNORMALEN AUS WOHNUNG 969, ZU DATUM 08.04.24
Hallo meine lieben Nachbarn, die ja so /_repra:sentativ_/ fu:r das Land sind. Ich habe mich um etwa einen Monat verspa:tet, aber da ihr mich sowieso nicht lest, ist das vo:llig /_unwichtig_/; ich adressiere auch dieses Mal den Brief an ihr, doch er wird /_un_/gesendet bleiben, da ihr ihn nicht lesen wollen werdet (und mir zuerst ihre E-Mail-Adresse geben werdet), nicht wahr? Und ich selbst, wie ich schon gesagt habe, werde mir nicht die Mu:he machen, ihn handschriftlich nur fu:r ihr abzuschreiben; er ist hauptsa:chlich fu:r meine Leser im Internet bestimmt, die sich gro:sstenteils im Ausland befinden (denn in meinem Land kann man seine Meinung nicht frei a:ussern, man muss dafu:r /_bezahlen_/). (Und ich bela:stige Sie mit meinen Briefen, weil Ihre Reaktion /_typisch_/ fu:r den durchschnittlichen Bulgaren ist, was fu:r meine Leser im Ausland unmo:glich uninteressant sein kann, denn es handelt sich um wichtige Aspekte der bulgarischen Psychologie. So dass Sie fahren fort mich weiterhin nicht zu lesen, das ist ein sehr bezeichnendes Beispiel fu:r das "Verstopfen des Mundes der Gelehrten".)
Gut, wie ich es versprochen habe, werde ich Ihnen hier die genaue Aufstellung fu:r alle Wohnungen geben, mit den korrekten monatlichen Gebu:hren, aber /_meiner Meinung nach_/, einen Abnormalen, ausgehend vom tatsa:chlichen Verbrauch, da das offensichtlich die korrekteste Herangehensweise ist. Gema:ss meinem vorherigen Brief setzen sich die Kosten wie folgt zusammen: fu:r diejenigen, die den Aufzug nicht benutzen (d.h. sie zahlen nur fu:r die Reinigung, und symbolische 0.50 Lew pro Mon fu:r sonstige Ausgaben), betragen die Kosten 2.50 Lew; die reinen monatlichen Kosten /_nur_/ fu:r den Aufzug belaufen sich auf 5.00 Lew pro Per, wobei es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt, der je nach Etage und individuellen Koeffizienten (IK) leicht variieren kann; dann mu:ssen die Hunde fu:r etwa eine /_halbe_/ Person gerechnet werden (d.h. zwischen 2.0 und 4.0 Lew); fu:r leerstehenden Wohnungen muss ein Mindestbetrag von 2.0 Lew pro Mon abgezogen worden (vor allem, weil es sich um /_wohlhabende_/ Menschen handelt, die es sich leisten ko:nnen, eine Wohnung zu besitzen, ohne darin zu wohnen), dennoch ist es richtig anzunehmen, dass sie das Recht haben, 2-3 Mal im Monat in ihre Wohnung zu kommen und in diesen Fa:llen auch den Aufzug zu benutzen; fu:r das erste Stockwerk mu:ssen zusa:tzlich 2 Lew pro Mon /_bezahlt_/ werden, da diese Personen den Aufzug /_ertragen_/ mu:ssen, der sie behindert, sie aber auch nutzen die Reinigungskraft praktisch /_nicht_/ (ho:chstens zur Ha:lfte, und warum sollten sie dann fu:r die anderen Stockwerke bezahlen, die sie reinigt?); die individuellen Koeffizienten ko:nnen zwischen 0.5 und 1.5 variieren, wenn jemand einen solchen Anspruch geltend macht; die zusa:tzlichen Summen fu:r /_zuku:nftige_/ Ausgaben sollen ebenfalls 2.0 Lew pro Mon pro Per betragen, und wenn sich die Anzahl der Personen aufgrund der eingefu:hrten IK geringfu:gig a:ndert, dann mu:ssen sich auch diese zusa:tzlichen Summen im /_gleichen_/ Verha:ltnis a:ndern (d.h. wer mehr ausgibt, der lebt hier aktiver und muss daher auch mehr fu:r alle Verbesserungen bezahlen, aber nicht /_umgekehrt_/, wenn derjenige, der etwas am wenigsten nutzt, prozentual am meisten bezahlen muss, was ein offenkundiger Ausdruck unserer Barbarei ist), obwohl im Moment nicht klar ist, zu welchem Zweck diese Summen gesammelt werden, was muss denn bei Dingen, die beispielsweise 100 Lew u:bersteigen, /_o:ffentlich abgestimmt_/ werden; und als ob das das Wichtigste wa:re.
Genauer gesagt, mu:ssen fu:r die Aufzugnutzung die Gebu:hren etagenweise erhoben werden, wie es folgt: fu:r den 3. Stock — 4 Lew per Per, fu:r den 4. Stock — 5 Lew, fu:r den 5. Stock — 6 Lew, und fu:r den 6. Stock — 7 Lew, wo zu beru:cksichtigen ist, dass der Aufzug durchschnittlich etwa 50 Mal pro Monat in beide Richtungen genutzt wird. Das bedeutet, dass es richtig ist, wenn jeder seine monatlichen Kosten u:ber mehrere Monate u:berpru:fen soll (nicht nur die anderen zu betru:gen), und falls die Nummer unter beispielsweise 35 oder u:ber 70 Fahrten pro Mon liegt, dann muss er die Einfu:hrung eines IK innerhalb der vorgegebenen Grenzen erfordern (meist mit einer Toleranz von +/- 1/4 um den Faktor 1). Ausserdem, wenn jemand mehr zahlen wollte, dann kann das in einer Spalte fu:r "Donationen" eingetragen werden; wie auch eine Spalte "U:bergezahlt" einzufu:hren, fu:r Summen die in den vergangenen /_vielen_/ Monaten gegeben wurden (falls die Person feststellt, dass sie erpresst wurde), wo die Summen negativ werden, wenn man weniger gezahlt wurde, und jeden Monat werden diese Summen sich verringern oder erho:hen mit dem im Vormonat gezahlte Betrag.
Und jetzt fu:hre ich eine genaue Liste der Wohnungen (in aufsteigender Reihenfolge) mit den, meiner Meinung nach, der als "/_Abnormale_/" (abgeku:rzt als Abn) bezeichnet wurde, korrekten monatlichen Gebu:hren auf, inklusive der notwendigen Erla:uterungen; dann nach ";" folgt die von der "/_Erpresserin_/" (abgeku:rzt als Erp) gesammelten Summen; dann die Differenz "Erp - Abn" als U:berzahlung (wenn sie positiv ist); und anschliessend wird diese Summe multipliziert mit 24 Monaten, da seit der /_fehlerhaften_/ Erhebung der Betra:ge von /_Erp_/ mehr als zwei Jahre vergangen waren. Am Ende fu:hre ich eine Rangliste auf, beginnend mit den Wohnungen mit der ho:chsten U:berzahlung und endend mit deren mit den ho:chsten Unterzahlung. Daru:ber hinaus mo:chte ich anmerken, dass speziell fu:r die Erp, wie ich das schon erwa:hnt habe, monatlich 20 bis 30 Lew fu:r die Arbeit der Kassiererin abgezogen worden sein mu:ssen, jedoch /_nicht_/ fu:r sie selbst, da ihre "vorbildlichen" Erpressungsmethoden ihr, meiner Meinung nach, kein Recht auf solche Anspru:che geben.
Whg 955 ; 1 Per ; Summe 2.5 - 2.0 (Ru:ckerstattung aufgrund des Stockwerks) + 2.0 (fu:r zuku:nftige Ausgaben) = 2.5 Lew (das ist wenn dort jemand lebt, und wenn dort niemand lebt, dann mu:ssen nur 2.0 Lew fu:r /_nichts_/ besonderes gezahlt werden, als Mindestbetrag; ich gehe davon aus, dass dort eine Person lebt, aber die Differenz ist gering) ; eingenommen 5.0 ; Differenz +/_2.5_/ Lew /Mon ; insgesamt +60.0 Lew .
Whg 956 ; 3 Per ; Summe pro Per 2.5 - 2.0 + 2.0 = 2.5 und * 3 = 7.5 Lew ; eingenommen 15.0 ; Differenz +/_7.5_/ Lew /Mon ; insgesamt +180.0 Lew .
Whg 957 ; 0 Per; Summe 2.0 (das Minimum) ; gesammelt 5.0 ; Differenz +/_3.0_/ Lv /Mon ; insgesamt +72.0 Lew .
Whg 958 ; 2 Per ; Summe pro Per 2.5 + 2.0 = 4.5, das * 2 = 9.0 Lew ; gesammelt 11.0 ; Differenz +/_2.0_/ Lew /Mon ; insgesamt +48.0 Lew .
Whg 959 ; 2 Per ; Summe pro Per 2.5 + 2.0 = 4.5, das * 2 = 9.0 Lew , + 1.5 (fu:r einen Hund; nun ja, die Ha:lfte von 2.5 ist sogar etwas weniger, also stimmt das) = 10.5 Lew ; gesammelt 13.5 ; Differenz +/_3.0_/ Lew /Mon ; Insgesamt +72.0 Lew .
Whg 960 ; 1 Per (meistens, manchmal aber 2) ; Summe 2.5 + 2.0 = 4.5 ; gesammelt 9.0 ; Differenz +/_4.5_/ Lew /Mon (bei 2 Per wurden 13.5 Lew genommen, davon mu:ssen wir 2 * 4.5 = 9.0 abziehen, sodass die Differenz wieder +4.5 betra:gt, aber mehr Mals) ; insgesamt (ich za:hle 28 Personentage fu:r 2 Jahre) +126.0 Lew .
Whg 961 (es gibt bereits einen Aufzug) ; 3 Per ; Summe pro Per 2.5 + 4.0 (Aufzug) + 2.0 = 8.5, das * 3 = 25.5 Lew , + 3.0 (Hund; die Ha:lfte von 6.5 ist ungefa:hr so viel, also muss es so sein) = 28.5 Lew ; gesammelt 29.5 ; Differenz +/_1.0_/ Lew /Mon ; insgesamt +24.0 Lew .
Whg 962 ; 3 Per ; Summe pro Per 2.5 + 4.0 (Aufzug) + 2.0 = 8.5 , das * 3 = 25.5 Lew , + 3.0 (Hund) = 28.5 Lew ; gesammelt 24.5 ; Differenz /_-4.0_/ Lew /Mon ; insgesamt -96.0 Lew .
Whg 963 ; 1 Per ; Summe 2.5 + 4.0 (Aufzug) + 2.0 = 8.5 ; gesammelt 12.0 ; Differenz +/_3.5_/ Lew /Mon ; insgesamt +84.0 Lew .
Whg 964 ; 3.5 Per (doch eigentlich 4, der Grund wird sich gleich zeigen) ; Summe pro Per 2.5 + 5.0 (Aufzug) + 2.0 = 9.5 , wobei ich 2 Kinder als fast kinderreiche Familie betrachte, so dass wenn wir sie mit IK = 0.75 za:hlen, das wird 1.5 IK fu:r die Kinder geben, oder zusammen 3.5 , also das Ergebnis soll mit 3.5 multipliziert werden, und ergibt = 33.25 Lew , + 4.0 (Hund; na ja, die Ha:lfte von 7.5) = 37.25 Lew , was ich nach unten auf 37.0 Lew runde ; gesammelt 29.5 (wie das berechnet wurde, ist mir ein Ra:tsel, aber es ist eine verru:ckte Bevormundung der eigenen Leute) ; Differenz /_-7.5_/ Lew /Mo ; insgesamt /_-180.0_/ Lew .
Whg 965 ; 1.75 Per (ah, es sind 2 Personen, aber ich glaube, die eine Oma geht kaum noch aus, daher reduziere ich den IK etwas) ; Summe pro Per 2.5 + 5.0 (Aufzug) + 2.0 = 9.5, und * 1.75, was = 16.625 Lew ergibt, was ich auf 16.5 Lew runde ; gesammelt 17.0 ; Differenz +/_0.5_/ Lew /Mon ; insgesamt +12.0 Lew .
Whg 966 ; /_0.5_/ Per (man sagt, es sei 1 Per, doch ich stehe genau u:ber ihm und ho:re ihn nicht, ich wiederhole, u:berhaupt /_nicht_/, weder im Winter noch im Sommer, nur einmal im Jahr, an seinem Namenstag, la:dt er Ga:ste ein und dann ist er zu ho:ren; was bedeutet, dass er sogar fu:r 0.2 Per geza:hlt werden mu:sste, aber das lasse ich nicht zu, also nehme ich das Minimum) ; Summe 2.5 + 5.0 (Aufzug) + 2.0 = 9.5, und * 0.5 ergibt = 4.75, aufgerundet auf 5.0 ; gesammelt 12.0; Differenz +/_7.0_/ Lew /Mon ; insgesamt /_+168.0_/ Lew .
Whg 967 ; 0 Per ; Summe 2.0 (Minimum) ; gesammelt 5.0 ; Differenz +/_3.0_/ Lew /Mon ; insgesamt 72.0 Lew .
Whg 968 ; /_1.5_/ Per (er ist alleinstehend, geht aber mindestens /_3 Mal ta:glich_/ aus, was ich genau weiss, da ich neben ihm wohne, und es gibt keine andere Person auf der Etage, dennoch habe ich die maximale Begrenzung fu:r IK auf 1.5 gestellt) ; Summe pro Per 2.5 + 6.0 (Aufzug) + 2.0 = 10.5, was * 1.5 ergibt 15.75 Lew, und weitere 4.25 Lew fu:r den Hund (auf dieser Etage muss er genau die Ha:lfte von 8.5 sein) = 20.0 Lew ; gesammelt 12.0 ; Differenz /_-8.0_/ Lew /Mon ; insgesamt /_-192.0_/ Lew .
Whg 969 (ich selbst) ; /_0.5_/ Per (lassen Sie mich noch einmal sagen, dass ich durchschnittlich 10 Mal im Monat ausgehe, oder 5 Mal /_weniger_/ als der Durchschnitt, doch ich nehme den von mir festgelegten Minimum) ; Summe (fu:r eine ganze Person) 2.5 + 0.0 (Aufzug) + 2.0 = 4.5 , was multipliziert mit 0.5 (wie ich bei den anderen getan habe) 2.25 Lew ergibt , aufgerundet auf 2.50 (na ja, es ist so, ich mu:sste 4.5 Lew zahlen, wenn ich eine ganze Person wa:re, bin ich es aber nicht) ; eingenommen 5.0 ; Differenz +/_2.5_/ Lew /Mon; insgesamt +60.0 Lew .
(Meine Herren, ich mo:chte noch einmal erwa:hnen, dass ohne diese IK-en die Gebu:hren fu:r viele Personen gea:ndert werden, sie werden steigen, aber die Koeffizienten sind gerecht, ich bestehe nicht darauf, mehr von Leuten einzutreiben, die etwas nicht nutzen. Obwohl ich Geld /_habe_/, wie ich dass mehrere Male gesagt habe, ich bekomme im Durchschnitt /_6 Mal_/ weniger als das Durchschnittseinkommen, und durchsuche sogar … die Mu:lltonnen, hauptsa:chlich nach Brot und was ich dort zum Essen finde, dennoch habe ich genug Geld und etwas bleibt u:brig, sodass ich auch den Neureichen, die deutlich /_weniger_/ gebildet als mich sind, etwas abgeben kann.)
Whg 970 (von der fragwu:rdigen Frytska) ; 2 Per (hauptsa:chlich) ; Summe pro Per 2.5 + 7.0 (Aufzug) + 2.0 = 11.5, was * 2 23.0 Lew ergibt ; eingenommen 17.0 ; Differenz /_-6.0_/ Lew /Mon (oder um 3 Lew pro Per weniger, aber mehrere Monate lang waren es 3 Personen, und dann hat sie 22.0 gezahlt, und 3 * 11.5 = 34.5, und die Differenz zu 22 betra:gt 12.5 oder jetzt mit 4 Lew pro Per weniger; aber wie dem auch sei, das ist aus zwei Gru:nden nicht wesentlich: erstens befindet sie sich in einer Sonderstellung, und selbst wenn sie 10 Lew weniger zahlt, ist das fu:r die Arbeit, die sie verrichtet, nichts, denn sie /_arbeitet_/ ja — nur eben /_schlecht_/ —, und zweitens ist, dass in den letzten 2 Jahren das nur 3-4 Monate lang vorgekommen war, sodass ich jeden Monat bei -6.0 Lew bleibe) ; insgesamt /_-144.0_/ Lew .
Whg 971 ; /_1.75_/ Per (eigentlich 2, aber die eine alte Dame hat eine schwere Beinoperation und geht praktisch nur mit Kru:cken aus dem Haus, sodass sie fast ausschliesslich zu Hause bleibt; sie geht nicht einmal nach unten, um frische Luft zu schnappen, da ihre Terrasse nicht verglast ist und die Luft im 6. Stock /_viel frischer_/ ist als im Erdgeschoss; sie kann ab sofort einen IK von 0.5 geltend machen, aber von /_nun_/ an, fu:r die Vergangenheit war doch dieser Koeffizient richtig, weil sie vorher zum Markt ging) ; Summe pro Per 2.5 + 7.0 (Aufzug) + 2.0 = 11.5, was * 1.75 ergibt 20.125 Lew, oder gerundet auf 20.0 Lew ; gesammelt 17.0 ; Differenz -/_3.0_/ Lew /Mon ; insgesamt /_-72.0_/ Lew .
Whg 972 ; /_1.5_/ ? (mir ist hier etwas unklar, da sie u:ber mir wohnen, und ich auch ho:re sie, wenn sie da sind, aber fast immer sind sie /_nicht_/ da; ausserdem haben sie manchmal fu:r eine Person bezahlt, aber ich glaube, dass die meiste Zeit gar keine Person da ist; ich rechne mit durchschnittlich 1.5 Personen.) ; Summe pro Per 2.5 + 7.0 (Aufzug) + 2.0 = 11.5, was * 1.5 ergibt 17.25 Lew, oder gerundet 17.5 Lew ; eingenommen 17.0 ; Differenz /_-0.5_/ Lew/Mon ; insgesamt -12.0 Lew .
Und das sind alle Berechnungen, mit Entschuldigungen, falls mir, aufgrund mangelnder Kenntnis der konkreten Umsta:nde, irgendwo Fehler unterlaufen sind. Welche Analysen lassen sich daraus ableiten? Nun, sehen Sie, ich habe die Personenzahl mit fast 3 ganzen Personen reduziert, wobei die Anzahl der Personen, die den Aufzug benutzen, mit 1.5 Personen gesunken ist, und ausserdem haben 3 weitere Wohnungen, die keinen Aufzug benutzen (meine und 2 weitere leerstehende), die gesammelten Summen verringert. Unter diesen Umsta:nden ist zu erwarten, dass die Einnahmen etwas sinken werden (um etwa 5 %), und genau das ist auch der Fall, denn die Gesamtsumme ergibt einen /_Plus_/ (d.h. Erp hat mehr eingenommen als Abn) von /_282.0_/ Lew (+60. +180. +72. + 48. +72. +126. +24. -96. +84. -180. +12. +168 +72. -192. +60. -144. -72. -12.) fu:r /_2_/ Jahre, oder mit 140. Lew pro Jahr, doch im voriges Jahr betrugen die gesamten Einnahmen fast 3000, so dass Sie sehen, dass das 5 % sind. Das ist jedoch nicht wesentlich, denn wenn ja:hrlich ein U:berschuss von 800 Lew erzielt wird, kann das im Namen der Gerechtigkeit ertragen werden.
Mehr wichtig ist aber das Folgende: allein fu:r den Aufzug, und diesmal fu:r einen Monat, werden 102.5 Lew eingenommen (ich liste die Kosten nach Wohnungen in dieser Folge auf, wo ich zuerst die Personen gebe, dann die Summe, und darauf bringe ich die Summe fu:r das jeweilige Stockwerk nach den Klammern, zusammen mit der Summe der Personen auf diesem Stockwerk, na:mlich: 3*4 + 3*4 + 1*4 + 3.5*5 + 1.75*5 + 0.5*5 + 1.5*6 + 2*7 + 1.75*7 + 1.5*7 = 7*4 + 5.75*5 + 1.5*6 + 5.25*7 = 28. + 28.75 + 9. + 36.75 = 102.5 ). Multipliziert man diese Summe mit 12 Monaten, erha:lt man 1230. Lew. fu:r den Aufzug fu:r ein ganzes Jahr, und im vorigen Jahr betrug diese Summe exakt 1270. Lew, oder meine Berechnungen sind auf 3 % genau, und das unter Bedingungen, dass sich die Personenzahl verringert hat. So dass, meine Herren, der Abnormale keinen Unsinn redet! Wenn die Erpressung durch uns irgendwann aufho:rt, muss entweder dieses Schema oder eine Variante mit einer Geldkassette angewendet werden.
