Zur traurigen jungen Sch nen
Das still vor der Haust;r sa;,
Trat ein mutiger Bursche,
L;chelte freundlich und sprach:
„Warum bist du traurig, mein M;dchen?
Hast du niemanden f;r deinen Traum?“
„Ach, Bursche, das Leben ist unerquicklich —
Wo findet man Gl;ck denn kaum?“
Da hob sie den Blick zu dem Jungen
Und sagte mit bittendem Ton:
„Warum sollte ich dich nicht heiraten,
Wenn du erf;llst meinen Wunsch nur schon?
Bring mir ein Kilo Bonbons nur mit,
Wie im M;rchen — Pal;ste brauch ich nicht.
Selbst an einem zerbrochnen Trog
Geb ich mich dir hin im Licht!“
Die Perestroika begann gerade —
Die L;den wurden leer im Nu.
Nur wattierte Jacken in den Schaufenstern,
Sogar im Brotgesch;ft dazu!
Der mutige Bursche seufzte leise,
Kratzte verlegen seinen Kopf.
Er blickte sich um — „Was nun blo; tun?“
Und antwortete schlie;lich doch:
„Wenn du willst — bring ich Raffinade,
Ein ganzes Kilo Zucker dir.
Und eine Flasche Limonade
Nehm ich gleich noch mit zu dir.
Das ist doch besser als Bonbons —
Auch das ist heute Mangelware…
Und wenn du’s nicht willst — iss Koteletts
Auf Brotkrusten still die Jahre!“
„Nein, dich heirat ich bestimmt nicht!“ —
Sprach sie b;se voller Spott.
„Ich geb mich ohnehin umsonst her —
Und das soll nun dein Geschenk sein? Gott…“
1991
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