Wanderin aus Sand
Sand zieht ;ber alte Wege…
und irgendwo hinter den D;nen
wartet schon die n;chste Nacht.
Durch wandernde W;sten trag ich meine Narben,
zwischen goldenen D;nen und flimmerndem Staub.
Karawanen ziehn wie flimmernde Schatten,
ihr Silber klingt hell durch die Hitze des S;dens.
Oasen verstecken sich tief in der Ferne,
wie Tr;ume aus Wasser und gr;nem Licht.
Und jede von ihnen tr;gt fremde Gesichter,
die kurz meine Seele ber;hren und weiterziehn.
Wo kalte Gebirge den Himmel durchschneiden,
fl;stert der Wind durch verschneite H;hen.
Im S;den rauschen uralte W;lder,
als w;rden sie meinen Namen noch kennen.
Ich kann nicht bleiben,
nicht in St;dten,
nicht in Armen,
nicht in Erinnerungen.
Etwas zieht mich weiter —
wie Feuer unter der Haut.
Vorw;rts…
meine Sehnsucht kennt keinen stillen Ort.
Ich suche keine Troph;en,
kein Gold und keinen Thron.
Ich suche diesen einen Blick,
in dem ein ganzes Leben brennt.
Diese Sekunden echter N;he,
die man mit keinem Wort erkl;rt.
Und manchmal reicht schon
eine einzige Ber;hrung,
damit die Welt f;r einen Augenblick
nicht mehr kalt wirkt.
Fruchtbare Steppen ;ffnen sich im Morgenlicht,
schwere G;rten riechen nach Granatapfel und Regen.
Die Menschen dort tragen Feuer in den Augen,
doch ihre Herzen wechseln
wie Spiegelbilder auf Wasser.
Mit jeder Freude kommt auch Bitterkeit,
wie Staub auf den Lippen nach einem langen Marsch.
Aber selbst in dieser rastlosen Welt
bleibt irgendwo W;rme zur;ck —
still verborgen in fremden Seelen.
Ich habe St;dte sterben sehen,
Reiche aufsteigen aus verbrannter Erde.
Ich sah Hoffnungen leuchten wie Lagerfeuer
an den ;u;ersten R;ndern verlorener L;nder.
Und nachts,
wenn eine Frau neben mir leise atmet,
wenn ihre Finger meinen Hals ber;hren,
vergess ich f;r einen Moment,
wie schwer diese Welt eigentlich ist.
Keine K;nigin.
Keine Heilige.
Keine Erl;serin.
Nur eine m;de S;ldnerin,
die gelernt hat,
dass Liebe manchmal
der einzige ehrliche Ort auf dieser Welt ist.
Vorw;rts…
durch Eis und Dornen,
durch D;nen und roten Wind.
Jeder Sonnenuntergang gl;ht
wie ein unbezahlbarer Saphir.
Und vielleicht ist dieses Leben nie leicht gewesen —
doch ich bereue keinen einzigen Weg.
Denn ich bin keine Verbannte.
Ich bin einfach nur
eine Frau auf endloser Reise.
Und irgendwo hinter dem Horizont
wartet schon wieder
ein neues Gesicht…
und eine neue Geschichte.
Die Glocken klingen weiter…
durch Sand und Dunkelheit…
und ich geh weiter,
bis der Himmel
mich irgendwann vergisst.
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