Und nun zum interessantesten Punkt: wie ist die Rangfolge auf der Skala zwischen /_Erpressung_/ oder Ta:uschung der Nachbarn (die grossen Pluspunkte) und /_Bevorzugung_/ der eigenen Leute als eine Art Vetternwirtschaft (die grossen Minuspunkte)? Nachdem ich die allgemeinen Plus- und Minuspunkte fu:r /_Erp - Abn_/ angegeben habe, mu:ssen nur noch die Wohnungen addiert und nach Etagen aufgeteilt werden, und anschliessend sie in der beno:tigten Reihenfolge neu anzuordnen. Hier ist das Ergebnis:
955 -> +60.; 956 -> +180.; 957 -> +72.;
958 -> +48.; 959 -> +72.; 960 -> +126.;
961 -> +24.; 962 -> -96.; 963 -> +84.;
964 -> -180.; 965 -> +12.; 966 -> +168.;
967 -> +72.; 968 -> -192.; 969 -> +60.;
970 -> -144.; 971 -> -72.; 972 -> -12.;
Ich werde Ihnen lediglich die Aufteilung in Wohnungen ersparen und Ihnen direkt das Gleiche, aber schon geordnet, geben, na:mlich:
956 -> +180.;
966 -> +168.;
960 -> +126.;
963 -> +84.;
957 -> +72.;
959 -> +72.;
967 -> +72.;
955 -> +60.;
969 -> +60.;
958 -> +48.;
961 -> +24.;
965 -> +12.;
972 -> -12.;
971 -> -72.;
962 -> -96.;
970 -> -144.;
964 -> -180.;
968 -> -192.;
Ha-ha, stimmt's, meine lieben Nachbarn! Die drei gro:ssten Dummko:pfe (nach Wohnungen und in absteigender Reihenfolge) sind: 956, 966, 960, und die drei gro:ssten Gauner und Menschen der ehrenwerten Frytska (in absteigender Reihenfolge ihrer Gaunerei) sind: 968, 964, 970 (sie allein)! Dass sie allein nicht die offensichtlichste Erpresserin ist, ist doch normal fu:r so eine /_erfahrene_/ Gaunerin, oder? Aber lassen wir sie mal beiseite, sie ist, wie ich gesagt habe, nicht in der Rangliste, weil sie ja arbeitet. Doch lassen Sie mich noch ein paar Erkla:rungen geben, denn die Leser ausserhalb des Hauses wissen ja nicht, welche Leute sich hinter diesen Wohnungen verbergen. So versteckt sich in der 956. Whg ein sehr modisches Baby, das jedoch zusammen mit diesem als die gro:sste hier lebende, ach, gewo:hnliche oder recht /_einfache_/ Frau gilt (um nicht 'prostak/_essa_/' zu sagen – mit franzo:sischer Endung, schliesslich [und '/_prostakos_/' ist Griechisch fu:r Einfaltspinsel, ist aber auch in Bulgarien bekannt] —, ohne besondere spezielle Bildung, die mich nur [dasselbe] … '/_prostak_/' genannt hat, aber so, als ob ich das /_nicht_/ ho:ren sollte); ich bin ihr doch nicht bo:se, weil sie sehr offen und spontan ist, sie ist nicht gemein (wie zum Beispiel die Erpresserin); und nicht nur das, sondern ich denke auch an meine /_Feinde_/, weil ich eine zusa:tzliche Zahlung fu:r diejenigen im ersten Stock einfu:hre — bin ich nicht wirklich wie unser Christus, ah?!
Dann hinter der Whg 966 verbirgt sich ein bescheidener Gescha:ftsmann, der aber sicherlich gut genug verdient, um u:ber die kleinen Streitereien der Frauen erhaben zu sein, sodass er nicht dumm, sondern einfach grossmu:tig ist; dennoch ist es mir egal, ob es ihm nun so geht oder nicht, und obwohl etwa 10 Lew monatlich fu:r ihn weniger als ein Flohbiss sind (heutzutage sicherlich), ich denke auch an solche Leute wie ihn, wenn jemand anderes sie u:bers Ohr haut. Und hinter der 960. Whg verbirgt sich eine gute (wenn auch etwas, hmm, verru:ckt gewordene aufgrund des Alters) Grossmutter, die mich nicht mag, aber nicht so sehr, dass sie mich hassen wu:rde; dennoch ist sie arm genug (wenn schuldet der Zentralheizungsgesellschaft etwa 3,000 Lew), um sich von anderen erfahrenen Gescha:ftsmann-Gaunern (mit einem Verhalten wie von /_mutrias_/, wie ich das im vorherigen Brief erkla:rt habe) so offensichtlich erpressen zu lassen.
Nun lassen Sie mich zu denen kommen, die am anderen Ende stehen, den Erpressern. Hinter Whg 968 steht mein Nachbar, ein Taxifahrer mit einfacher Bildung, der mich allerdings seit mindestens 20 Jahren hasst (und mich sogar mal verpru:geln wollte, aber dazu kam es nicht, weil ich nie damit prahle, mich mit jemandem zu pru:geln), und er ist ihr vertrautester Person, soweit ich das beurteilen kann (und ausserdem ist er der erste, ha-ha, Klatschmaul im Eingang). Danach, in Whg 964, wohnt die Dame, die von mir verlangte, die Reinigungskraft nach Wohneinheiten zu bezahlen, obwohl nur bei sie 4 Personen wohnen, und ich 5 Mal weniger ausgehe, und auch 6 Mal weniger verdiene als der Durchschnitt, aber ich konnte sie einfach nicht davon u:berzeugen, dass sie im Unrecht ist. Und in Whg 970 wohnt die erfahrenste Betru:gerin, die ich kenne (und natu:rlich auch die arroganteste), aber, wie gesagt, sie steht ausserhalb der Berechnungen.
Dazu kommen noch weitere erwa:hnenswerte Punkte. So schlage ich beispielsweise eine Reduzierung des IK fu:r die Whg 965 vor, und diese Dame steht hinter der eben erwa:hnten Dame aus der Whg 964, d.h. ich hege keinen Groll gegen irgendjemanden, mir geht es nur um die Gerechtigkeit (wie Christus, wie ich bereits gesagt habe). Ich reduziere den IK auch in der Whg 971 und an anderen Orten, wo mich niemand darum gebeten hat, und wo sich auch keine andere Person (zumindest nicht in dem Eingang) finden liess, die so /_selbstlos_/ ist wie ich! Und wo ist das zu sehen, dass ich selbstlos bin, vielleicht ta:usche ich Sie nur? Nun, sehen Sie sich einfach die obige Liste an, und Sie werden feststellen, dass meine 969 Whg /_genau_/ in der Mitte liegt (sofern es bei einer geraden Anzahl von Dingen u:berhaupt einen Mittelpunkt geben kann), d.h. ich bin die 9. von 18 Wohnungen.
So, meine lieben Nachbarn, die diesen Brief /_nie_/ lesen werden, weil niemand es wollen wird, dass ich ihn per E-Mail schicken will, weil ihr mich hasst, da ich im Gegensatz zu euch lange studiert habe, aber ein elendes Leben fu:hre, wie das in der bulgarischen Demokratie in unserem, ach, barbarischen Land u:blich ist. Aber selbst wenn jemand den Brief lesen will, a:ndert das nichts, denn, ich erinnere euch daran, es ist bereits der 14. in Folge, und niemand, aber wirklich /_niemand_/, schenkt ihm Beachtung, weil ich nur die /_Wahrheit_/ sage (wo der Barbar stirbt, um seinen Nachbarn zu betru:gen)!
Nun, den na:chsten Brief werde ich wohl einigen Preisvergleichen widmen, um euch (zum x-ten Mal?) zu zeigen, dass ein /_6 Mal_/ schlechteres Leben doch etwas ist! Es kann jedoch zu A:nderungen im Programm kommen, ich reagiere je nach den Gegebenheiten, und wenn mich die Leute um mich herum dazu dra:ngen, etwas zu sagen, dann sage ich es, ansonsten schweige ich (und ho:re abends gern klassische Musik, zum Vergnu:gen). Auf Wiedersehen, meine Herren.
[Auf der Tafel am Eingang habe ich nur die folgende kurze Notiz angebracht:]
Hallo Nachbarn,
Ich bin der Abnormale. Ich mo:chte euch nur daru:ber informieren, dass ich den 14. Brief an euch geschrieben habe, der allerdings vor euch /_verborgen_/ bleibt und nicht vero:ffentlicht wird, es sei denn, jemand gibt mir gelegentlich eine E-Mail-Adresse, an die ich ihn senden kann. Darin geht es um die /_korrekten_/ Gebu:hren fu:r den Eingang, genau nach Wohnungen, berechnet nach meiner Meinung, (/_Abn_/, verku:rzt von Abnormale), verglichen mit denen von /_Erp_/ (fu:r Erpresserin), um die monatlichen Differenzen, sowie um die aufgelaufenen Differenzen der letzten 2 Jahre. Ganz oben auf der Rangliste stehen die gro:ssten /_Dummko:pfe_/, die betra:chtliche Summen zu viel bezahlt haben, manche sogar mehr als /_100_/ Lew, und ganz unten sind die gro:ssten /_Erpresser_/, von denen einige die anderen mit Summen weit u:ber /_100_/ Lew betrogen haben. Zu eurer Information: ich perso:nlich befinde mich genau in der /_Mitte_/ der Liste, so dass ich nichts fu:r mich selbst will, was den anderen schaden wu:rde. Ich nehme jedoch an, dass euch das nicht interessiert, daher bitte ich um Entschuldigung.
08.04.24
[ Das ist wahrscheinlich nicht einmal einen Tag geblieben, denn am 3. Tag war es verschwunden. Und jetzt stellen Sie sich eine Nation vor, die nicht /_neugierig_/ ist, wie etwas anders sein kann, und was so grosse Unterschiede zwischen Wohnungen ausmacht. Ich perso:nlich glaube, dass eine solche Nation /_nicht_/ existiert, denn ganze Nationen sind wie Kinder, wenn nicht sogar noch schlimmer. Fu:r mich ist dieser Fall ein ideales Beispiel dafu:r, wie eine Nation einen vo:llig harmlosen Menschen /_hassen_/ kann, nur weil er ziemlich lange studiert hat, was, wie ich es schon oft erwa:hnt habe, ist eines der Grundprinzipien der Barbarei: zu glauben, dass einer alles weiss, und nichts von jemandem lernen zu wollen, der mehr weiss — 2 Hochschulbildungen und so weiter. In jedem Fall, um einige grundlegende Eigenschaften von etwas zu verletzen, muss ein triftiger Grund dafu:r vorliegen, und in diesem Fall ist das unsere Barbarei. Selbst wenn Sie akzeptieren, dass mein Verhalten a:rgerlich ist, ist das doch bezeichnend. Aber wie kann es nicht a:rgerlich sein, muss ich denen zustimmen, die in undurchsichtiger Engstirnigkeit und Unmoral gefangen sind — den vo:lkischen (aber ehemaligen ba:uerlichen) Massen? Nun, wenn sie sich wie Kinder benehmen, dann /_mu:ssen_/ die Kinder belehrt werden, und von wem sonst wenn nicht von den gebildeteren Mitgliedern der Nation? So dass ich die /_Welt_/ weiterhin u:ber unsere kindischen Manieren aufkla:ren werde! ]
15_. FU:NFZEHNTER BRIEF
NUN AN MEINE LESER IM INTERNET (DENN MEINE NACHBARN NEHMEN SOFORT SELBST DIE KLEINSTEN NOTIZEN AB), VON DEM ABNORMALEN AUS WHG 969, DATIERT 15.09.24
[ Hier befindet sich, zuerst und lange vor dem Schreiben dieses Briefes, eine kleine handgeschriebene Notiz auf einem … Briefumschlag, und sogar mit Bleistift, weil es mir so am bequemsten war, und sie war am Morgen des 04.06.24 ans Brett neben dem Eingang geha:ngt. Ich nehme an, sie hing dort nur 2 /_Stunden_/, denn als ich nach 4 Stunden zuru:ckkam, war sie verschwunden. Ihr Text folgt, und Sie ko:nnen allein beurteilen, dass ich hier praktisch nichts /_Neues_/ und Beleidigendes sage, im Gegenteil, ich dru:cke /_Dankbarkeit_/ aus, wenn auch recht spo:ttisch, aber, wie ich bereits erkla:rt habe, ist die Waffe der Schwachen meist nur die Ironie. Doch, meine Leser, die Barbarei und der Hass gegen den Gebildeten kennen keine Grenzen! ]
04.06.24, Meine Damen und Herren,
Ich bin der Abnormale und mo:chte Sie lediglich bitten, der ehrenwerten Erpresserin Frytska meinen /_Dank_/ u:berzumitteln, da ich mich nicht mit Erpressern unterhalte. Und warum ich ihr danke? Nun, weil ich schon vor langer Zeit gesagt (und mit Argumenten bewiesen) habe, dass /_alles_/, was sie sagt oder tut, Ausdruck von Barbarei und /_Dummheit_/ (im Sinne von anhaltender Albernheit) ist, und sie sagte mir erst ku:rzlich, dass das Geld fu:r etwas nicht ausreicht, und sie die Gebu:hren erho:hen wolle. Und wie soll es denn ausreichen, wenn ich die Dinge seit nunmehr 2 Jahren u:berzeugend und ausfu:hrlich erkla:rt habe, deren Quintessenz im Allgemeinen folgende ist: Die Erpresserin kassiert jeden Monat (und es sind bereits 30) von jeder Person, die den Aufzug benutzt (und das sind 22 Personen), im /_Durchschnitt_/ ganze /_3 (drei) Lew weniger_/! Das fu:hrt zu Abweichungen von bereits /_100_/ und mehr Lew pro Per vom korrekten Betrag (nach gesundem Menschenverstand), wobei diese durchschnittlichen Unterzahlungen je nach Etage angepasst werden mu:ssen, sodass es an manchen Stellen 1-2 Lew pro Mon, an anderen aber 4-5 Lew sind. Wenn die angewandte Methode von Grund auf verrottet ist, wird sie fru:her oder spa:ter irgendwo ein Leck geben!
Das ist fu:rs Erste. Ich werde diese Dinge fu:r meine Leser (aber /_nicht_/ vor Ihnen) in meinem na:chsten, dem 15. Brief, genauer erla:utern, sobald ich Zeit dafu:r finde. Mein Dank gilt auch euch allen, wenn ihr sie bedingungslos unterstu:tzen.
[ Nun, Sie mu:ssen mir zustimmen, dass ich verpflichtet bin, meine Nachbarn zu informieren, wenn sie geta:uscht werden oder wenn sie das als Einzige tun. Es stimmt, dass meine Briefe sie nicht erreichen, aber sie wollen auch /_nichts_/ mit mir zu tun haben, sodass das zu erwarten ist (doch mein Gewissen gebietet mir, sie nicht zu verpassen). Es gibt auch diesen Moment, dass ich vermute, /_wer_/ sie herunternimmt, er ist vielleicht ein und dieselbe Person, aber ich habe meine Pflicht getan, und alles Weitere liegt am Gewissen dieser Person, und der anderen. Dennoch nehme ich an, dass er die Notizen herunternimmt, die Erpresserin aber grob u:ber deren Inhalt /_informiert_/, sodass der Zweck der Aufgabe erfu:llt wurde: ich solle die Leute informieren, und sie sollen die Konsequenzen tragen, wenn sie nicht auf mich ho:ren wollen. Genauere Details werden in dem folgenden Brief erla:utert. ]
[ Beginnt der Brief selbst, mit grosser Verspa:tung. ]
Ach, ihr Leute, die ihr mich lest — mit scheinbarem Widerwillen, eurer Anzahl nach zu urteilen, aber ihr lest mich trotzdem, ganz im Gegensatz zu meinen Nachbarn, die mich eigentlich lesen /_sollten_/, es aber gerade deshalb /_nicht_/ tun. Und warum? Nun, weil ich mehr studiert habe als jeder von ihnen, und Mathematiker bin, sodass ich die Berechnungen besser durchfu:hren kann als eine unprofessionelle Verka:uferin, die keine kaufma:nnische Ausbildung hat, aber trotzdem in ihrem eigenen Laden als Verka:uferin arbeitet (wenn ich mich nicht irre). Aber das Schlimmste ist nicht in sie selbst, nein, sondern dass sie mit ihren Machenschaften die ungebildeten (d.h. /_mehr_/ ungebildeten) Menschen, mit denen sie zusammenlebt, deren Geld sie aber im Grunde fu:r ihre /_eigenen_/ Zwecke verwendet (wie das in ein, zwei Monaten deutlicher werden wird), /_in die Irre_/ fu:hrt. So lassen Sie mich mit dem Brief beginnen, in dem ich ein sehr anschauliches Beispiel fu:r die Unterschiede zwischen den Menschen anfu:hren werde (wobei natu:rlich der Gebildetere deutlich /_weniger_/ erha:lt und deutlich mehr /_verachtet_/ wird als die Ungebildeten), was ich anhand einiger Preise fu:r Grundnahrungsmittel veranschaulichen werde, die ich mit dem Differenzkoeffizienten zwischen mir und dem Durchschnitt vera:ndert habe. Zuvor aber mo:chte ich noch ein weiteres kurioses Beispiel fu:r das Missversta:ndnis aller Anwesenden, angefu:hrt von der Erpresserin, erwa:hnen, im Zusammenhang mit einer Notsituation im Eingangsbereich.
Die Situation also war die folgende: ein Abflussrohr der Toiletten war verstopft, und der Keller /_schien_/ mit Fa:kalien u:berflutet zu sein, wovon ich allerdings nicht so recht u:berzeugt bin, da ich spa:ter in meinem Teil des Kellers keine Fa:kalien mehr sah, wahrscheinlich aber gab es welche woanders. Und bei dieser Gelegenheit wurde ein Spezialtanker gerufen (welcher im Russischen scherzhaft "Schei#wagen" genannt wird, im Bulgarischen aber habe ich dieses Wort noch nie geho:rt), um diese Dinge abzusaugen, welche Aktion genau /_320_/ Lew kostete. In diesem Fall hatte unsere liebe Erpresserin entschieden, dass, wenn wir 18 Wohnungen haben, aber zwei davon leer stehen, das sehr gut sei, weil die Summe durch 16 teilbar ist und 20 Lew ergibt, die ich ohne Einwa:nde bezahlte. So dass die erste Frage hier ist, warum ich nichts gesagt habe, und dann, was die richtige Entscheidung gewesen wa:re?
Aber wem ha:tte ich etwas sagen sollen, und wer ha:tte mir u:berhaupt zugeho:rt? Ich mo:chte Sie noch einmal daran erinnern, dass: wenn ich eine Generalversammlung am Eingang anku:ndige, absolut /_niemand_/ erscheint; wenn ich einige Briefe oder Notizen am Eingang ausha:nge, halten die Leute sie manchmal nicht einmal ein paar /_Stunden_/ aus; wenn ich kleine Zettel in die Briefka:sten lege — das ist neu —, mit dem Hinweis dass jeder, der wissen mo:chte, was der Abnormale u:ber ihr schreibt, mir seine E-Mail-Adresse geben soll, damit ich ihm den Brief als Datei schicken kann, dann will /_niemand_/ das lesen; und selbst wenn jemand gelegentlich einen Blick auf das wirft, was ich geschrieben habe, schenkt er (bzw. sie) ihm garantiert /_keine_/ Beachtung! Und warum das so ist, habe ich bereits mehrfach erkla:rt — weil die Leute hier recht einfach gestrickt sind, und sich die Einfachen mit den /_Einfachen_/ verbu:nden, um den Gebildeten schmutzige Tricks spielen zu ko:nnen — das ist die Quintessenz der allgemeinen Reaktion in einem barbarischen Land! Und diese kleinen Notizen auf einem Papierstreifen habe ich in die Briefka:sten aller gelegt, weil ich u:berpru:fen wollte, ob die Leute wirklich kein Interesse an meinen Worten haben, oder ob derjenige, der sie herunternimmt, schuldig ist.
