Liebe Menschen dieser Erde
Nicht mit Feuer und nicht mit Gewalt.
Er beginnt, wenn Herzen verlernen,
Fremden Schmerz noch zu h;ren im Wald.
Wenn Tr;nen bedeutungslos werden,
Wenn Hass sich erhebt ;ber Licht,
Wenn Menschen vergessen auf Erden,
Dass Liebe die Hoffnung verspricht.
Heute warten M;tter vergebens
Auf S;hne, die nie wiederkehr’n.
Und Kinder lernen statt Vogelges;ngen
Nur Sirenen in N;chten zu h;r’n.
Alte Menschen verlieren die H;user,
Die sie ihr ganzes Leben erbaut.
Und am schlimmsten: Es leiden die Unschuldigen,
Die niemand nach Kriegen gefragt.
An jene, die Grenzen verschieben,
Die mit Worten das Feuer entfach’n:
Schaut nicht nur auf Karten der Erde —
Schaut den Menschen endlich ins Herz.
Jeder Soldat hat eine Mutter,
Die betet in Angst jede Nacht.
Jedes Kind tr;gt Tr;ume im Herzen,
Nicht den Wunsch nach Leid und nach Macht.
Keine Herrschaft der Welt ist es wert,
Dass ein Kind eine Tr;ne verliert.
Und kein Sieg bringt die Toten zur;ck,
Die der Krieg uns f;r immer entf;hrt.
Die Geschichte erinnert sich nicht nur
An jene, die Kriege begann’n —
Sie ehrt vor allem die Menschen,
Die den Mut hatten, Frieden zu wagen.
Wahre St;rke liegt nicht im Zerst;ren,
Nicht im Donner von Waffen und Streit.
Wahre St;rke bedeutet, Leben
Zu bewahren in dunkler Zeit.
Wenn noch ein Funke Licht in euch lebt,
Dann h;rt einander wieder zu.
Macht den ersten Schritt nicht zu Waffen,
Sondern zum Frieden, zur Ruh’.
Denn einst wird man uns nicht beurteilen
Nach Fahnen, nach Macht oder Sieg —
Sondern danach, wie viele Leben
Wir retteten vor diesem Krieg.
M;ge der Tag endlich kommen,
An dem Kinder nur aus B;chern versteh’n,
Was Krieg einmal bedeutete —
Und niemals ihn selbst erleben.
Denn Frieden beginnt mit der Entscheidung,
Nicht zu t;ten.
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