Nun, es stellte sich heraus, dass er (meiner Meinung nach) immer noch dafu:r verantwortlich ist, dass er den Intellektuellen den Mund verbietet, anderseits doch vertritt er die Meinung /_aller_/! Das ist wirklich sehr /_aufschlussreich_/, denn in diesem Fall bin ich, als offener Antidemokrat, fu:r alle eine Art /_schwarzer Sender_/, und solche Sender wurden von der Mehrheit der Bevo:lkerung schon immer mit erho:hter Aufmerksamkeit geho:rt. Ja, aber nicht, wenn die Leute offensichtlich denjenigen /_hassen_/, der diese Dinge sagt, wie es hier der Fall ist. A:hnlich ist die Reaktion auch auf meine Auseinandersetzungen mit Frytska, wo alle wie ein /_monolithischer_/ Ko:rper hinter ihr stehen, egal, dass mindestens ein Drittel der Bevo:lkerung verarscht ist, und einige von ihnen schon mit mehr als 100 Lew, wie ich im vorherigen Brief erkla:rt habe. So leidet unser Volk im Land, weil es zu /_wenig Verstand_/ hat, und nicht weiss, was es wollen muss — eine besiegelte Schlussfolgerung, wie man so sagt! Und aus diesem Grund habe ich vor Kurzem (unter einem anderen Pseudonym) den folgenden kurzen Satz formuliert:
/_Die Demokratie ist … Gottes Strafe_/, insbesondere in barbarischen La:ndern!
Und nun dazu: was ist die richtige Entscheidung bezu:glich des Geldes fu:r die Rohrreinigung? Nun, es ist ziemlich klar, dass die Toilettenrohre im Verha:ltnis zu den ..., ha-ha, den /_Hintern_/ benutzt und dementsprechend verstopft werden! Womit die Personen gemeint sind, nicht die Wohnungen, sodass sich herausstellt, dass ich wieder einmal genau 2 Mal reingelegt wurde, denn es gibt 32 Personen (auf eine Person genau), aber das ist nur ein einmaliges Abzocken, und etwa 10 Lew kann ich noch schlucken, aber nicht jeden Monat 2-3 Lew zu verlieren, und das schon 30 Monate und mehr.
Nun komme ich endlich zum Kernthema dieses Briefes, dem Vergleich verschiedener Bevo:lkerungsgruppen in der Demokratie, was widerlegt zweifelsfrei die These von der Mittelschicht, die sich im Kapitalismus als ob sich ausbildete, denn bei uns formiert sich diese Klasse nach und nach, aber bis dahin werden wir 3-4 Millionen (von praktisch 9) erreichen, und das bei einer drastisch vera:nderten ethnischen Struktur, wo der Anteil der echten Bulgaren wird sogar unter /_einer_/ Million liegen, daru:ber ko:nnen Sie sicher sein, irgendwo bis Mitte des Jahrhunderts! Gut, und was habe ich hier eigentlich gemacht? Nun, was der Vernunft am na:hesten kommt: ich habe das durchschnittliche Gehalt fu:r das Land, das Ende des zweiten Quartals dieses Jahres praktisch 2,300 Lew entsprach, durch meine bereits etwas erho:hte Rente von 493 Lew und einigen St. (die bis Mai aber noch 444 Lew betrug) geteilt, was /_4.665_/ Mal ergab. Das bedeutet natu:rlich, dass etwas, was 1 Lew kostet, fu:r mich effektiv fast /_5_/ Lew kostet — nicht mehr und nicht weniger! So dass ich mir die Mu:he gemacht habe, im na:chstgelegenen, und vergleichsweise billiges Laden die Preise vieler Lebensmittel (insgesamt 33) zu notieren und in einer Tabelle darzustellen, wo zuerst die normale Preise sind, aber in /_zwei_/ Spalten, wo in der zweiten Spalte sie umgerechneten in Euro folgen (bei Wechselkurs von 1 Euro = 1.956 Lew, oder umgekehrt 1 Lew = 0.511 Euro), und danach folgen 2 weitere Spalten mit dem fu:r mich effektiven Preis; ich mo:chte noch hinzufu:gen, dass ich die Ziffern zur besseren Unterscheidung mit dem Zeichen "|" trenne, und die Euro-Preise kursiv angebe. (Das Platzieren von Tabellen ist eine sehr gute Sache, doch im Internet ist das mit enormeren zusa:tzlichen Arbeit verbunden, weshalb ich aus Gru:nden der Standardisierung schon vor langer Zeit die Herstellung echter Tabellen aufgegeben habe.) Das ist es, also, meine Herren, die Tabelle, die /_nicht_/ in Tabellenform angegeben ist, folgt.
PREISE BEI LIDL AM 25.06.24 (33 Artikel), zuerst als Normalpreise in Lew und Euro, und danach als fu:r mich a:quivalente Preise, entsprechend dem Verha:ltnis des /_mittleren_/ Einkommens des Landes zu meinem perso:nlichen Einkommen.
| | Normalpreis | A:quival.Preis fu:r mich || Lew->Euro | | 2300./493. |
| Produkte | Lew/kg. | Euro/kg. | Lew/kg. | Euro/kg. | Bemerkung || 0.511 | | 4.665|
| |
| Aprikosen | 3.00 | /_1.53_/ | 14.00 | /_7.15_/ | |
| Fru:chte andere | 4.00 | /_2.04_/ | 18.66 | /_9.54_/ | weil sie ausserhalb der Saison sind |
| /_Banitschki_/ gewo:hnl. mit Weisska:se | 10.00 | /_5.11_/ | 46.65 | /_23.84_/ | |
| /_Banitschki_/-Butter | 14.00 | /_7.15_/ | 65.31 | /_33.37_/ | von 13.0 bis 15.0 Lew/kg. |
| Weissbrot | 2.10 | /_1.07_/ | 9.80 | /_5.01_/ | |
| /_Tipov_/-Brot | 2.25 | /_1.15_/ | 10.50 | /_5.36_/ | |
| Toastbrot | 2.60 | /_1.33_/ | 12.13 | /_6.20_/ | |
| Vollkornbrot | 2.70 | /_1.38_/ | 12.60 | /_6.44_/ | |
| Hu:hnerwu:rstchen | 5.50 | 2.81 | 25.66 | 13.11 | |
| Wu:rstchen echte | 14.40 | /_7.36_/ | 67.18 | /_34.33_/ | |
| Schinken Prager | 20.00 | /_10.22_/ | 93.30 | /_47.68_/ | |
| Schinken-Delikatessen | 32.00 | /_16.35_/ | 149.28 | /_76.28_/ | |
| Gera:uchertes Schweinefilet | 19.00 | /_9.71_/ | 88.64 | /_45.29_/ | |
| Schpek-Salami (trocken) | 21.50 | /_10.99_/ | 100.30 | /_51.25_/ | von 18.0 bis 25.0 Lew |
| /_Lukanka_/ Spezial | 50.00 | /_25.55_/ | 233.25 | /_119.19_/ | |
| /_Pastorma_/ | 40.00 | /_20.44_/ | 186.60 | /_95.35_/ | |
| Weisser Kuhka:se | 19.00 | /_9.71_/ | 88.64 | /_45.29_/ | |
| Weisska:se (Schaf/Ziege) | 27.50 | /_14.05_/ | 128.29 | /_65.55_/ | |
| Frischmilch | 3.25 | /_1.66_/ | 15.16 | /_7.75_/ | von 3.0 biss 3.5 Lew |
| Ziegenmilch | 5.00 | /_2.56_/ | 23.33 | /_11.92_/ | |
| Sauermilch (Kuh) /_BDS_/ | 4.00 | /_2.04_/ | 18.66 | /_9.54_/ | |
| /_Izvara_/ - Hu:ttenka:se | 7.00 | /_3.58_/ | 32.66 | /_16.69_/ | |
| Ka:se /_BDS_/ | 25.00 | /_12.78_/ | 116.63 | /_59.60_/ | |
| Schweizer Ka:se | 60.00 | /_30.66_/ | 279.90 | /_143.03_/ | |
| Frische Eier M | 4.60 | /_2.35_/ | 21.46 | /_10.97_/ | fu:r 10 Stu:ck |
| Frische Eier L | 5.00 | /_2.56_/ | 23.33 | /_11.92_/ | fu:r 10 Stu:ck |
| Bio-Eier | 11.00 | /_5.62_/ | 51.32 | /_26.22_/ | fu:r 10 Stu:ck |
| Hackfleisch | 11.00 | /_5.62_/ | 51.32 | /_26.22_/ | von 8.0 bis 14.0 Lew |
| Schweinefleisch | 17.50 | /_8.94_/ | 81.64 | /_41.72_/ | von 15.0 bis 20.0 Lew |
| Mehl | 1.40 | /_0.72_/ | 6.53 | /_3.34_/ | |
| Kristallzucker | 2.00 | /_1.02_/ | 9.33 | /_4.77_/ | |
| Sonnenblumeno:l | 2.60 | /_1.33_/ | 12.13 | /_6.20_/ | |
| Babynahrung | 1.90 | /_0.97_/ | 8.86 | /_4.53_/ | 1.8 bis 2.0 Lew/Glas 200 gr. |
| |
( Okay, und vermutlich ist es notwendig, einige Produktnamen zu kla:ren, die speziell fu:r Bulgaren gebra:uchlich sind. /_Banitschki_/ sind eine Art kleine Pasteten, aber sie mu:ssen typisch fu:r den Balkan sein, denn solche Dinge werden nicht einmal in Russland verkauft; sie werden aus du:nnem Bla:tterteig hergestellt und sind meist mit weissem Ka:se gefu:llt, der /_Sirene_/ auf Bulgarisch genannt wird, was sicherlich kein richtiger Ka:se ist, sondern salzig, sauer, hart, entha:lt wenig Butter, und ist im Allgemeinen Werk anderer Bakterien: diese Ka:sesorte wird in unserem Land bevorzugt, weil sie 2-3 Mal billiger ist. Es geben Banitschki auch aus Butterteig, den die Engla:nder /_puff_/ nennen (obwohl dieses Wort in Europa meistens ein … Bordell bedeutet), und dieser Teig ist dicker als der gewo:hnliche. Das /_Tipov_/-Brot ist auch so etwas wie ein typisch bulgarisches Brot, das dunkel ist, aber nicht wie ein richtiges Schwarzbrot, und ich perso:nlich vermute, dass dieses Wort eine … kommunistische Erfindung ist, und eine Standardbrotsorte (/_Typ_/) fu:r das einfache Volk bedeutet. Dann /_Lukanka_/ ist eine lange, gerade, Trockenwurst, aber flach gemacht; sie kann auch hufeisenfo:rmig sein und dann heisst 'sudzhuk'. Weiter die /_pasturma_/, oder /_Pastrami_/ auf Tu:rkisch, ist Trockenfleisch, meist von Ziege, manchmal auch vom Rind. Ja, und BDS ist unser offizieller Standard. )
Lassen Sie mich Ihnen nur fu:r den Fall einige Beispiele geben. Das Brot, das fu:r alle anderen etwa 2.20 bis fast 3.0 Lew kostet, kostet fu:r mich jetzt 10 bis 13 Lew pro Kilogramm; dann die Milch, statt 3 bis 4 Lew fu:r den Anderen, kostet jetzt fu:r mich 15 bis 20 Lew pro Liter; der Ka:se-/_Sirene_/, von 20 bis fast 30 Lew, kostet jetzt fu:r mich 90 bis /_130_/ Lew pro Kilo — eine wahre Delikatesse; die einfachen /_Banitschki_/ mit /_Sirene_/, die in totalita:ren Zeiten mein traditionelles Fru:hstu:ck waren, kosten jetzt /_50_/ Lew pro Kilo (ich meine, fu:r mich), wobei die besonderen Butter- oder Bla:tterteigvarianten bis zu /_65_/ Lew erreichen; der Standard-Bulgarische Ka:se kostet jetzt etwa /_120_/ Lew fu:r mich; das Hackfleisch ist /_nur_/ 51 Lew fu:r mich, aber das ist kein richtiges Fleisch, und das gewo:hnliche Schweinefleisch kostet /_80_/ Lew; und so weiter und so fort. Oder wenn ich mich entscheide, mir eine der /_billigeren_/ Pizzen liefern zu lassen, die beispielsweise /_nur_/ 15 Lew kostet (normalerweise kosten sie 25, aber das ko:nnen Doppelte sein), dann wa:ren das 15 * 4.665 = /_70_/ Lew fu:r eine einfache Mahlzeit zu Hause ohne Alkohol; ja, aber das ist im Vergleich mit dem Durchschnitt, wenn wir aber davon ausgehen, dass die "ehrenwerte" Erpresserin Frytska von 3 bis 5 Mal mehr als der Durchschnitt bekommt (weil es nicht weniger sein kann, um ihren Laden nicht zu ruinieren), dann wird dieselbe /_kleine Pizza_/ von /_210 bis 350_/ Lew kosten (wo allein fu:r die Hauslieferung die traditionellen 2 Lew zu 10 Lew werden, aber das fu:r den Durchschnittsmenschen, fu:r sie aber von 30 bis 50 Lew, richtig?). [Und ich mo:chte noch einen Scherz hinzufu:gen, den ich hier u:bersehen habe, der aber im Originaltext enthalten ist, na:mlich dass "kleine Pizza" auf Bulgarisch 'pitschitsa' heisst, aber gerade dieses Wort bedeutet … kleine /_Muschi_/ (/_pussy_/ auf Englisch), falls Sie verstehen, was ich meine.] Na ja, solche Dinge passieren im demokratischen Bulgarien und zwischen den engsten Nachbarn.
Das ist es, wenn ich nicht speziell betone, dass ich, schliesslich, mehr als 2 Hochschulabschlu:sse habe, fast vier Fremdsprachen beherrsche, und unter verschiedenen Pseudonymen mindestens /_200_/ E-Books habe! Schreckliche Demokratie, nicht wahr? Und das nicht in einer Krisenzeit, sondern mehr als /_30_/ Jahre nach unserem U:bergang dazu. Meine Damen und Herren, wa:re die Lage in Bulgarien nicht so tragisch, ha:tte ich nie angefangen, unter diesem Pseudonym mich zu publizieren, doch ach — /_dumme Leute, schwacher Staat_/, sagten wir schon unter dem Totalitarismus. Und deshalb verlassen die Menschen das Land in Scharen, vor allem die mehr oder weniger Gebildeten, und die Frauen wollen keine Kinder mehr bekommen (aber die tu:rkischen und arabischen Frauen, zusammen mit den Roma-Frauen, bekommen Kinder, vergessen nie das zu tun!).
Und jetzt bleibt mir nur noch eine kleine (soweit es mir gelungen ist, sie klein zu halten) Notiz hinzuzufu:gen, die ich als Zusammenfassung des Gesagten an die Tafel am Eingang geha:ngt habe.
20.09.24, von dem Abnormalen
Meine Herren,
Ich habe mich mit diesem Brief lange Zeit gelassen, ganze 3 Monate, da ich einfach keine Zeit hatte, aber wenn Sie mich sowieso nicht lesen, ist das ja auch egal, nicht wahr? Ich werde nicht ins Detail gehen (die sind fu:r diejenigen, die mich lesen), sondern nur erwa:hnen, dass es in dem Brief um zwei Dinge geht, wobei das erste eher unbedeutend, das zweite aber recht wichtig ist. Das erste ist, dass die Nutzung, und daher auch die mo:gliche Verstopfung, der Abwasserkana:le im Eingangsbereich richtet sich /_nicht_/ nach der Anzahl der Wohnungen, sondern nach dem ... ha-ha, dem /_Hintern_/ der Leute! Haben Sie verstanden, was ich meine? Nun, die Anzahl der Hintern entspricht genau der Anzahl der Personen, was bedeutet, dass die Nutzung proportional zur Anzahl der Personen sein muss, also zu 32, oder je 10 Lew pro Person, und nicht 20 fu:r mich. Aber das ist einmalige Erpressung, nicht 30 oder mehr Monate lang je 2-3 Lew pro Monat, und deshalb habe ich zu diesem Thema nichts gesagt. Aber es gibt auch niemanden, dem ich etwas sagen ko:nnte, denn ich rede nicht mit Erpressern, und was ich euch sage, ist fu:r euch wie ein Ruf in der Wu:ste!
Und das Zweite, was ziemlich gross ist, ist ein elementarer Vergleich (etwas, das ein Abnormaler anstellen kann, wozu aber normale Menschen nicht fa:hig sind). Dafu:r habe ich zuerst das Verha:ltnis einiger Geha:lter berechnet, na:mlich des durchschnittlichen monatlichen Arbeitslohns fu:r die zweite Jahresha:lfte 2024, der genau /_2,300_/ Lew per Mon betra:gt, und meines Einkommens, wo meine letzte Rente /_493_/ Lew betra:gt (aber bis Mai waren es 444 Lew, und vor acht Jahren waren es, in Zahlen und Worten, 134 Lew, und damals waren die Preise etwa 1.5 Mal niedriger als jetzt, nicht mehr). Daher ergab das genau /_4.665_/ Mal, was bedeutet, dass wenn etwas fu:r einen durchschnittlichen Bulgaren 1 Lew kostet, entspricht das fu:r mich praktisch /_5_/ Lew (und fru:her waren es etwa 10 /_Mal_/ so viel). Versteht ihr es langsam oder noch nicht? Na, hier sind ein paar Beispiele aus dem Supermarkt um die Ecke: das Brot, das fu:r alle anderen etwa 2.20 bis 3.0 Lew kostet, kostet jetzt fu:r mich /_10_/ bis 13 Lew pro Kilogramm; dann die Milch, statt 3 bis 4 Lew pro Liter, ist fu:r mich /_15_/ bis 20 Lew; der Ka:se-/_Sirene_/, statt 20 bis fast 30 Lew, kostet mich jetzt 90 bis /_130_/ Lew pro Kilo — eine echte Delikatesse; die einfachen /_Banitschki_/ mit /_Sirene_/, die zu Zeiten des Totalitarismus mein traditionelles Fru:hstu:ck waren, kosten jetzt etwa /_50_/ Lew /kg, und die speziellen Bla:tterteig-Varianten erreichen bis zu /_65_/ Lew; der Standard-Bulgarische Ka:se kostet mich jetzt etwa /_120_/ Lew; dann das Hackfleisch ist fu:r mich /_nur_/ 51 Lew, aber das ist kein richtiges Fleisch, und das normale Schweinefleisch kostet /_80_/ Lew; und so weiter und so fort!
Oder wenn ich mir die /_billigste_/ Pizza zu liefern bestelle, die nur 15 Lew kostet, dann 15 * 4.665 = /_70_/ Lew, fu:r eine bescheidene Mahlzeit zu Hause ohne Getra:nke; ja, aber das ist im Vergleich zum Durchschnitt, wenn wir aber davon ausgehen, dass die "ehrenwerte" Frytska von 3 bis 5 Mal mehr des Durchschnitts bekommt, dann kostet dieselbe '/_Pitschitsa'_/ von /_210 bis 350_/ Lew. Ja, solche Dinge. Das ist unsere Demokratie im barbarischsten Land der EU.
Nun, das wa:re fu:rs Erste. Und bitte vergessen Sie nicht, die Notiz innerhalb der ersten zwei Stunden /_herunter_/zunehmen (wie beim letzten Mal), und ich werde bald den na:chsten 16. Brief auch schreiben, in dem es um die neuen Gebu:hren der Erpresserin gehen wird.
Unterschrift
[ Ach, wie ich mir das nur gedacht habe, nach drei Stunden, als ich von meinem Spaziergang zuru:ckkam, war die Notiz /_nicht_/ mehr da, so dass sie, sagen wir, /_eine Stunde_/ lang hing, und das um die Mittagszeit, wenn niemand mehr ausgeht, ausser einem Rentner, der 3-4 Mal ta:glich ausgeht, und vor dem Eingang sitzt, der mich abgrundtief hasst. ]
16_. SECHZEHNTER BRIEF
AN MEINE LESER IM INTERNET, VON DEM ABNORMALEN AUS WHG 969, ZUM 24.09.24
Diesmal widme ich meinen Brief den neuen Gebu:hren der "ehrenwerten" Erpresserin Frytska, die, kurz gesagt, ein … /_komplettes Chaos_/ sind! Ich werde sie jetzt auflisten und spa:ter etwas dazu kommentieren, denn sie sind wirklich chaotisch, aber ein aufmerksamer Beobachter (wie ich) kann dennoch einiges erkennen. Die Liste ist folgendermassen aufgebaut:
Wohnung — Personen ( in Klammern ist mein Vorschlag aus dem 14. Brief, mit individuellen Koeffizienten und wohlu:berlegt ) — alte Gebu:hr in Lew —> neue Gebu:hr in Lew , Kommentar ;
955 — 1 (2.5) — 5. —> ? , es ist nicht klar, da dort scheinbar niemand wohnt, aber sie haben Schulden in Ho:he von 65 Lew, und damit beginnt das 1. Stockwerk;
956 — 3 (7.5) — 15. —> 20. , + 5. Lew;
957 — 0 (2.0) — 5. —> ? , sie haben Schulden in Ho:he von 65 Lew, aber dort wohnt /_definitiv_/ niemand, zumindest seit 10 /_Jahren_/;
958 — 2 (9.0) — 11. —> 34. , /_unglaubliche_/ Erho:hung und vo:llig /_un_/motiviert, oder ist eine dritte Person erschienen, und hier ist schon das 2. Stockwerk;
959 — 2 (10.5 mit Hund) — 13.5 —> 17.7 , + 4., oder je 2 Lew pro Per, aber es ist nicht klar, wie die /_Stotinki_/ berechnet werden;
960 — 2 (4.5 fu:r 1 Per, und fu:r 2 sind es 9.0) — 13.5 —> 13.5 , etwas ist nicht klar, da sie Schulden in Ho:he von 65 Lew haben;
961 — 3 (28.5 mit Hund) — 29.5 —> 36. , + 6., oder je 2 Lew pro Per, jetzt ist es der 3. Stock, und von nun ab fa:hrt man mit dem Aufzug nach oben;
962 — 3 (28.5 mit Hund) — 24.5? —> 36. ,+ 12., oder je 4 Lew. pro Per, aber es ist nicht klar, warum sie zuvor weniger als fu:r die gleiche Personenzahl in der vorherigen Whg bezahlt haben;
963 — 1 (8.5) — 12. —> 17.8 , etwa +6. Lew, aber warum die St-s so sind, ist nicht klar, und dort zahlen sie deutlich mehr fu:r 1 Per;
964 — 4 (37.0) — 29.5 —> 43.70 , + 14.2 , d.h. +3.5 pro Per, aber die St-s sind wieder nicht klar, und das ist nun der 4. Stock;
965 — 2 (16.5) — 17. —> 25.6 , + etwa 8., oder +4. pro Per, aber es gibt keine gute U:bereinstimmung mit der vorherigen Whg;
966 — 1 (/_5.0_/) — 12. —> 17.7 /25.6 , hier herrscht ein totales Chaos, denn dieser Mann wohnt meiner Meinung nach nicht hier, ich stehe u:ber ihm und muss ihn ho:ren, doch er besitzt eine kleine Firma und gibt seiner Kollegin, der Erpresserin, so viel, wie sie von ihm verlangt;
967 — 0 (2.0) — 5. —> 5. , hier wohnt niemand; und das ist jetzt der 5. Stock;
968 — 1 (/_20.0_/ mit Hund) — 12. —> 17.8 , fast + 6., aber das reicht fu:r ihn immer noch nicht;
969 — 1 (2.50) — 5. —> 5. , dasselbe, d.h. die Betru:gerin versucht, mir gegenu:ber gna:dig zu sein, obwohl sie alles vermasselt und alle U:briggebliebenen in die Irre gefu:hrt hat;
970 — 2 (23.0 fu:r 2 Per, oder 34.5 fu:r 3 Per) — 17. —> 33.4 , nun fu:r 3 Per oder je 11 Lew pro Per, und das ist jetzt der letzte Stock;
971 — 2 (17.) — 17. —> 25.6 , + etwa 9. Lew, ungeachtet dessen, dass die eine Person bereits lahm ist und praktisch /_nicht_/ mehr aus dem Haus geht;
972 — 2 (17.5 fu:r /_1.5_/ Per) — 17. —> 17. , dasselbe, aber wahrscheinlich handelt es sich um 1 Person, doch nichts ist klar;
Nun, hier muss man an mehreren Stellen etwas betonen. Zum einen ist das ein heilloses Durcheinander, zum anderen beweist das einmal mehr, dass die Erpresserin wirklich eine /_Erpresserin_/ ist, sie hat von jedem so viel genommen, wie sie /_konnte_/, nicht so viel, wie nach korrekten Berechnungen no:tig gewesen wa:re, und deshalb gibt es auf ein und demselben Stockwerk einen Unterschied von etwa 2 Lew pro Person, je nach ihren perso:nlichen Sympathien. Zum Beispiel: in der 958. Whg sind es durchschnittlich 17 Lew pro Per, wenn es 2 Per sind, oder 11 Lew, wenn sie gelegentlich 3 sind, aber in der 959. Whg sind es bei 2 Per, und dazu mit einem Hund, nur etwa 8 Lew pro Per, was nicht genug ist, aber wenn es sich um 1 Per handelt, sind 16 Lew schon recht viel, und in der 960. Whg werden 13.5 Lew pro Per eingesammelt; dann im 4. Stock sind von der 964. Whg 11 Lew pro Per eingenommen, und in der 965. 13 Lew, wa:hrend der Mann in der 966. zahlt (wir sagen wie ein Priester — vielleicht waren unsere Priester wohl wohlhabend fru:her?) 18 Lew und sogar 26 Lew, obwohl er nicht dort wohnt; und dann in der 6. Stock stellt sich heraus dass von der 970. Whg 11 Lew pro Per (wenn sie 3 Per sind) gesammelt haben, von der 971. aber 13 Lew, und von der 972. als ob nur fu:r 1 Per 17 Lew gezahlt haben. Daru:ber hinaus gibt es grosse Unterschiede auch bei denjenigen, die den Aufzug nicht benutzen, wie auch es keine individuellen Koeffizienten gibt, aber gerechte, weder unter Beru:cksichtigung ihres Konsums, noch entsprechend ihrem Einkommen.
Dennoch ist es mir gelungen, eine Regel zu finden, und sie ist dass ... nun ja, die Erpresserin sich /_selbst_/ erpresst /_nicht_/, sie zahlt das absolute Minimum und mit noch ein paar St. mehr dazu! Denn sehen Sie hier, als sie anfangs — mit ihrem /_Hu:hnerhirn_/, ich bitte die Dame um Verzeihung — gedacht hatte, dass 3 Lew fu:r den Aufzug ausreichen, dann verlangte sie von den Leuten ohne Aufzug (wie von mir) 5 Lew, und sie selbst zahlte 8.50, spa:ter aber, wenn es klar wurde, dass diejenigen mit Aufzug im /_Durchschnitt_/ 3 Lew mehr zahlen mussten, dann gab sie genau 11 Lew (und 10 St. mehr?), dennoch kassierte von ihren Nachbarn 13 und sogar 17 Lew! Ich werde nach einer Weile zu den richtigen Gebu:hren in der neuen Situation kommen, aber lassen Sie mich zuerst erkla:ren, wie sie begriffen hat — mit einer Verzo:gerung von u:ber /_3 Jahren_/ —, dass diejenigen mit Aufzug mehr zahlen mu:ssen.
Doch zuvor mo:chte ich noch anmerken, dass sie, wie man in Bulgarien scherzhaft sagt, eine /_ehrliche Betru:gerin_/ ist! Sie betru:gt die anderen, aber sie weiss, dass auch die anderen das /_Recht haben_/ zu ta:uschen — selbst wenn sie die /_Wahrheit_/ sagen, so wie ich —, und deshalb ging sie, wegen der Erho:hung der Gebu:hren, mit einem Zettel herum und fragte nach der Meinung jedes Einzelnen zu dieser Gelderho:hung, da das Geld nicht fu:r das Dach reichte, so dass jeder seine Einwa:nde a:ussern konnte, und auf der Ru:ckseite des Blattes sich unterschreiben sollte. Dann schrieb ich mit grosser Mu:he (weil ich nicht gut sehen kann, und sie mich sta:ndig dra:ngte, fertig zu werden, weil ja sowieso /_niemand lesen wu:rde_/, was ich — ein Abnormale, nicht wahr? — schreibe), dass "Ich seit mindestens 2 Jahren erkla:re, dass das Geld offensichtlich nicht reichen wird, da sie jeden Monat etwa /_3 Lew_/ weniger einnimmt, von denjenigen, die den Aufzug benutzen."! So dass sie mir keinerlei Beachtung schenkt, doch wenn es um das Dach u:ber ihrem Kopf geht — und /_nur u:ber ihrem_/, denn es fliesst nirgendwo sonst, wie ich in anderen Briefen noch spra:chen werde —, dann hat sie beschlossen, mir zuzustimmen, indem sie, dem Verhalten aller grossen Bosse entsprechend, die Meinung eines anderen als ihre /_eigene_/ ausgibt, wenn sie ihr richtig erscheint. So kam es zu dieser kaum wahrnehmbaren, aber dennoch spu:rbaren Erho:hung von etwa 3 Lew pro Person fu:r die Bewohner der oberen Stockwerke, fu:r sie jedoch /_genau_/ um 3 Lew.
Und nun zu den Neuerungen dieses Jahres. So zitiert sie allein in ihrem neuen Halbjahresbericht vom 9.8.24, dass (und ich zitiere ebenfalls) die bisherigen Einnahmen 3,692 Lew betragen, die Ausgaben 1,765 Lew sind, und der Kassenbestand 1,927 Lew ergibt, aber einige Ausgaben wurden erho:ht, wo die Gebu:hr fu:r die Aufzugnutzung stieg von 78 auf 96 Lew, und diese fu:r die obligatorische Jahresinspektion erho:hte sich von 75 auf 80 Lew. Daru:ber hinaus mo:chte ich betonen, dass ich u:ber eine /_durchschnittliche_/ Erho:hung spreche, nicht u:ber eine solche im obersten Stockwerk, sodass es durchaus normal ist, dass ihre Berechnungen sich wieder mit 2 Lew niedriger zeigen werden, im obersten Stockwerk aber sogar mit 4 Lew! Um nicht ins Detail zu gehen, sei es nur erwa:hnt, dass es angemessen ist, dass die Gebu:hren wie folgt lauten: fu:r das 1. und 2. Stockwerk sowie fu:r mich, der den Aufzug nicht benutzt, je 5 Lew (wenn dieses Minimum fu:r sie eine Fixidee ist; und ich nutze es natu:rlich nicht, um etwas zu sparen, was keineswegs unerheblich ist, es sind mehr als 10 Lew, und ich habe, unter anderem, seit fast /_20_/ Jahren meinen Ku:hlschrank ausser Betrieb gestellt, weil ich festgestellt habe, dass er, auf ein ganzes Jahr gemessen, je 8 Lew /Mon damals verbrauchte, jetzt aber sind das wahrscheinlich etwa 13 Lew, da der Strom ziemlich teuer geworden ist), spa:ter aber muss die Summe fu:r den 3. Stock auf 12 Lew springen, dann fu:r den 4. auf 13.5, fu:r den 5. auf 15, und fu:r den 6. auf 16 steigen, so in etwa, ohne die einzelnen Koeffizienten, die (ich wiederhole es noch einmal) in der Regel zwischen 0.5 und 1.5 liegen mu:ssen! Sodass ihre 11 Lew. fu:r die 6. Etage bleibt wieder nur eine Utopie (unter der Annahme, dass das Minimum fu:r Menschen ohne Aufzug 5 Lew betra:gt, und nicht die korrekten 2 bis 3 Lew).
Aber lassen Sie mich meine Berechnungen auch mit den neuen Preisen fu:r den Aufzug u:berpru:fen. Nun, wenn /_allein_/ die Gebu:hr fu:r den Aufzug, selbst bei Nullnutzung, 96 Lew betra:gt, dann ergibt das geteilt durch 22 Personen, wie viele ihn benutzen, bereits /_4.40_/ Lew pro Per; meine Herren, das sind enorme Kosten, die sich daraus ergeben, dass das Geba:ude, wie ich schon erwa:hnt habe, niedrig ist. Aber es kommt noch mehr hinzu, denn wenn wir noch etwa 7 Lew pro Mon fu:r die ja:hrliche Inspektion hinzurechnen, u:bersteigt das bereits die 100 Lew, und hinzu kommen noch etwa 30 Lew fu:r Strom (der ja, bekanntlich, immer teurer wird), was nun etwa 130 Lew ergibt, und mit einer kleinen Reserve sind es sogar 140 Lew, richtig? Ja, aber die Reinigungskraft erha:lt immer noch nur 70 Lew, sodass der Aufzug genau /_2_/ Mal so teuer ist als ohne ihn, oder insgesamt /_3 Mal_/ so teuer! Von hier aus kann tatsa:chlich sogar ein Erstkla:ssler erkennen, dass, wenn man von denen ohne Aufzug 5 Lev sammelt, dann von denen mit Aufzug 15 Lev sammeln muss, und das ist im Durchschnitt, wo die Summe fu:r den ho:heren Stockwerken leicht 17-18 scho:ne Lew erreichen kann! So dass der Abnormale auch diesmal keinen Fehler macht.
( Und gleichzeitig betragen die Stromkosten fu:r das Treppenhaus weiterhin etwa 2.0 Lew pro Mon bzw. /_7 St._/ pro Per, und von mir wurden lange Zeit 50 St. und spa:ter sogar ein ganzer Lew abgezogen, was eine 10-fache Steigerung ist! Wie auch die Tatsache, dass die neue Treppenhausbeleuchtung immer noch mitten am Tag eingeschaltet ist, und etwa 260 Lew gekostet hat, aber das wirklich beno:tigte Geld betrug nur 26 Lew, fu:r einen neuen Stromza:hler! Beeindruckend, nicht wahr? Betrug im grossen Stil! )
Ich habe jedoch eine andere, viel beeindruckendere Methode zur U:berpru:fung, wie Sie jetzt sehen werden. Meine Ausgehen, die ich seit etwa 5 Jahren messe, ergaben durchschnittlich 10 pro Monat, aber in diesem Jahr sind es bisher sogar schon 8 Mal, was im besten Fall /_50 St._/ pro Ausgehen entspricht. Wenn wir bedenken, dass allein der Aufzug doppelt so viel kostet wie die Reinigung, bedeutet das, dass wenn ich den Aufzug benutzt ha:tte, wu:rde mir das je /_1.50_/ Lew fu:r eine Hin- und Ru:ckfahrt u:ber das Treppenhaus gekostet, richtig? Ja, aber ich kenne mindestens einen Mann, der /_100_/ Mal im Monat, also 3-4 Mal ta:glich, ausgeht, was bedeutet, dass wenn er also so /_grosszu:gig_/ wa:re wie ich, dann mu:sste er monatlich nicht mehr und nicht weniger als /_150_/ scho:ne Bulgarische Lew bezahlt haben, wa:hrend meine Nachbarn mit etwa 50 Ausgehen — entsprechend die Ha:lfte dieser Summe! Nun ja, man sollte es natu:rlich Nichts bis ins Extrem u:bertreiben, und deshalb habe ich die individuellen Koeffizienten von 0.5 bis 1.5 begrenzt, aber so oder nicht, diese Einscha:tzung hat ihre Berechtigung (auch wenn sie von einem Abnormalen stammt). Was bedeutet letztendlich, dass selbst die gegenwa:rtige Situation, wo ich 5 Lew im Monat zahle, und viele andere Leute etwa 15 Lew geben, das ist immer noch /_nicht_/ gerecht genug, ist immer noch Ausdruck der gewo:hnlichen bulgarischen /_Barbarei_/, wo von denen, die deutlich weniger als die anderen Etwas verbrauchen, proportional viel mehr als von den anderen genommen wird! Und das ohne die Tatsache zu beru:cksichtigen, dass fu:r mich beispielsweise ein Kilo Ka:se etwa /_120_/ Lew kostet, und wenn ich mir die kleinste Pizza nach Hause bestelle, dann wird mir das im Vergleich zum Durchschnittseinkommen ganze 70 Lew kosten, aber im Vergleich zum Einkommen der Erpresserin werden das nicht weniger als /_210_/ Lew sein! Ach, dieser Abnormale!
Nun, als ob fu:r den Moment das genu:gen wu:rde, nicht wahr? Es bleibt nur noch den kleinen (Unter-) Brief zu geben, den ich ans Brett geha:ngt habe, damit mein direkter Nachbar ihn sofort wieder /_herunterreisst_/ (ziemlich sicher), weil er mich abgrundtief hasst, weil er einen Minderwertigkeitskomplex hat, und im Alter ein bisschen verru:ckt geworden ist. Und auch diesmal u:bertreibe ich nicht, denn ich erinnere mich, dass ich gelegentlich geho:rt habe, dass sein Spitzname ... der /_Nebel_/ sei, d.h. in seiner Fresse — a:h, Entschuldigung, in seinem Kopf — ist immer dichter Nebel, und man kann nicht durchschauen, ob er wirklich abnormal (nicht wie ich, nur mich zu beleidigen) ist, oder es nur vorta:uscht, um interessanter zu wirken.
24.09.24, von dem Abnormalen
Meine Herren,
Ich habe jetzt auch den 16. Brief an ihr alle fertiggestellt, aber weil ihr mich nicht lesen wollt, sende ich ihn nur an diejenigen, die mich lesen wollen, und hier fu:ge nur etwa ein Zehntel seines Inhalts ein. Doch zuerst mo:chte ich mich offiziell bei der Person … /_bedanken_/, die meine Briefe lo:scht, denn ich kann mir sicher denken, wer mich am meisten hasst (natu:rlich ohne jeden Grund), den ich den "/_Brieflo:scher_/" nennen werde. Und warum danke ich ihm? Nun, weil er genau die /_allgemeine Meinung_/ ausspricht, ich habe mehrmals /_u:berpru:ft_/, dass niemand, aber wirklich niemand von den hier lebenden Menschen, ho:ren will, was ich zu sagen habe, doch sie sind relativ gut erzogen und wagen es nicht, mich zum Schweigen zu bringen, wogegen ihn hindert nichts daran, sich so zu verhalten, weder Verstand noch Bildung, wie wir gewo:hnlich sagen! Das heisst, er ist ein Wortfu:hrer der sonst verborgenen Meinung der Massen, und dafu:r bin ich ihm wirklich dankbar. (Nun ja, diese Ansicht stellt alle Leute im Eingangsbereich in ein /_schlechtes_/ Licht, aber wenn sie sich ganz bewusst in diesem Licht pra:sentieren /_wollen_/, dann sei es so, ich fixiere einfach die Situation und zeige sie der Welt, und zwar in mehreren Sprachen.)
Und nun zu den neuen Gebu:hren. Kurz gesagt sind sie ein /_totales Chaos_/, dennoch zeichnen sich /_erste_/ Verbesserungen ab, und vermutlich wird die Erpresserin in etwa 5-6 /_Jahren_/ zur Wahrheit kommen! Einige der wichtigsten Punkte sind die folgende: erstens erpresst sie /_sich selbst nicht_/, und deshalb hatte sie zuvor mit 50 St. mehr als 8 Lew gezahlt, da sie gedacht hatte, dass 3 Lew fu:r den Aufzug reichen (und 5 von denen ohne Aufzug), jetzt aber nur die Gebu:hr fu:r den Aufzug, /_ohne_/ dass er u:berhaupt genutzt wird, 4.40 pro Per ausmacht; so dass wenn sie merkte, dass das viel zu wenig ist (und ich hatte gesagt, dass dafu:r mindestens 3 Lew no:tig seien), zahlte sie bereits genau 3 Lew zusa:tzlich (und 10 St., welche unklar ist wie kalkuliert seien), also insgesamt 11 Lew. Ja, aber das ist weder an die Stockwerke angepasst, noch mit individuellen Koeffizienten versehen, und ausserdem reicht es noch /_nicht_/! Hier ist ein einfacher Vorschlag, der sich auf das Minimum beschra:nkt: von denen ohne Aufzug 5 Lewa pro Per (wenn sie so viel auf diesem Minimum besteht), von dem 3. Stock insgesamt 12 Lew, von dem 4. — 13.5 Lew, von dem 5. — 15 Lew, und von dem 6. — 16 Lew.
Und lassen Sie mich anhand eines Vergleichs verdeutlichen, warum ich mit den Gebu:hren /_immer_/ noch nicht zufrieden bin. So ich, wie ich das schon oft erwa:hnt habe, gehe durchschnittlich 10 Mal im Monat aus (in diesem Jahr sind es bisher sogar 8 Mal), und daher machen meine 5 Lew geteilt durch 10 gleich 50 St. fu:r eine Bewegung in beide Richtungen. Ja, aber nur fu:r den Aufzug werden insgesamt etwa /_140_/ Lew pro Mon (nicht weniger als 130) no:tig sein, was genau /_2 Mal_/ so viel wie die 70 Lew fu:r die Reinigungskraft ist, sodass es zeigt sich heraus, dass /_ein_/ Ausgehen fu:r Personen /_mit_/ Aufzug in Ziffern und Wo:rtern /_1.50_/ Lew pro Per kosten muss; bei durchschnittlich 50 Ausgehen im Monat sind das /_75_/ Lew pro Per im Mon, ich aber kenne mindestens einen Mann, der bestimmt 100 oder so Mal ausgeht, sodass er ganze /_150 Lew_/ zahlen muss! Nur in dieser Situation wird Gleichheit unter allen Nachbarn herrschten! Das mag absurd klingen, aber unter den absurden Umsta:nden der /_Erpresserin_/ erscheint es durchaus logisch. Andernfalls stellt sich heraus, dass — im u:bertragenen Sinne — /_Kranke Gesunden tra:gt_/ [was ein bulgarisches Sprichwort ist].
Nun, das ist die wohl ku:rzeste Fassung. Ich bitte den /_Brieflo:scher_/ diese Notiz, nach ihrer sofortigen Entfernung, an die liebe Frytska zur Kenntnis weiterzuleiten. Nochmals vielen Dank an alle.
Unterschrift.
[ Was diesmal am Brett noch hing, als ich nach 3 Stunden nach Hause kam, war aber nach 4 Stunden vielleicht verschwunden, denn als ich abends nachsah, war es weg. Ich vermute, der Brieflo:scher war einfach irgendwo unterwegs, hat ihn aber spa:ter sofort abgenommen, wahrscheinlich ohne es u:berhaupt zu lesen. Und jetzt schauen Sie mal, das ist /_tierisches_/ Verhalten! Es gibt Tiere, die einfach nicht anders ko:nnen und Unfug treiben, zum Beispiel die Kamele, die sind sprichwo:rtlich dafu:r, wie sie einen anstarren, wiederka:uen und dann ganz unerwartet einem ins Gesicht spucken; oder ich habe geho:rt, dass Flusspferde sehr fies sein sollen, manche Schlangen auch, und ich kann ihr allen auch ein Beispiel mit meinen Tauben geben, die auf meine Terrasse kommen, um Wasser zu trinken, das ich ihnen in einen Becher fu:lle. Ja, aber wenn sie das Wasser austrinken und ich ihnen kein neues eingefu:llt habe, drehen sich manche — ich nehme an, es sind Ma:nnchen, bin mir aber nicht sicher, weil ich sie nicht erkennen kann — einfach mit dem Hinterteil u:ber den Becher und hinterlassen einen flu:ssigen /_Guano_/; das hilft ihnen zwar nicht beim Trinken, aber das interessiert sie nicht, sie sind einfach nur verru:ckt und wollen sich /_exhibieren_/. Und mit meinen Nachbarn ist es mehr oder weniger genauso, sie stellen sich in ein schlechtes Licht, aber das ist ihnen vo:llig egal, weil sie sich eben so benehmen /_wollen_/!
Und ho:ren Sie, dieser Brieflo:scher mag zwar die Meinung der Massen a:ussern, aber das sind nur meine Nachbarn, die vielleicht nicht fu:r alle Bulgaren repra:sentativ sind, sondern nur fu:r die … Bauern-/_peasants_/, natu:rlich, und doch gibt es auf der Welt etwa /_1300 Mal mehr_/ Menschen als wir, nicht wahr? Nun, das ist der Grund, warum ich diese Briefe schreibe und sie in mehreren Sprachen vero:ffentliche, damit auch andere Nationen, und unsere Emigranten im Ausland, sie lesen und selbst beurteilen ko:nnen, ob die Meinung meiner Nachbarn richtig ist oder nicht. Und die Meinung der Letzteren dru:ckt sich hauptsa:chlich darin aus, dass sie mit allen Mitteln den Mund der Gebildeten stopfen wollen, weil sie selbst nicht gebildet sind, und es regiert jetzt die Demokratie. Und was ist damit gemeint, dass jetzt die Demokratie regiert? Ach das, dass fu:r uns /_impliziert_/ das den Gedanken, dass die einfachen Leute diejenigen sind, die alles entscheiden, und, hmm, je einfach/_er_/ sie sind, desto besser! Das ist der Punkt, in die schlecht verstandene Demokratie in einem, unbestreitbar, barbarischen Land, oder in einem Land von Ungla:ubigen! Damit meine Saga weitergeht, und nicht an Interesse und Lehrreichtum verliert. ]
17_. SIEBZEHNTER BRIEF
AN MEINE LESER IM INTERNET, VON DEM ABNORMALEN AUS WHG 969, ZUM 20.04.25, OSTERN
[ Hier sind zuerst zwei relativ kurze, aber nicht ganz so kurze Notizen an meine Nachbarn, die ich am Eingang aufgeha:ngt habe. Sie beziehen sich auf den Bericht von Frytska vom Januar 2025 fu:r das gesamte 24. Jahr, den ich mit etwa /_3_/ Monaten Verspa:tung kommentiere, da mir in meinem Alter die Zeit immer zu knapp wird, d.h. meine Fa:higkeiten stehen in schlechtem Verha:ltnis zu meinen kreativen Pla:nen. Hier ist die erste Notiz. ]
16.04.25, von dem Abnormalen aus der Whg 969
Meine Damen und Herren,
Ich bin wieder einmal sehr spa:t, ganze 3 Monate, mit meinem 17. Brief an diejenigen, die mich lesen, welche diesmal /_nicht_/ Sie sind, dennoch informiere ich Sie weiterhin u:ber die wichtigsten Ereignisse, sofern Sie mir das gestatten (d.h. meine Notizen nicht sofort entfernen). Und in diesem Fall beziehe ich mich lediglich auf den Bericht der Erpresserin Frytska vom 25. Januar fu:r das gesamte 24. Jahr, der weiterhin a:usserst /_aufschlussreich_/ fu:r diejenigen (wie mich) ist, die /_zwischen_/ den Zeilen lesen ko:nnen. So heisst es dort in der zweiten Tabelle, dass die Einnahmen des Jahres 5,731 Lew betrugen, die Ausgaben 2,896 Lew, und der Kassenbestand 2,835 Lew betrug. Ja, aber nur die Ausgaben entsprechen den Angaben in den einzelnen Positionen, und den Kassenbestand nehme ich als korrekt an (denn sie kann ihr Bargeld sicherlich za:hlen), doch /_die Einnahmen haben nichts_/ mit der vorherigen Tabelle /_gemeinsam_/, in der alle Einnahmen nach Wohnungen und Monaten aufgefu:hrt sind!
Unter der Annahme, dass sie als /_erfahrene_/ Betru:gerin nicht bo:swillig u:berpru:fbare Zahlen verfa:lschen wird, sondern nur solche, deren Richtigkeit oder /_Angemessenheit_/ den Nachbarn verborgen bleibt, mo:chte ich eure Aufmerksamkeit zuerst auf ihre eklatante /_Inkompetenz_/ in der Buchhaltung lenken, welche ihr /_nicht_/ bemerkt, da ihr, mit Verlaub gesagt, in diesem Bereich absolute /_Profanen_/ seid, und nicht einmal die grundlegendsten Kenntnisse der von ihr angewandten einseitigen Buchfu:hrung besitzen. So dass sie weiss, dass in einer Tabelle keine Widerspru:che enthalten sein du:rfen, und alles stimmig sein muss, doch zwischen den Tabellen — nun, wer soll das u:berpru:fen (ausser mir, weil ich zu viel studiert habe)? Angesichts dessen bitte ich euch, zuna:chst zu u:berpru:fen (soweit euch das anhand der Quittungen mo:glich ist), welche Betra:ge aus jeder Wohnung entnommen wurden, in meiner (des Abnormalen) Ausgabe, mit zusa:tzlichen Zwischensummen auf jeder Etage, denn das ergibt (wie oft ich es bereits u:berpru:ft habe) eine Gesamtsumme von 4,217 Lew, und ganz anders als die Erpresserin schreibt, 5,731 , was einen Unterschied von etwa /_1,500_/ Lew ausmacht, aber das macht fu:r sie u:berhaupt /_keinen_/ Eindruck (weil die Tausende fu:r sie nur eine Kleinigkeit sind)!
Doch ich glaube hier nicht, dass ihr Fehler absichtlich ist, nein, sie kann auch unfreiwillige Fehler machen, weil ihre Kenntnisse im Rechnungswesen so umfassend sind, und wenn die Nachbarn glauben ihr, als wa:re sie der allma:chtige Gott, dann wird sie entsprechend unaufmerksam (lassen Sie mich wiederholen, vorausgesetzt, dass sie tatsa:chlich in /_guter_/ Absicht arbeitet, wenn wir ihre Erpressung ausser Acht lassen, und nicht, dass sie absichtlich lu:gt). Denn meiner Ansicht nach ist sie eine /_Verdiente Erpresserin der Republik,_/ und wie nun deutlich wird, will sie unbedingt das /_Dach u:ber ihrem Kopf_/ reparieren, denn /_nur sie_/ scheint undicht zu sein, und nirgendwo sonst — bitte beachten Sie das! Also hier ist meine Tabelle mit den im Vorjahr gesammelten Geldern, wo zuerst die Wohnungsnummer steht, dann die Anzahl der Bewohner, und danach die Gesamtsumme fu:r das Jahr:
955 – 1? – 115. ; 956 – 3! – 238. ; 957 – 0 – 120. ; = 473. fu:r den Stock.
958 – 2 – 181. ; 959 – 2 – 194. ; 960 – 2 – 185. ; = 560.
961 – 3 – 401. ; 962 – 3 – 394. ; 963 – 1 – 205. ; = 1,000.
964 – 4 – 412. ; 965 – 2 – 284. ; 966 – 2? – 226. ; = 922.
967 – 0 – 115. ; 968 – 1 – 205. ; 969 – 1 – 80. ; = 400.
970 – 3 – 366. ; 971 – 2 – 284. ; 972 – 2? – 212. ; = 862.
Das ergibt insgesamt /_4,217_/ Lew, oder vom 3. bis 6. Stock ohne mich 3,104 Lew, und vom 1. + 2. Stock + mir 1,113 Lew. Anders gesagt, sie rechnet auch die Einnahmen der /_vergangenen_/ Jahre (etwa 1,500 Lew) mit, um auf 5,731 Lew zu kommen, d.h. es handelt sich um /_akkumulierte_/ Einnahmen, was nicht korrekt ist, da die Ausgaben nur fu:r dieses Jahr gelten. Nun, wenn ihr eure Quittungen pru:fen und euch ausnahmsweise entscheidet, meine Notiz 2-3 Tage liegen zu lassen, bis ich sie selbst abnehme, dann kann ich meine Kommentare mit weiteren interessanten Fakten fortsetzen. Diesmal bitte ich euch nicht eure E-Mail-Adresse mir zu geben, um euch den Text in lesbarer Forme zu schicken, da euch das offensichtlich nicht besonders interessiert.
[ Was wieder 1-2 /_Stunden_/ blieb, aber am 3. war die Notiz nicht da. Ich nehme an, dass sie diesmal von der Erpresserin selbst entfernt wurde, denn der Brieflo:scher, leider, Anfang Januar verstorben war, und eine andere Person, die mich /_so_/ sehr hasst, als ob nicht existiert. Es ist mir aber egal, /_wer_/ sie entfernt hat, wichtig ist, dass die Leute nicht auf den Gebildeten ho:ren wollen, und deshalb, erstens, befinden wir uns auf dem letzten Platz in Europa, und jeder, der mehr oder weniger gebildet ist, la:uft ins Ausland, und wir wollen keine Kinder geba:ren, und so weiter. Im Allgemeinen sind meine Nachbarinnen ideal ... /_Meerschweinchen_/ fu:r mich, was ich in der na:chsten Notiz erkla:re, die ich hauptsa:chlich fu:r Sie, meine Leser im Internet, schreibe. So dass sie folgt. ]
19.04.25, von dem Abnormalen aus der 969. Whg
Meine Damen und nicht ganz solche, aber zuallererst mein lieber ... Gott, denn Du bist es, der alles sieht und ho:rt, was auf Erden geschieht, einschliesslich unseres barbarischen Vaterlandes.
Ich werde versuchen, mich so kurz wie mo:glich zu fassen, doch ich fu:rchte, dass das mir /_nicht_/ gelingen wird; jedenfalls werde ich die wichtigsten Punkte in relativ kurzen Unterpunkten aufza:hlen.
1. Ich bin besonders ... glu:cklich, oder zumindest /_dankbar_/ Ihnen allen, meinen lieben Nachbarinnen, dass Sie weiterhin meine Notizen herunternehmen, obwohl derjenige, der sie herunternahm, nicht mehr unter den Lebenden ist. Das heisst, dass Sie seinem Geist treu geblieben sind, diesem /_verkommenen_/ Intellektuellen den Mund zu verbieten, welchen niemand, aber wirklich /_niemand_/ — das wurde mehrmals (von mir perso:nlich) /_u:berpru:ft_/ —, nicht ho:ren will. Und warum bin ich dankbar, a:h? Nun, weil ihr genau die idealen … /_Versuchstiere_/ (Schweine, oder Hasen, Ma:use, Hamster, Affen, wenn ihr so wollt) seid, die sich ein Forscher (der bulgarischen demokratischen Moral) nur wu:nschen kann, ihr reagiert genau so, wie er es von euch will, was genau die /_falsche_/ Reaktion ist, und doch ist das Dein Wille, Gott (dass es so sei)! So dass ihr mir alle notwendigen Beweise fu:r meine Thesen liefert.
2. Und was sind meine Thesen? Nun, lassen Sie mich wiederholen, dass Sie alle, die ja so /_gute Repra:sentanten_/ des einfachen Volkes sind, weisen eine Menge /_barbarischer_/ Zu:ge auf, die die anderen Nationen der Welt in der Regel verneinen, wie zum Beispiel: jegliches moralisches Bewusstsein fu:r das /_Zusammenleben_/, eine Unfa:higkeit, ihren angesehenen Perso:nlichkeiten in Bezug auf Bildung und/oder Moral zuzuho:ren, eine Verachtung der Armut (die gerade /_wegen der Demokratie_/ entstanden war), alleinige Verehrung des Geldes (das vom Teufel stammt) und eine Ehrung einfacher (nicht speziell ausgebildeten) Ha:ndler, starke Leugnung des Rechts auf freie Meinungsa:usserung (wenn sie von der allgemeinen Meinung abweicht), eine Missachtung jeglicher sozialer Ungerechtigkeit, sodass von denen, die Etwas weniger verbrauchen als die anderen, mehr zu bezahlen erfordert wird, relativ zu den anderen (denn wenn wir zahlen ko:nnen, mu:ssen auch die anderen das ko:nnen), oder gema:ss dem bulgarischen Sprichwort dass "/_Der Kranke den Gesunden tra:gt_/!". Gleichzeitig aber seid ihr im Grunde sehr /_gute_/ Barbaren, nicht solche wie die Welt uns sieht, denn ihr wollt und ko:nnt euren Hass nicht organisieren, ihr seid sozusagen /_spontane Barbaren_/, was von grosser Bedeutung fu:r den /_Frieden_/ zwischen den Individuen und den Vo:lkern ist! Doch weil ihr euch so sehr von den anderen Vo:lkern unterscheidet, leiden wir darunter.
3. Andererseits, wenn ich mir das Recht anmasse, beliebige Zettel aufzuha:ngen, die fu:r viele von Ihnen beleidigend klingen, dann haben Sie auch das Recht, natu:rlich, sie wieder /_herunterzunehmen_/, was Sie auch tun! Ja, nur dass Sie damit "Wasser in meine Mu:hle giessen" [wie wir sagen], gema:ss dem vorherigen Punkt, und sich vor der ganzen /_Welt_/ blossstellen (was Ihnen, leider, vo:llig egal ist)! So dass ich mich freue, dass Sie mir perfekte /_negative_/ Verhaltensbeispiele liefern, aber ich bin nicht glu:cklich daru:ber, dass so das gesamte bulgarische /_Volk_/ falsch dargestellt wird, welches meiner Meinung nach seit Jahrhunderten leidet, vor allem wegen seiner barbarischen Unordnung und seines Mangels an Respekt vor Nachbarn und Gebildeten, wo die Welt das (unser Volk) nicht versteht, unser /_gutes_/ Herz nicht sieht.
[ Hier gibt es noch etwas, was ich, der Ku:rze halber, von meinen /_bo:s_/willigen Nachbarinnen weggelassen habe. Es ist das folgende: /_Mittelma:ssigkeit verteidigt sich_/ selbst, und niemand, auch ich allein nicht, hat das Recht, ihr dieses heilige Recht wegzunehmen! Denn, ho:rt zu, meine Leser, der Intelligente hat zumindest den Trost, im Recht zu sein und /oder moralisch zu handeln, etwas Gutes fu:r die Allgemeinheit zu tun, wa:hrend die mittelma:ssigen kleinen Leute diesen Trost nicht haben, doch sie haben nicht nur ein geringeres, sondern sogar ein /_gro:sseres_/ Recht darauf, fro:hlich und ruhig zu leben, weil der gro:sste Teil der Lasten des Lebens auf ihren Schultern ruht — zumindest mir perso:nlich ist das sehr wohl bewusst, das sind die /_Proletarier_/, auch wenn dieser Begriff heutzutage nicht mehr so gebra:uchlich ist, aber er stammt aus der Zeit des alten Roms. Deshalb sind die Einfacheren in der Regel auch die /_Unverscha:mteren_/, denn /_nur_/ mit Unverscha:mtheit ko:nnen sie Erfolg haben, sonst gibt es keine vernu:nftige Grundlage dafu:r, warum sie so oft gewinnen mu:ssen. Ja, so ist es — auch wenn es niemand wahrhaben will —, doch alles in einem vernu:nftigen Rahmen, nicht in einer Situation, in der es um offensichtliche Erpressung und tierischen Hass gegenu:ber Gebildeten geht, nur weil diese Dummko:pfe und waschechte Egoisten sind. Jetzt verstehen Sie, warum ich diese Erkla:rung so kurz gefasst habe, nicht wahr? ]
4. Und jetzt u:ber die Welt. Nun, ich habe schon mehrfach erwa:hnt, dass ich im Internet alles vero:ffentliche, was meiner Meinung nach die Welt u:ber uns wissen sollte, Und in Bezug auf genau diese Briefe habe ich damit vor 4-5 Jahren begonnen, als ich zu der U:berzeugung gelangte, dass wir vo:llig /_hoffnungslos_/ sind! Wir /_lieben_/ unsere Barbarei und sind /_stolz_/ darauf, wir wollen von niemandem lernen, und weil ich das als Schaden fu:r unser Volk und unser Ansehen betrachte, dann, ganz selbstversta:ndlich, habe ich mein Publikum auf die ganze Welt ausgeweitet, wo ich hauptsa:chlich die englische Sprache benutze, die heutzutage absolut alle Nationen lernen. So spreche ich nicht mehr vor etwa 30 Personen, sondern vor ungefa:hr ... /_1,000 Mal_/ mehr — wenn Sie wollen, glauben Sie mir, und wenn nicht, dann ist das eure Sache, aber Gott ist mein Zeuge, dass ich euch nicht anlu:ge. So dass ich lange Zeit nicht versuche, euch zu a:ndern, sondern /_durch_/ euer /_schlechtes_/ Beispiel die /_anderen_/ Bulgaren, die nicht in die hiesigen Ereignisse verwickelt sind, zu vera:ndern, und wenn so, dann sind sie nicht gezwungen, an ihren Fehlern festhalten [wobei im Original ein etwas unansta:ndiges bulgarisches Sprichwort verwendet wird, das besagt, sie verhielten sich wie ein Obstkern im … After, — wo angenommen ist, das er weder heraus- noch hineinkommt!]. Und auch, um die Welto:ffentlichkeit (nun ja, jenen Teil davon, der sich fu:r die Frage interessieren wird) davon zu u:berzeugen, dass wir keine schlechten Menschen sind, nein, wir sind in sozialer Hinsicht immer noch … /_infantil_/, Kinder im Vergleich zu den anderen Nationen, was eine Schande fu:r eine Nation mit mehr als 13 Jahrhunderten Geschichte ist!
5. So dass diesmal meine Notiz auch von der /_Erpresserin_/ perso:nlich entfernt werden ko:nnte, denn sie mag es nicht, von mir so genannt zu werden, aber ich auch mag es nicht, als "Abnormale" bezeichnet zu werden, und mehr noch, dass /_alle_/ hier Anwesenden diesem Namen zustimmen (denn bisher hat niemand Einspruch erhoben). Ich mag das nicht, nicht aus anderen Gru:nden, sondern weil das eine Beleidigung der /_Institution_/ der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften ist, in der ich einige Zeit gearbeitet habe, und dort werden /_keine_/ abnormalen Personen angestellt! Ausserdem aber ist ihre Beleidigung einzig und allein von ihrem /_Hass_/ gegen mich motiviert, weil sie mich nicht an der Nase herumfu:hren kann, wie sie das mit ihren Nachbarn tut, wie eine erfahrene Erpresserin, wie eine "/_Verdiente Erpresserin der Republik_/", wa:hrend ihre Erpressung und, allgemein gesagt, ihre /_Inkompetenz_/ als Buchhalterin, habe ich viele Male bewiesen, und in meinem vorherigen Brief habe ich einige solcher Fa:lle erwa:hnt. So dass es einen Unterschied zwischen mir und ihr /_gibt_/, aber /_wenn_/ wir davon ausgehen, dass ich mich dennoch irren ko:nnte, dann vero:ffentliche ich mich gerade deshalb im Internet, damit die anderen Bulgaren und Ausla:nder allein beurteilen ko:nnen, wer Recht hat und wer nicht, und beschreibe alles unter erfundenen Namen und verborgenen Adressen.
6. Auch wenn ich mich mit diesem Beispiel wiederhole, aber wenn ihr mich nicht lest (und der Vatergott das vielleicht /_vergessen_/ hat), mo:chte ich noch einmal erwa:hnen, dass im Fall der ... Fa:kalien, die die Kanalisation im Keller verstopft haben, sodass eine … /_Schei#-Zisterne_/ (laut den Russen) gerufen wurde, es ziemlich offensichtlich sein soll, dass diese Verstopfung proportional zu den ... nun ja, den /_Hintern_/ ist, und nicht zu den Wohnungen an sich! Es macht also einen Unterschied, ob es einen Hintern oder 3 und umso mehr 4 in einer Wohnung gibt, wo ich selbst wieder einmal derjenige war, der den Ku:rzeren gezogen hat.
7. Was die Gebu:hren betrifft, so wiederhole ich es nun schon seit /_3_/ Jahren (d.h. seit ihrer Selbsternennung), ohne dass mir jemand zuho:ren will, dass — aber stark vereinfacht — diejenigen, die den Aufzug benutzen, /_im Durchschnitt 3 Mal so viel_/ zahlen mu:ssen, als diejenigen, die ihn nicht benutzen, was — und darauf sollte man ebenfalls achten — /_keine_/ Behauptung /_gegen_/ den Wunsch der Erpresserin Frytska ist, das Dach u:ber ihrem Kopf wieder abzudecken, denn, wie das ja bekanntlich ist, /_tropft es nirgendwo sonst_/, nur als ob bei ihr, was sich aber nicht beweisen la:sst. Ich meine, dass wer sich nicht mehr daran erinnert, was es hiess, wenn es tropfte, wann das Wasser um den Aufzugschacht herum sogar das erste Stockwerk erreichte, und es /_floss_/, nicht nur tropfte, dieser soll mal in meine Wohnung kommen und die Lecks an 3-4 Stellen sehen (denn ich immer habe nicht, weder Geld noch Zeit, die Flecken zu beseitigen). Doch das ist das Schlimmste an einem /_Dummkopf_/, dass er einfach seine /_eigenen Interessen nicht kennt_/, nicht versteht, wer fu:r ihn ist und wer gegen ihn. Und ich perso:nlich habe einen kilometerlangen Brief geschrieben, was unmittelbar nach ihrem Amtsantritt stattfand, in dem sie sich /_selbst_/ auferlegt hat (und sich weiterhin selbst /_kompromittiert_/, zumindest vor meinen Internetlesern und Dir, mein lieber Gott).
8. So dass wenn sie zugestimmt ha:tte, dass Personen wie ich ohne Aufzug 2.5 Lew zahlen und die anderen im Durchschnitt 7.5 Lew, ga:be es dann keine Probleme; oder alternativ, dass Personen wie ich 5 Lew zahlen, die anderen aber im /_Durchschnitt_/ 15 Lew, oder beginnend von 12-3 am 3. Stock, bis 18-20 Lew am 6. Stock, wo sie allein wohnt. Aber nein, sie zieht es vor, intelligentere Personen als sie selbst zu beleidigen, und trotz der erheblichen Erho:hung der Gebu:hren im Vorjahr nimmt sie immer noch durchschnittlich mit /_3_/ Lew /_weniger_/ als no:tig (wenn sie so eifrig das Dach reparieren will). Das na:chste Beispiel fu:r diese offensichtliche Erpressung wollte ich bereits in der vorherigen Notiz anfu:hren und hatte auch schon damit begonnen, musste aber vorher abbrechen, weil die Notiz zu lang wurde. Nun gut, aber diesmal werde ich es tun, es ist nicht so schwierig, und die Erpressung ist mehr als offensichtlich.
9. Also fu:r das gesamte Jahr 2024 ergeben sich Einnahmen von /_4,217_/ Lew (unabha:ngig davon, dass sie diese fa:lschlicherweise als 5,731 Lew angibt, einschliesslich der akkumulierten Summen), und Ausgaben von /_2,896_/ Lew; wo in der Kasse befinden sich 2,835 Lew. Die Ausgaben verteilen sich wie folgt: ja:hrliche Aufzuginspektion 80 Lew, Instandhaltungsgebu:hr fu:r den Aufzug /_1,404 Lew_/ [Leute, achtet mal darauf, wie teuer der Aufzug selbst bei null Nutzung ist!], Stromkosten fu:r den Aufzug 198 Lew, dann Stromkosten fu:r das Treppenhaus nur 28 Lew, Kosten fu:r die Reinigungskraft 840 Lew, und sonstige Ausgaben 347 Lew (davon 336 Lew waren fu:r die Rohrreinigung). Mit Aufzug sind es 23 Personen, ohne Aufzug 11 Personen, insgesamt also 34. Die Ausgaben /_allein_/ fu:r den Aufzug betragen: 80. + 1,404. + 198. = 1,682. Lew. Dann die gemeinsamen Ausgaben belaufen sich auf 28. + 840. + 347. = 1,215. Lew, davon fu:r diejenigen mit Aufzug sind 23/34 oder /_822_/ Lew, und fu:r diejenigen ohne Aufzug nur 11/34 oder /_393_/ Lew. Wie Sie sehen, sind die Berechnungen bis hierhin einfach, es bleibt nur noch eine Kleinigkeit, die aber natu:rlich keiner meiner Nachbarn beachtet, auch nicht Frytska.
Und sie ist die Folgende: alle Ausgaben fu:r die Personen mit Aufzug sind 1,682. + 822. = /_2,504._/ Lew., was geteilt durch 23 Personen ergibt im /_Durchschnitt_/ 109. Lew pro Per pro Jahr oder /_9.07_/ Lew pro Monat. So, und die Ausgaben fu:r diejenigen ohne Aufzug sind nur /_393._/ Lew, was geteilt durch 11 Personen ergibt im Durchschnitt per Per 35.7 Lew fu:r das Jahr oder 2.98 (also 3.0) Lew pro Monat. Nun, ich hoffe, dass jetzt auch ein Erstkla:ssler versteht, dass 3.0 Lew ist 3 Mal (und nur ein wenig daru:ber) weniger als 9.07 Lew., was genau das ist, was ich selbst seit 3 Jahren behaupte, aber die Dickko:pfige (hier wurde ein russischer Jargon als Kopf verwendet) unserer lieben Frytska will diese Ansicht zu /_ihren Gunsten_/ nicht akzeptieren, weil das der Gebildete sagt, worauf man einfach /_keine Beachtung schenken_/ sollte (wenn die Ha:ndlerin — obwohl sie im Vergleich zu dem Gebildeten nur u:ber eine /_Grundschulbildung_/ verfu:gt — spricht)!
10. Und nun lassen wir uns genauer betrachten, wer wie viel fu:r die gemeinsamen Bedu:rfnisse aufbringt, die sich nach Frytskas Ansicht auf die Reparatur des Daches u:ber ihrem Kopf beschra:nken, eine Angelegenheit, die /_nur sie_/ betrifft. Wo gemeint ist, was vom Gesamtgeld u:brig /_bleibt_/, nachdem die /_obligatorischen_/ Ausgaben gedeckt sind, aufgeteilt zwischen den beiden Gruppen mit und ohne Aufzug. So fu:r diejenigen mit Aufzug (vom 3. bis zum 6. Stock ohne mich) mu:ssten also mindestens 2,504 Lew zusammenkommen, es werden aber 3,104 Lew gesammelt (wie ich in der vorherigen Notiz geschrieben habe, die jemand, der mich sehr hasst, sofort gelo:scht hat, als er sie sah), also genau /_600_/ Lew plus fu:r das Dach und alles Weitere, was geteilt durch 23 Personen /_durchschnittlich_/ 26.09 Lew pro Per und Jahr ergibt, oder nur /_2.17_/ Lew pro Monat.
Andererseits haben diejenigen ohne Aufzug (vom 1. und 2. Stock plus mir) ein Minimum von 393. Lew, aber von ihnen wurden 1,113. Lew gesammelt, was zusammen 720. Lew in Plus gibt (sozusagen die /_Bakschischen_/ fu:r die Erpresserin), oder fu:r 11 Personen ist das durchschnittlich 65.5 Lew pro Per pro Jahr, oder /_5.45_/ Lew pro Mon (gegenu:ber 2.17 Lew von den Aufzugnutzern). So dass selbst in bescheidensten Fall des /_absoluten_/ Unterschieds (des reinen Geldes, wie wir sagen) zwischen den beiden Gruppen ergibt sich also ein Quotient von 5.45 Lv. : 2.17 = /_2.51 Mal_/ mehr (was dasselbe wie 65.5 : 26.09 = 2.51 ist), d.h. diese Personen, die den Aufzug nicht benutzen, zahlen fu:r alles andere genau 2.5 Mal mehr als diejenigen aus den oberen Stockwerken (oder sie zahlen fast die Ha:lfte des Aufzugpreises derjenigen, die ihn benutzen), ganz egal, dass diese Leute von unten /_u:berhaupt_/ kein Interesse an der Reparatur des Daches haben!
11. Ja, aber die Dinge werden noch drastischer, wenn wir sie im Verha:ltnis zu den /_Ausgaben_/ der Menschen betrachten, also /_relativ_/. Denn dann haben wir 600. : 2504. = /_0.24_/ oder 24 % fu:r denen mit Aufzug, wa:hrend von denen ohne Aufzug bleiben 720. : 393. = /_1.832_/ oder 183.2 % u:brig. Das heisst, das Verha:ltnis betra:gt jetzt 183.2 : 24 = /_7.63 Mal_/. Wenn das keine Erpressung ist — Menschen dazu zu bringen, /_7.5 Mal_/ mehr fu:r etwas zu bezahlen, was sie u:berhaupt /_nicht_/ interessiert, als andere, die viel mehr daran interessiert sind, und auch viel mehr Dienste nutzen —, dann finden Sie ein besseres Beispiel! Nun, ich perso:nlich bin jetzt froh, denn ich gebe nur etwa 2 Mal mehr als no:tig, was ertra:glich ist, doch es gibt weitaus gro:ssere Verlierer (und entsprechend Erpresser). Aber dazu existiert auch eine offensichtliche Trennung zwischen den Personen auf den verschiedenen Etagen, wo die Summen weit entfernt von immer der Differenz zwischen den Etagen entsprechen, und das ha:ngt auch von der perso:nlichen Einstellung der Erpresserin gegenu:ber diesen Personen ab — manche von ihnen bevormundet sie, andere aber erpresst auf brutale Weise. So dass meine Behauptung u:ber sie, einschliesslich ihres Spitznamens, ist vollkommen /_gerechtfertigt_/, die breite Massen aber /_lieben es geta:uscht_/ zu werden, und bevorzugen /_gewo:hnliche_/ Leute wie sie selbst als Chefs, nicht Gebildeten.
12. Nun stellt sich natu:rlich die Frage, warum ich diese Dinge schreibe, wenn ich doch absolut /_u:berzeugt_/ bin, dass sie /_niemanden_/ interessieren wird, weil sich sofort jemand finden wird, ho:chstwahrscheinlich Frytska selbst, der sie sofort entfernen wird? Na, ich habe das schon ganz am Anfang erwa:hnt, das ist, weil ich verantwortlich vor … /_Gott_/ bin, wie auch vor meinen Lesern im Internet, und hege die naive, aber dennoch vorhandene Hoffnung, andere Bulgaren zu beeinflussen, damit sie versuchen, den anderen Menschen a:hnlicher zu werden, unser Image etwas aufzupolieren (denn die Welt ist la:ngst offen), wie auch der Welt auf humorvolle Weise zu erza:hlen, dass unsere Barbarei einfach nur eine /_unreife_/ Gesellschaft ist, wir stammen aus der /_vor_/religio:sen Zeit. Es stimmt, dass ich auch die These vertrete, dass gerade /_wir_/ manchen /_vorzuziehen_/ seien, sagen wir, Amerikanern, Deutschen, Spaniern, Franzosen, Dschingis Khans, Alexander dem Grossen, Bonapartes, usw., aber alles in Massen, nicht um grenzenlos in Barbarei zu verfallen.
13. Und nun, lieber Gott, und meine liebe Internetleser, ein wenig zur sozialen Seite der Dinge, die von unseren Gesetzen nicht erfasst wird, aber keinesfalls ignoriert werden darf. Denn Sie wissen, dass von Menschen die Rede ist, die sich in einer sozial ungerechten Lage befinden, von /_sozial Schwachen_/ — aber meist /_moralisch starken_/, bitte beachten Sie das (denn deshalb spricht man von solchen Menschen, sie sind noch zu etwas nu:tze, sie sind zumindest Proletarier und dienen der Fortpflanzung, oder sind Wissenschaftler, Scho:pfer, Intellektuelle, und so weiter). Also, nehmen wir mich mal perso:nlich, ich bin mindestens /_30_/ Mal, ich wiederhole, /_Mal_/, in einer schlechteren Lage als ein '/_Suljo oder Puljo_/' [wie wir gewo:hnlich sagen, also ein ganz einfacher Mensch], weil ich /_5_/ Mal weniger Dienstleistungen in Anspruch nehme als jeder andere (wenn ich 9-10 Mal im /_Monat_/ ausgehe — ich habe es satt, das immer wieder zu wiederholen), und ausserdem bekomme ich eine Rente, die /_6_/ Mal niedriger ist als das Durchschnittseinkommen der Bevo:lkerung (und das nach einer Rentenerho:hung von 2 Mal und noch etwas mehr vor 2-3 Jahren). Ja, aber 5 * 6 ergibt 30 (und davor war ich in mehr als /_50 Mal ungerechterer Lage_/ als der durchschnittliche Bulgare)! Und ausserdem habe ich im Durchschnitt etwa /_12 Jahre la:nger_/ als die anderen studiert, aber im Vergleich zu denen in meinem Eingang ist das sogar /_15 Jahre_/ mehr. Na ja, genau /_deswegen_/ hassen mich meine Mitmenschen (meistens sind es Frauen) und halten mich fu:r abnormalen. Das, lieber Gott, ist sehr /_bezeichnend_/, das ist schlimmer als die Erpressung von Frytska, d.h. das Schlimmste sind genau die Volks/_massen_/, die hinter ihr stehen, und welche ich verbessern mo:chte, die aber kein einziges Wort von mir ho:ren wollen.
Nun, das war's, und ich hoffe, dass sie repariert bald ihr Dach u:ber dem Kopf und gibt nach 1-2 Jahren ihren Posten auf, denn sie hat sich selbst aufgedra:ngt, um das Dach u:ber ihrem Kopf zu reparieren, daran besteht nun kein Zweifel mehr. Das heisst, ich selbst /_hindere sie nicht_/ daran, sondern warte, bis sie uns alle bevor eine vollendete Tatsache stellte, sodass der Zeitpunkt kommt, an dem alle anfangen werden, sie zu … hassen, dieses Mal. Und warum? Weil es in barbarischen La:ndern so ist, und wir haben keinen einzigen Politiker, den wir nach seinem Wechsel nicht angespuckt haben, wo das Anspucken schon vor seinem Wechsel beginnt. Nun, danach ist bald ein kleiner … poetischer Brief-Notiz von mir zu erwarten, denn ich habe es satt, /_ho:lzerne Ko:pfe_/ zu belehren, wie man so sagt. So hoffe ich, Gott, Dir damit mehr Freude zu bereiten. Bis dann, und wie ich schon am Anfang gesagt habe, wenn mein Brief aufgeha:ngt ist, bedeutet das, dass er bereits von Dir gelesen ist, und bald (nachdem ich ihn in mehrere Sprachen u:bersetzt habe) auch von jedem im Internet, der mo:chte, nur dass ich nicht sage, unter welchem Pseudonym.
Ah, lassen Sie mich noch einen kleinen, aber pikanten Moment hinzufu:gen. Er ist darin, dass es Situationen im Leben gibt, in denen, nach der bissigen Ansicht unserer Leute, je mehr man sich nach Seite bewegt, desto tiefer dringt es in dich ein! Ha-ha, nicht wahr? Genau so ist es aber mit der Erpresserin und all diesen /_Damen_/ (denn bis jetzt hatte ich noch keine Streitigkeiten mit Ma:nnern u:ber Gebu:hren), sodass man sich nun fragt: warum, verdammt noch mal, wollen diese Frauen solche Dummheiten anstellen, aus denen es kein Entrinnen gibt, und je mehr sie sich zu befreien versuchen, desto tiefer versinken sie im Dreck, verstricken sich in ihren Argumenten, blamieren sich, und so weiter? Nun, hier habe ich keine Beweise und kann nur mutmassen, wobei die erste Variante, und die beste fu:r sie, angefu:hrt von der Erpresserin, ist, dass diese Damen einfach nur... /_wenig Verstand_/ haben! Das ist keine Entschuldigung, aber zumindest ein /_mildernder_/ Umstand, und es scheint sehr wahrscheinlich, dass ihr Verstand im Vergleich zu meinem tatsa:chlich schwa:cher ist, und sie die Dinge nicht gut vorhersagen ko:nnen.
Ja, aber — und ich hoffe, dass Du, lieber Gott, mir darin zustimmst — es ko:nnte noch einen anderen Grund geben, na:mlich ihr /_Geschlecht_/! Denn die Ma:nner wollen es in der Regel nicht in sich es hineinzunehmen, die Frauen aber wollen /_genau_/ das! Und deshalb gibt es all diese Intrigen und sta:ndigen Unzufriedenheiten, Streitereien, und so weiter der Frauen, weil sie nicht wollen, dass die Dinge ein fu:r alle Mal gekla:rt werden, sondern mit … dem /_Reiben_/ fortzufahren, weil das ihnen den /_Nervenkitzel_/ gibt, sonst ist das Leben fu:r sie langweilig! Na, das ist als ob ein besseres Ende fu:r diese vermeintlich kurze kleine Notiz-Brief, die sich aber zu einem ganzen Brief entwickelt hat, den ich weiterhin nicht als ein ganzer Brief za:hle, weil ich die Anzahl der Briefe lieber verringern als erho:hen mo:chte.
[ So, aber schon ganz am Anfang des 13. Punktes, nach der Phrase "sozialen Seite", habe ich den Text geku:rzt, weil er den von mir festgelegten Umfang u:berschritten hat, und sowieso niemand ihn lesen wu:rde, niemand wu:rde ihn stehen lassen wollen. Ich habe nur den folgenden Satz hinzugefu:gt:
Das war's fu:rs Erste. Scho:ne Feiertage, die der Tatsache gewidmet waren, dass jemand sich geopfert hat, um euch besser zu machen, aber ihr schert euch einen Dreck darum, sondern wollt nur eure Ba:uche vollstopfen und noch mehr Geld scheffeln. ]
[ Nun ja, auch dieser ziemlich lange Zettel, den ich u:ber /_4_/ Stunden lang mu:hsam handschriftlich zu schreiben gemu:ht habe, weil ich vom vielen Arbeiten am Computerbildschirm schon fast blind bin, musste diesmal etwa 24 Stunden gestanden haben, denn ich bin nach 2 Stunden von meinem Spaziergang (um die Mu:lltonnen herum — ha-ha) zuru:ckgekehrt, und er hing, so seltsam das auch klingen mag, weiterhin dort. Selbst spa:t in der Nacht ging ich noch zum Eingang, um nachzusehen, ob er noch da war, und er hing immer noch da. Doch das geschah genau vor Ostern, in einer regnerischen Zeit, und die Leute wollten einfach nicht aus dem Haus gehen, und ausserdem hatte ich alles mit Bleistift geschrieben, und er war in der Dunkelheit nicht gut zu sehen, sodass am na:chsten Tag, wenn die Sonne scho:n geschienen hatte, haben die Leute ihn dann wohl gesehen und wahrscheinlich gleich abgenommen. Jedenfalls als ich am 2. Tag, Montag, am Morgen rausging, war er natu:rlich weg, sodass ich wirklich glu:cklich … holte tief Luft! Weil unsere Barbarei undurchdringlich ist, daran besteht kein Zweifel! Also ha:ngte ich nach 1 oder 2 Tagen einen, diesmal wirklich kurzen, auf einen Briefumschlag geschriebenen Zettel, der folgt. ]
22.04.25, von dem Abnormalen aus der 969. Whg.
Meine Damen und Herren,
Das ist wieder /_nicht_/ fu:r Sie bestimmt, sodass Sie es ohne Zo:gern herunternehmen, sobald Sie es sehen, um nicht allein durch das Lesen meiner Notizen dem Wahnsinn verfallen zu sein; aber damit das nicht geschieht, schreibe ich immer, wer ich bin, zur Warnung.
Nun, lieber Gott, da Du mir noch keinen Baum draussen gezeigt hast, wo ich meine Notizen an Dich ha:ngen soll, stelle ich auch diese noch einmal hier. Du kannst aber sicherlich sogar fu:r eine Milli/_munde_/ [das ist ein bulgarischer Scherz fu:r die na:chstkleinere Teilung nach dem zweiten, 'milimunda'] alles sehen, was Du willst, sodass, wenn meine lieben Nachbarinnen das herunternehmen (worauf man ruhig wetten kann, dass sie das sofort tun werden), dann ha:ttest Du es ja bereits gelesen. So, dieses Mal habe ich nur eine Bitte an Dich, ich bitte Dich einen Weg zu finden, ihnen allen, insbesondere der /_Verdiente Erpresserin der Republik_/, zu erkla:ren, dass ich ihnen fu:r diese offensichtlich /_falsche_/ Reaktion sehr /_dankbar_/ bin, denn solche Beispiele, die sie mir geben, werde ich niemals finden ko:nnen; sie sind a:usserst nu:tzlich fu:r mich und vor allem fu:r meine Leser im Internet.
Ich, um Dir die Wahrheit zu sagen, habe mir genau am Vorabend Deines grossen Feiertags den Appetit und den Schlaf verdorben, weil ich mir eingebildet hatte, ich ha:tte meine Leser bis jetzt u:ber meine kleinen Versuchsma:use, die Barbaren, belogen, und sie ha:tten (nach etwa 20 Briefen an sie) endlich beschlossen, sich zu zivilisieren und wie die anderen Vo:lker zu werden, aber dem war nicht so, alles war wie immer. Und /_Ehre sei Dir_/, Gott, dass es so ist, und es stellte sich heraus, dass bei diesem dunklen Wetter, welches war wenn ich meine beiden vorherigen Bla:tter Papier aufgeha:ngt hatte, und dazu geschrieben mit recht /_kleinen_/ Buchstaben und mit /_Bleistift_/, dass die Leute sie einfach nicht bemerkt hatten, aber spa:ter, als sie sie im Tageslicht gesehen haben, haben sie sofort weggenommen, so wie wir alle das erwartet hatten. Das ist also der Stand der Dinge.
Ich habe noch ein-zwei kleine /_poetische_/ Dinge vorbereitet, die ich aber spa:ter hinzufu:gen werde, wenn die Zeit reif dafu:r wird, und auch fu:r Dich und meine Leser, denn meine "kleinen Schweinchen" vom Eingang mo:gen die /_Perlen_/, die ich ihnen zuwerfe, u:berhaupt nicht, sie schmecken ihnen nicht gut, wa:hrend ich allein, egal was ich sage, immer Perlen aus meinem Mund kommen, nicht wahr, Gott? Nun, nochmals Tschu:ss.
[ Diesmal hing dieser Zettel mehrere Tage, wurde aber offensichtlich von /_nie_/mandem beachtet, denn ich schreibe mit sehr kleiner Schrift, und er muss vom Brett genommen worden sein, um es im Licht zu betrachten, hing aber genau dort, wo ich ihn mit Reissna:geln befestigt hatte. Dann schrieb ich darunter: "Danke, lieber Gott, obwohl das nur Danksagungen waren, und es eigentlich keine Rolle spielt, ob jemand das abnimmt oder nicht.", was ich nach weiteren 2-3 Tagen entfernt habe. Nun, im na:chsten Monat tauchte eine Erga:nzung zu dieser Frage auf, die jedoch im na:chsten Brief behandelt wird, sodass am Ende mein eigentlicher Brief an meine Leser im Internet kommt. ]
Okay, und jetzt, meine wenigen Internetleser (aber immer noch 100 Mal mehr als meine Nachbarn, und mit meinen anderen Pseudonymen sogar weit u:ber 1,000 Mal mehr), lasst mich beginnen, oder besser gesagt, meinen Brief an euch fortsetzen. Doch nach diesen beiden Briefen in dem Brief gibt es hier nicht mehr viel zu sagen. Ihr mu:sst verstehen, dass ich mich hauptsa:chlich bemu:he, alles /_abzuku:rzen_/, aber trotzdem wiederhole ich mich, weil mir niemand zuho:rt und ich gezwungen bin, immer wieder elementare Binsenweisheiten zu erkla:ren, die aber nur fu:r mich selbst solche sind.
Also, die Wahrheit ist, dass es jetzt vo:llig klar wird, warum sich diese Erpresserin selbst zur Kassiererin und obersten Chefin unseres gesamten Eingangs ernannt hat, um mit dem Geld ihrer leichtgla:ubigen Nachbarn das Dach u:ber ihrem Kopf zu modernisieren. Was eigentlich nicht no:tig ist, da es /_nirgends_/ tropft (vielleicht hat es ein bisschen getropft, aber das war im Badezimmer, das ja schliesslich eine Nasszelle ist), und sie hat anscheinend dafu:r bezahlt, dort einen Flicken anzubringen; wie ich schon vor langer Zeit gesagt habe, das Geba:ude ist etwa 60 Jahre alt, was will sie in dieser Situation? Ja, aber sie will genau das, wie ein bulgarisches Sprichwort sagt: "/_Mit fremdem Geld einen Gedenkfeier zu schaffen_/". Sie hat Geld fu:r jede erdenkliche Renovierung ihrer Wohnung, und sie hat auch schon einiges umgesetzt und wird noch weitere vornehmen, wenn sie es denn will, aber sie ist im Herzen eine Ha:ndlerin, und alle Gescha:ftsleute, zumindest in einem so barbarischen Land wie unserem, tun genau das: sie nutzen fremde Mittel, um Modernisierungen durchzufu:hren, aber vor allem, um sich selbst mit diesem fremden Geld etwas zu gewinnen. Sie tun zwar auch etwas im Gegenzug, aber das besteht hauptsa:chlich darin, das Geld zu za:hlen und sich das, was ihnen gelegentlich "an den Fingern geklebt hat", wieder einzustecken!
Aber, ach, die /_Unverscha:mtheit und Simplizita:t_/ dieser Dame sprengen wirklich alle Grenzen des Zumutbaren, sodass ich nur froh sein kann, dass sie allein — wie ich selbst, lieber Gott, schon vor langer Zeit, im vorherigen Teil dieser Saga gesagt habe — mir die Beweise fu:r ihre Irrtu:mer liefert. Niemand zwingt sie, und kein einziger Kassierer hat bis zu diesem Zeitpunkt Berichte u:ber das eingenommene Geld abgegeben, oder Quittungen fu:r die erhaltenen Summen ausgestellt, und allein das ist schon ... /_verda:chtig_/! Das ist ganz offensichtlich /_Absicht_/, um die Nachbarn /_Staub in die Augen_/ zu streuen, und sie als absolut unschuldige und selbstlose Person darzustellen, wa:hrend sie in Wirklichkeit eine durch und durch erfahrene und egoistische Betru:gerin ist. Das heisst, sie als ob sagt damit: seht mich an, Leute, ich verheimliche nichts und gebe jedem Quittungen fu:r das gesamte eingenommene Geld, ich bin eine vorbildliche Kassiererin. Nur dass diese Berichte erst dann aufkamen, nachdem ich mehrmals auf die inkorrekten Summen hingewiesen hatte, und das Ausstellen von Quittungen steht in keinerlei Zusammenhang mit irgendetwas, das ist einfach eine gute Praxis im Westen, aber nicht bei uns, wo die Unterschrift der Person im Kassenbuch fu:r das gesammelte Geld ausreichte. Ja, aber das Geld, das sie von den Leuten sammelt, hat sich seit ihrem Amtsantritt etwa 3 Mal erho:ht, sodass sie wirklich alle mo:glichen Einwa:nde im Keim ersticken will. Nur bei mir ha:tte sie das nicht geschafft (denn ich bin einerseits Mathematiker, und andererseits fu:r mich kostet ein Kilo gewo:hnlicher Weisska:se nicht etwa 20 Lew, wie fu:r den durchschnittlichen Bulgaren, sondern sechsmal so viel, entsprechend meinem sechsmal niedrigeren Einkommen, also bereits /_120_/ Lew, und im Vergleich zu /_ihrem_/ Einkommen erreicht die Ka:se wahrscheinlich etwa /_300_/ Lew pro Kilogramm!).
Und jetzt ist klar, warum sie so eifrig /_u:ber 6 Tausend Lew_/ von ihren Nachbarn einsammeln wollte, um damit ein supermodernes Dach zu finanzieren, das es an anderen Geba:uden kaum gibt (wo ich selbst zuerst dachte, dass das fu:r einen … Hubschrauberlandeplatz war, aber vielleicht ist das nur die Vorbereitung dafu:r, wer weiss?). Man muss aber bedenken, dass es in der Region wirklich sehr viele freie Wohnungen gibt, unser Wohnpark in Sofia hat sich in den demokratischen Jahren wahrscheinlich 2 Mal erho:ht, wa:hrend die Bevo:lkerung, zumindest im ganzen Land, bereits um ein Drittel geschrumpft ist; nun ja, in Sofia wa:chst sie, aber u:berall werden neue Wohnungen gebaut, nur kosten die eben viel, und rechnen kann sie sicher. Aber genau das ist der Punkt: sie betrachtet den Kauf ihrer Wohnung einfach als ihr na:chstes /_Gescha:ft_/, daher wa:re es nicht verwunderlich, wenn sie sich entscheidet, sie jetzt fu:r mehr Geld zu verkaufen, denn so verhalten sich alle Scharlatane, Verzeihung, Betru:ger, ach, Entschuldigung, alle Ha:ndler! Und all diese kleinen Nachbarn im Eingangsbereich sind, nun ja, einfa:ltiger als die Einfa:ltigsten, aber verdammt noch mal, dieser verkommene Intellektuelle, und nur er allein, widersetzt sich ihrer Erpressung (mit durchaus "guten" Absichten, allerdings aus ihrer Sicht).
Nun, sie /_versucht_/, aus dem, was ich selbst sage, etwas zu lernen, aber gebrochen durch ihr Prisma eines /_Gauners_/, sie tut nicht das, was getan werden muss, und zum Beispiel, sie hat weder Unterschriften fu:r eine neue Dacheindeckung gesammelt, mit Pro- und Contra-Stimmen und mo:glicherweise auch Enthaltungen, noch beabsichtigt sie das — wozu auch, sie ist ja schon die Chefin! Aber auch fu:r ihre Wahl hat sie keine solchen Unterschriften, sicherlich haben ihr wa:hrend der Wahl 4-5 Personen zugestimmt, doch weder wurden die Stimmen korrekt ausgeza:hlt, noch gab es ein Quorum, wa:hrend die richtige Vorgehensweise ist, mit einem Zettel durch alle Wohnungen zu gehen und von jedem die Unterschrift u:ber seine Stimmabgabe zu verlangen. Aber Leute, so ist es nun mal in einem barbarischen Land wie unserem, und wir wurden beispielsweise nie gefragt, ob wir wirklich der NATO beitreten wollen, obwohl ein Referendum ha:tte stattfinden mu:ssen. Wir entscheiden mit einem "Lasst uns das tun!" und erwarten spa:ter, dass die Leute zuho:ren und gehorchen.
Als ob das war die Art der schlechten Kommunisten, die das Volk nie befragt haben, aber das ist nicht ganz so, es haben sehr wohl Befragungen gegeben, und die heutige Situation ist sogar deutlich /_schlimmer_/, weil wir la:ngst Milliona:re und Milliarda:re haben, wa:hrend es solche Menschen fru:her nicht gab, kein einziger kommunistischer Fu:hrer ha:tte jemals grosses, von mir als ausbeuterisches bezeichneten, Eigentum gehabt, er mag Macht und Einfluss gehabt haben, aber er besass nicht offen viel Geld. Moralisch gesehen hat sich unsere Lage in demokratischen Zeiten deutlich /_verschlechtert_/!
Und dieses Wegreissen meiner Notizen — mein Gott, das ist doch reine /_Do:rflerei_/-/_peasantry_/! So etwas ist von keiner Religion erlaubt, wir glauben immer noch im Mittelalter zu leben, nur dass es jetzt keine Hexenverbrennungen mehr gibt, dafu:r aber gibt es Spucken auf jeden einigermassen selbstlosen Politiker (und deshalb gibt es bei uns solche Leute schon lange nicht mehr). Genauso wie dieses /_vulga:re_/ Versta:ndnis von uns in Bezug auf die Demokratie, welches ansonsten genau ihrem Wortlaut entspricht, ja, dass, wenn nun das einfache Volk alles entscheidet, je /_einfacher_/ es ist, desto besser, und der Gebildete hat die Freiheit, ihnen … einen Blowjob zu geben! Wir ko:nnen mehrere nationale Feiertage im Zusammenhang mit Bildung, Kultur, unseren nationalen Erweckern, und so weiter haben, doch wir ehren diese Personen nicht nur /_nicht_/, sondern verachten sie hinter ihrem Ru:cken, und sogar vor ihren Augen, so wie es mit mir geschieht. Deshalb bin ich meinen Nachbarinnen wirklich /_dankbar_/, dass sie unsere Barbarei auf unmissversta:ndlichste Weise beweisen, und das als Charaktersta:rke und Stimme des Volkes ausgeben. Nun ja, das Volk hat das heilige Recht … /_Fehler_/ zu machen, und genau das tut es, besonders wenn niemand da ist, der es belehren kann. Aber auch das tun wir nur zum Schein, denn auf unserer Volksversammlung [unserem Parlament] steht weiterhin geschrieben: "Einigkeit macht stark", doch alle rechtsgerichteten politischen Parteien wetteifern darum, zu spalten und neu zu formieren, weil die Massen schon lange nicht mehr wa:hlen gehen, ja sogar jeder Zweite nicht (die Wahlbeteiligung liegt seit einem Dutzend Jahren bei etwas u:ber 40 Prozent).
Meine Herren, die ihr ausserhalb unseres von Gott vergessenen Landes lebt, wir stecken nicht deshalb in so tiefen Schwierigkeiten, weil wir arm sind (an Bodenscha:tzen und was auch sonst), sondern weil wir Barbaren sind, uneins, jeder nur an sich selbst denkt, um seinen Magen zu fu:llen, und so weiter. Bei uns geba:ren die bulgarischen Frauen nicht, wir haben auch keine Familien, und wer es schafft, mehr zu lernen als die anderen, flieht sofort ins Ausland, sei es in den hohen Norden oder in den tiefen Su:den Europas. Und diejenigen, die in Bulgarien Erfolg haben, verstehe, reich zu werden, sind nur /_einfache und arrogante_/ Personen, ganz nach unserem Slogan aus totalita:ren Zeiten: "/_Durch Frechheit zum Fortschritt_/!". Oder andererweise, was in vollem Umfang auf unsere liebe Frytska zutrifft, jene, die den /_Instinkt eines ... Blutegels_/ haben! Menschen schnappen, und das ist alles! Oder, um es mit einem anderen Sprichwort zu sagen: "Vor mir Flut, nach mir auch Flut!", die Hauptsache ist, dass es mir gut geht, und ich die anderen verarschen kann. Genau wie in einem bulgarischen Sprichwort u:ber die Schoppen [welche in der Na:he unserer Hauptstadt Sofia leben]: "Ich will nicht, dass es mir selbst gut geht, ich will, dass es dem Nachbarn Wute schlecht geht!" (bzw., in meinem Garten soll die Sonne scheinen, aber im Garten des Nachbarn soll Hagel fallen).
Doch ich mo:chte Sie noch einmal daran erinnern, dass wir nicht schlecht sind, sondern dass die anderen, unsere Nachbarn, uns fu:r schlecht halten und genau deshalb Kriege gegen uns gefu:hrt haben (wie der Krieg der Alliierten vor u:ber einem Jahrhundert [1913], fu:r welchen kein Historiker zu sagen wagt, dass er deshalb dafu:r gefu:hrt wurde, dass unsere Nachbarn uns fu:r absolute Barbaren hielten, doch verbu:ndeten sich all diese La:nder, und zwar mit unterschiedlichen religio:sen U:berzeugungen, mit einem jahrhundertealten Unterdru:cker, fu:r uns seit fast 5 Jahrhunderten, der Tu:rkei, nur um gegen die /_Bugaren_/ [wie die Serben uns nennen] Stellung zu nehmen). So dass wie auch wu:tend und unho:flich ich gegenu:ber der Betru:gerin Frytska bin, habe ich im Prinzip Recht, dass jemand auf diese weltweite Beschimpfungen reagieren muss! Sollten wir weitere 1000 Jahre brauchen, um wie die anderen Nationen zu werden, muss jemand das Feuer unserer Zivilisierung am Brennen halten, und wer sonst, wenn nicht ein ehemaliger Wissenschaftler, der nie an sein eigenes Wohlergehen gedacht hat?
Und so weiter, aber ich will jetzt Schluss machen, und hoffentlich genu:gt mir noch ein Brief, bis es dieser Dame gelingt, ihr Dach zu reparieren, und die Stelle als Kassiererin ablehnen wird, damit ich diese Saga endlich abschliessen kann. Denn ich muss sie ja auch noch in mehrere Sprachen u:bersetzen, und ich sehe schon nicht mehr gut. Aber wenn schon Beethoven am Ende durch zu viel Musik taub werden konnte, warum sollte ich dann nicht am Ende durch die Arbeit vor dem Computerbildschirm erblinden?
18_. ACHTZEHNTER BRIEF
AN MEINE LESER IM INTERNET, VON DEM ABNORMALEN AUS WHG 969, ZUM 06.06.25
[ Hier ist fu:rs Erste eine kurze Anmerkung als Reaktion auf Frytskas Vorgehen, welche beschlossen hat, eine Liste auf 3 Bla:ttern Papier an die Tafel zu ha:ngen, auf der die Einnahmen fu:r Ma:rz und April 2025 aufgefu:hrt sind, mit Spalten, in denen genau gegeben ist, was und wie viel eingenommen wurde, was so Etwas ist, das /_niemand_/ von ihr /_gewollt hat_/, zumindest ich nicht, was reine /_Angeberei_/ ist, um anderen Staub in die Augen zu streuen, aufgrund ihres /_schlechten Gewissens_/ und des Wunsches, ihr Image aufzupolieren, weil das Dach u:ber ihrem Kopf noch nicht wieder asphaltiert ist. Angesichts dieser Ablenkung musste ich einfach etwas sagen, denn meine Nachbarn sind so beschra:nkt, dass sie ihr tatsa:chlich glauben ko:nnten. Hier also ist die kleine Notiz, geschrieben auf einem Zettel in der Gro:sse einer Quittung. ]
05.05.2025, von dem Abnormalen
Diesen Bericht fu:r den letzten 2 /_Monate_/ u:ber die von unserer lieben /_Verdiente Erpresserin_/ eingesammelten Gelder werde ich einfach /_ignorieren_/! Und der Grund dafu:r du:rfte klar sein. Nun, sie geht auf /_keine_/ meiner Anschuldigungen ein, sondern weicht einfach aus und /_prahlt_/, um zu zeigen, wie gut und fleissig sie als Kassiererin ist. Nur dass es klar sein muss, dass mit /_egoistischen_/ Zielen — die neue Dacheindeckung u:ber /_ihrem_/ scho:nen Haupt, weil es ja sonst /_nirgendwo anders_/ tropft — das Image der nachgewiesenen Erpressung von mindestens 10 ihrer Nachbarn kann nicht bescho:nigt werden, welche Erpressung aufgrund ihres grundlegend falschen /_Systems_/ liegt! Ich habe das alles schon in 5-6 letzten Briefe erkla:rt und werde es nicht wiederholen. U:brigens, sie hat immer noch /_keinen_/ Beweis fu:r ihre legitime Wahl, wie es sich geho:rt, auf einem Blatt Papier mit den Unterschriften /_aller_/ vollja:hrigen Nachbarn in den Spalten "dafu:r", "Enthaltung" und "dagegen"! Trotzdem stehe ich solidarisch an der Seite der Mehrheit und zahle weiterhin meine Beitra:ge, sodass ihr weiter macht, meine Damen und Herren!
[ Und das war's, ich werde nicht la:nger auf die provokanten und hinterlistigen Mano:ver einer erfahrenen, richtig, Erpresserin, mit unbestreitbar egoistischen Zielen, reagieren. Nicht sie wird mir den Verlauf der Briefe diktieren, ich habe meine eigenen Pla:ne, wie Sie spa:ter sehen werden. ]
[ Dann folgt eine recht lange Notiz zu meinem runden Jubila:um, 75 Jahre Leben voller /_Kreativita:t_/, und das ist ein poetischer Glu:ckwunsch von mir an mich selbst. ]
06.06.2025, von dem Abnormalen aus der 969. Whg
Meine Damen und Herren, dieser kleine Brief ist /_nicht_/ fu:r Sie, sondern fu:r meinen lieben Vater Gott, und nach Ihm auch fu:r meine Leser im Internet. Deshalb ha:nge ich ihn mit der /_Ru:ck_/seite nach vorne auf, um meine lieben Nachbarn nicht zu sto:ren, behauptend, dass ein Gott kann natu:rlich alles, geschweige denn /_durch_/ ein gewo:hnliches Stu:ck Papier zu lesen. Und das /_trifft_/ auch /_Sie nicht zu_/, ich teile hier nur ein paar kuriose Details aus meinem Leben mit allen, anfangend mit einem poetischen Glu:ckwunsch an mich selbst anla:sslich meines ku:rzlich vollendeten 75. Lebensjahres. Hier ist also der Vers (in den Fremdsprachen natu:rlich ungereimt):
WER IST ABNORMAL?
Nachdem ich die Schwelle zum Alter u:berschritten habe,
bin ich froh u:ber die allgemeine ... /_Verachtung_/!
Aber jeder legt es auf seinen /_Ru:cken_/,
sodass: sei es, wie es ist —
das … /_hilft_/ manchmal im Leben!
Und wie? Ach, wenn ich ku:hn
nur vor dem lieben /_Gott strebe_/!
Geschrieben schon im August 2024.
Dass heisst vor Dir, mein lieber Gott, ich versuche immer besser zu werden, wa:hrend wa:re ich allseits bekannt und reich, ha:tte ich la:ngst in meinen Lorbeeren … geschi#en! Mehr oder weniger auf diese Weise werden die … Ma:rtyrer gemacht, von ihren dummen Umgebung! Nun, sie gewinnen zwar nicht zu Lebzeiten, doch ihre Bemu:hungen sind nicht ganz vergeblich, denn sie machen das Leben /_zuku:nftiger_/ Generationen ein wenig besser. So dass alles vom Blickwinkel der Menschen abha:ngt, und dieser meiner Nachbarn ist natu:rlich recht merkantilistisch begrenzt, wie es sich fu:r eine Demokratie geho:rt, in der es weder Moral noch Ideen von einem scho:nen spirituellen Leben gibt. Angesichts dessen werde ich zum Abnormalen und zuku:nftigen grossen Ma:rtyrer der Demokratie!
Und jetzt, Gott, lass mich Dir sagen, dass ich mich eigentlich u:ber nichts beklage! Nur, dass ich auf einem Auge fast blind bin (wegen der Arbeit am Computer), aber das tut nicht weh, und dass ich auf einem Bein hinke, aber nicht mit einem Stock gehe, wie die meisten meiner Altersgenossen; trotzdem habe ich keine inneren Krankheiten und treibe im Alter noch /_Sport_/ (ich jogge und mache Liegestu:tze). Auch in letzter Zeit brauche ich /_kein_/ Geld, denn ich komme mit meiner mo:glichst minimalen Rente gut zurecht, und kann etwa ... /_3/4_/ davon sparen, besonders jetzt, wo ich angefangen habe, um die ... Mu:lltonnen herum zu kreisen, weil meine Nachbarinnen mich verhungern lassen wollen, es aber nicht ko:nnen, der /_Gebildete ist gebildet_/, wie ein bulgarisches Sprichwort sagt. So dass jetzt habe ich ein Einkommen von etwa 45 % des MMG (minimales Monatsgehalt), aber als ich vor fast 10 Jahren in Rente ging, bekam ich genau 33 % des damaligen MMG und habe damals nur 1/4 davon gespart. Und auch, nur zur Information, in den letzten 10 Jahren vor meinem Renteneintritt lebte ich (bereits allein und ohne Hilfe) mit einem durchschnittlichen Einkommen von etwa /_20_/ % des MMG (inoffiziell, denn offiziell war das reine Null), und es gab ein Jahr mit einem Jahreseinkommen von /_10_/ (zehn) Lew und ein Jahr mit absoluter /_Null_/, und ich habe es trotzdem geschafft zu u:berleben (natu:rlich /_ohne_/ auch nur einen Cent staatliche Hilfe in Anspruch genommen zu haben)!
Wenn Frytska mir also jeden Monat 3 Lew mehr abnimmt, als mein korrekter Verbrauch betra:gt (wobei mein /_gerechter_/ Verbrauch nur 1 Lew entspricht), was sind dann 3 Lew pro Mon im Vergleich zu beispielsweise 15 Lew? Denn ich habe meinen Ku:hlschrank bereits im 2007 /_ausgeschaltet_/, da ich mit einem alten Stromza:hler gemessen hatte, dass er durchschnittlich 8 Lew pro Mon (oder im Jahr etwa 100) verbrauchte; das aber war vor langer Zeit, und der Strom kostet heute sicher etwa 2 Mal so viel als damals, sodass das etwa 15 Lew ergibt, richtig? Und andere a:hnliche Beispiele fu:r Einsparungen (sagen wir, dass ich keine Fahrkarte fu:r den o:ffentlichen Stadtverkehr benutze, da selbst die Rentner-karte fu:r mich zu teuer ist, und fru:her bin ich zu Fuss von hier zum Al.-Newski-Platz und zuru:ck gelaufen, um eine fremdsprachige Bibliothek zu besuchen). Und aus dem Kreisen um die Mu:lltonnen heraus, was ich zu Beginn der Viruspandemie systematisch begonnen habe, spare ich etwa 80 Lew pro Mon (praktisch eine /_1000_/ im Jahr), und das wenn ich nur 9-10 Mal im Monat ausgehe, weil ich einfach /_nicht mehr_/ essen kann (und diverse Vorra:te an vermeintlich haltbaren Lebensmitteln angelegt habe, jedoch mit abgelaufener Aufbewahrungsfrist vor 2-3 Jahren), und das unter der Voraussetzung, dass ich ihre Preise 2 bis /_3_/ Mal niedriger als in den Gescha:ften kalkuliere! So dass ich, Gott, /_u:berlebe_/, trotz der Demokratie, und das nun schon seit genau 35 Jahren.
Und wofu:r brauche ich dann diese Ersparnisse? Nun, ich weiss es selbst nicht genau, vielleicht werde ich anfangen, zumindest 10 von meiner E-Books in /_gedruckter_/ Form zu vero:ffentlichen, welche mehr als /_100_/ an der Zahl sind, und in mehreren Sprachen (mindestens in Englisch obligatorisch), wenn nicht in meinem Heimatland, dann im Ausland, sagen wir in den Vereinigten Staaten. Denn meine Bu:cher, wie Du Gott das weisst, sind keine Action-, Thriller- oder Liebesromane und dergleichen, sondern Publizistik, wissenschaftliche Untersuchungen, diverse Vorschla:ge und eine Menge Gedichte (aber fu:r die Verse ist es auch notwendig, dass man Verstand im Kopf hat). Ich habe daher nie gehofft, mit ihrer Vero:ffentlichung Gewinn zu machen (ho:chstens, um u:ber die Runden zu kommen), doch sie sind wichtig fu:r intelligente Menschen (nicht wie meine Nachbarinnen, natu:rlich). Alles, was fu:r die Menschen nu:tzlich ist, ist in irgendeiner Form notwendig, und es ist dann nu:tzlich, wenn sie — ha-ha — es /_nicht_/ lesen wollen! Oder ich werde sonst anfangen, einige Universita:tsstudenten zu sponsorieren, damit sie sich nach ihrem Abschluss im Ausland retten ko:nnen, und so das bulgarische Gen erhalten bleibt, was sie ohne mich auch tun, aber mit meiner Hilfe wird dieser Prozess hoffentlich etwas beschleunigt.
Womit ich, lieber Gott, nicht einverstanden bin, ist, dass ich die Kosten fu:r /_andere_/ trage, die /_von 5 bis 10 Mal_/ mehr als ich verdienen, denn im Gegenzug dafu:r haben sie mindestens ein /_Dutzend Jahre weniger_/ als ich studiert! Na ja, es ist eben so in einem barbarischen Land, aber jeder hat das Recht, seinesgleichen zu verteidigen. Die Kaufleute sind in der konsumierenden Gesellschaft /_notwendig_/, das ist mir schon lange klar, aber Wissenschaftler sind auf ihre Weise auch unerla:sslich, und das fu:r die gesamte Menschheit. So dass ich, lieber Gott, /_nicht lebe, sondern erschaffe_/! Jetzt kann ich das nur 3-4 Stunden am Tag tun, aber es ist immerhin etwas, es ist /_irgendwo_/ schon vero:ffentlicht.
Und jetzt, wie soll ich Dir, Gott, sagen, es ist mir eigentlich /_egal_/, ob meine Nachbarn diesen Brief sofort entfernen oder ihn /_un_/gelesen liegen lassen, denn wenn sie ihn liegen lassen, dann bin ich fu:r sie, wie wir witzig sagen, durch ihr /_anderes_/ Ding [wo natu:rlich die Geschlechtsorgane gemeint sind], sie scheren sich einen Dreck um mich, d.h. um den gebildeten Menschen, und wenn sie ihn entfernen, dann hassen sie mich zutiefst. Aber allein die Weigerung einer Nation, ihren Intellektuellen zuzuho:ren, ist schon Beweis genug fu:r ihre Barbarei, und zugleich Erkla:rung fu:r die entsprechenden Sackgasse, in der wir uns befinden, wie es uns widerfa:hrt! Eine Nation, die nur betru:gerische Ha:ndler ehrt und nicht Wissenschaftler — lass sie in Flammen aufgehen, und so geschieht es uns, denn sonst wa:ren wir nicht auf dem letzten Platz in der EU gelandet (denn es gibt andere kleine und rohstoffarme Nationen, zum Beispiel die Schweiz)! Aber Du weisst doch, Gott, warum Du gerade uns zu Barbaren gemacht hast und nicht etwa Deutsche oder Amerikaner, geschweige denn Japaner. Nun, /_ich_/ aber weiss das auch. Denn wenn eine grosse Nation uneinig und barbarisch ist, wird sie /_niemals stark_/ werden, und eine gro:ssere Anzahl /_schlechter_/ Menschen ist immer schlimmer als eine kleinere, d.h. es ist immer besser, wenn das kleinere Land schlechter ist! Ja, aber /_das negative Beispiel ist notwendig_/, um zu verhindern, dass grosse Menschenmengen Fehler begehen. So dass Du wieder weisst, was Du tust, wir aber, die Menschen, diejenigen sind, die Fehler machen.
Ansonsten mo:chte ich Dir noch einmal mitteilen, dass ich hoffe, Frytska wird bald ihr Dachlein reparieren (das sonst /_nirgends_/ undicht ist), und ich werde mit diesen Briefen aufho:ren, denn meine Leser haben sie sicher satt (ganz zu schweigen von mir selbst, der ich sie auch noch in mehrere Sprachen u:bersetzen muss). Es bleibt auch noch, einen a:hnlichen poetisch-prosaischen Brief zu schreiben, der speziell der Verdiente Erpresserin gewidmet ist (der Vers wartet schon lange darauf), und danach, wahrscheinlich im na:chsten Jahr, den Leuten auch zu erza:hlen, wie es dazu kommen kann, dass /_alle_/ glu:cklich werden, meine Nachbarn, angefu:hrt von ihrer geliebten Frytska, ich selbst, und meine Leser im Internet, zusammen mit Dir. Aber auch das wird geschehen. Und nun tschu:ss, lieber Gott.
Der Abnormale
[ Wo auf der Ru:ckseite des Blattes, die genau auf der Tafel zu sehen ist, stand geschrieben: "Das stammt vom Abnormalen, sodass ihr dreht es um, wenn ihr wollt, dennoch rate ich ihr nicht dazu, aber es ist auch nicht fu:r ihr bestimmt, es ist an meinen … Vatergott gerichtet.". Nun, das mag 2 Tage lang dort geblieben sein, aber als ich am 5. Tag hinausging, war es bereits verschwunden, so dass alles wieder beim Alten ist, was unsere Barbarei betrifft, doch ansonsten taucht von Zeit zu Zeit etwas Neues auf. ]
+3_. NOCHMALS SCHLUSSBEMERKUNGEN
So, meine Herren, auch dieser Teil von 1/2 Dutzend Briefen ist recht lang geworden, sodass ich hier erneut aufho:re und im na:chsten Teil fortfahre. Mein Verhalten ist, ich gestehe das, ziemlich provokativ, aber es entspricht /_ihren_/ Aktionen, anfangs versuche ich bescheiden und ruhig, die Ungebildeten und Unmoralischen zu belehren (wie ich es beispielsweise mit meinem enorm langen 7. Brief an die neu angekommene Frytska getan habe, aber wenn die Leute mir keinerlei Beachtung schenken, nicht nur nicht zum Punkt, sondern u:berhaupt nicht, dann werde ich unverscha:mt, denn die Wahrheit ist auf meiner Seite, wie man so scho:n sagt: Gott sieht alles!). Aber bitte achten Sie darauf, dass ich mehrmals offen erwa:hne, dass ich begonnen habe, die Mu:lltonnen zu umkreisen, weil sie mir als sicherstes Mittel erscheinen, unsere, aber auch /_ihre_/ Barbarei zu beka:mpfen, doch selbst das bedeutet nichts fu:r sie, sie wollen ganz bewusst /_genau_/ das: dass ich, als verkommener Intellektueller, leiden werde, wa:hrend sie [wie wir sagen] ungehindert ihre Fahne schwenken werden! Nun, genau deshalb schreibe ich diese Briefe, damit die Leser in aller Welt selbst beurteilen ko:nnen, wer Recht hat und wer nicht, und deshalb bin ich in Bezug auf die Details u:bertrieben gru:ndlich. Erlauben Sie mir daher Sie nur daran zu erinnern, dass wenn ich selbst 5 Lew /Mon anstatt 2.50 bezahle (als ob am Ende des 11. Briefes), dann bedeutet das, dass ich tatsa:chlich 2.50 fu:r die Ausgaben der /_anderen_/ bezahle, was geteilt durch mehr als 30 Personen weniger als /_10 St._/ pro Person ergibt, sodass ein jeder von ihnen diese Cents stillschweigend an meiner Stelle bezahlen ko:nnen ha:tte (wenn das ja schliesslich /_ihre_/ Ausgaben sind), trotzdem hat sich kein einziger Mensch (nicht einmal eine Frau — ha-ha) bereit erkla:rt, sie allein zu u:bernehmen. Nun, spa:ter stellte sich heraus, dass es sich um Geld handelte, das fu:r das Dach u:ber dem Kopf unserer geliebten Frytska angespart werden sollte, aber das als ob freiwillig wa:re; ja, aber als ich ihr erkla:rte, dass ich die Zahlung dieses Geldes ablehnen wu:rde, drohte sie mir mit einer Klage, und damit begann der ganze Streit zwischen uns. Im Ernst: was man sa:t, das erntet man [diese Redewendung muss im Deutsch so u:bersetzt werden, wo sie im Bulgarischen wo:rtlich lautet: wie es dir zugerufen wurde, so wurde es anderen geantwortet], was mich betrifft; ihrerseits aber gilt: lasst uns alle ausnutzen, auch wenn das nicht richtig ist, denn sie ist in diesem Moment die Chefin!
Und wie ich schon sagte, und im na:chsten Teil wohl wiederholen werde: wenn Geld fu:r etwas verlangt wird, woru:ber nicht per Liste mit den Namen aller abgestimmt wird (was hier absolut elementar ist, mit den Unterschriften aller in drei Spalten), dann ist selbst das schon offensichtliche /_Erpressung_/ der Nachbarn durch Frytska und ihre Clique (wie sich spa:ter noch zeigen wird). Doch mein pikanter (zumindest) Vers, den ich ihr widme, hebe ich mir fu:r spa:ter auf, denn schon im na:chsten Brief wird unzweifelhaft deutlich, dass diese Clique in die Offensive geht und — wieder ohne Volksabstimmung — nur /_400 Lew_/ und etwas mehr aus jeder Wohnung mit zweiwo:chiger Voranku:ndigung fordert! So dass, wie Sie spa:ter selbst sehen werden, das wieder einmal ein unverhohlener … /_Genozid_/ an Intellektuellen ist, nicht nur durch ho:here Instanzen, sondern auch durch die meisten unteren! Nun, natu:rlich /_nicht_/ im Sinne physischer Zersto:rung, sondern im Sinne der Zwang fu:r Gebildete, sich um die Mu:lltonnen zu scharen oder den Staat um Hilfe anzubetteln. Ja, nur dass zumindest in meinem Fall der Gebildete den Staat /_nicht_/ um irgendetwas anbettelt, denn er sieht gut ein, dass niemand schuldig ist, dass er so viel studiert hat, dass er fu:r unser demokratisches und unaufho:rlich profanierendes Bulgarien u:berflu:ssig wird, und dass es allein zu einem Staat mit ... /_verschwindenden_/ Funktionen wird, in dem die tu:rkische Bevo:lkerung, zusammen mit den Arabern und der Ha:lfte der Roma (die die Tu:rken na:her fu:hlen als uns Bulgaren) — zumindest meiner Meinung nach — die ethnischen Bulgaren u:bertrifft! So dass meine Schlussfolgerung ist, dass wir unseren Staat definitiv auslo:schen, und meine direkten weiblichen Nachbarn tragen ihren Teil zu dieser Entwicklung bei, indem sie die wenigen noch verbliebenen echten (was soll sagen: technischen) Intellektuellen verachten.
Doch ich wiederhole es noch einmal: fu:r mich ist alles ungemein /_interessant_/, es gibt hier keine Interpretationen, alles wurde mehrfach gepru:ft, und fast jeder meiner Nachbarn wurde befragt (mit Einladung zu einer Generalversammlung, zu der niemand kam, mit verschiedenen kleinen Notizen, die in den Briefka:sten der Personen eingeworfen wurden, ob sie eine lesbare Kopie meiner Briefe erhalten mo:chten, usw.), aber niemand wagte es, sich hinter den Gebildeten zu stellen, nur hinter die einfachen Ha:ndler und Verka:ufer, weil diese so einfach sind wie die Masse, ergo mu:ssen sie genau von ihnen lernen (verstehe, wie man andere zu betru:gen)! Wenn es so etwas wie Moral ga:be, dann ha:tte mir wenigstens jemand Beachtung geschenkt, aber wie kann Moral in einer untergehenden Nation existieren?
10. 2025, Sofia, Bar-..., autsch, Entschuldigung, Bulgarien
— — — — —
ENDE des Materials
Свидетельство о публикации №226041701349