Майский чай. Maitee

В горах красуются весенние цветы,
ещё пол месяца и лето одолеет,
слетят соцветия с земли за ветром в сны,
и на покосы разнотравного повеет.

На камушках голубка с голубком –
воркует парочка к явлению потомства,
но громкий кряк от уток за углом
всё перебил, под перьями – расстройства.

Под майские дожди спокойно жить,
в укромное местечко забираясь,
приветлив взгляд, какой-нибудь, как нить,
ведущий в никуда и не прощаясь.

«Не спрашивай меня, куда иду» 
читается в глазах, как между строчек,
холодная погода, и в миру
всё холодком, тепло души в носочках.

Пожалуйте добра, им полон дух,
почаще здравия желая одиночкам,
и на устах улыбка солнцем вдруг,
и цвет весны, где боль уже в примочках.

Чудесный месяц зеленью вершит…
так хочется к деревьям прикоснуться,
за не имением любимых… дома – быт,
печали, как чаинки перетрутся.

Попрятались, под вечер – никого,
и птичьи трели тоже поредели;
одно воспоминание нашло,
о том, что годы юности поспели.

Мелодии из прошлого на час,
приятны слуху, как приходом кротким,
отныне, май начало обещал,
и ничего, что откровением ломким.

Когда ломается дуга не рук твоих,
то значит, не в присест явилось время,
так мастери стабильность на двоих,
чтоб не в палатке прорастало семя.

Везде роскошные чудесные цветы…
милее цвет, что мысль твоя холила…
возьми из памяти увядшие мечты,
полей водой, что радостью поила.

Раскроются листочки и печаль
уйдёт оставив ароматы пыла,
пусть будет вкусным этот майский чай
местами, где душа, желав, любила. 

14 мая 2026


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Maitee

In den Bergen prangen Fruehlingsblueten,
noch ein halber Monat, und der Sommer siegt;
die Bluetenblaetter werden vom Wind ins Traumreich getragen,
und ein Hauch weht ueber die Wiesen voller Kraeuter.

Auf den Steinen sitzen Taeubchen und Taeuberich –
das Paar gurrt, dem Nachwuchs entgegenblickend,
doch das laute Schnattern von Enten gleich um die Ecke
unterbricht alles – Unruhe regt sich unter dem Gefieder.

Gelassen leben im Maienregen,
sich an einen stillen Ort zurueckziehen;
ein freundlicher Blick, wie ein duenner Faden,
der ins Nichts fuehrt – ohne Abschied.

„Frag mich nicht, wohin ich gehe“ –
das liest man in den Augen, wie zwischen den Zeilen;
kaltes Wetter, und auch in der Welt
ist alles kuehl – nur in den Socken wohnt die Waerme der Seele.

Ein Hauch von Guete erfuellt den Geist,
wuenscht oft den Einsamen Gesundheit und Glueck;
ein Laecheln wie Sonne auf den Lippen kreist,
der Fruehling blueht, wo Schmerz nun schwindet Stueck fuer Stueck.

Der Wonnemonat gruent in voller Pracht …
man moechte sanft die Baeume nur beruehren;
kein Liebster da – der Alltag haelt die Wacht,
und Sorgen, wie Teeblaetter, sich im Lauf verlieren.

Alles verstummt, am Abend ist es still,
auch der Voegel Lied klingt seltener und leise;
eine Erinnerung sich melden will,
dass laengst gereift der Jugend fruehe Reise.

Melodien der Vergangenheit fuer eine Weile,
dem Ohr so wohltuend, wie sanftes Kommen;
der Mai versprach den Neubeginn in Eile –
und sei es auch als Offenbarung, zart und beklommen.

Wenn der Bogen – nicht aus deinen Haenden – bricht,
und sich die Zeit nicht auf Anhieb fuegen will,
dann schmiede du Bestaendigkeit fuer zwei,
damit der Samen nicht im Zelt gedeiht.

Ueberall bluehen praechtige, wunderbare Blumen …
doch lieber ist mir jene, die dein Geist gehegt …
Nimm aus dem Gedaechtnis die verwelkten Traeume,
giess sie mit Wasser, das einst Freude schenkte.

Die Blaetter oeffnen sich, und alle Schwermut
weicht und hinterlaesst den Duft von Leidenschaft;
moege koestlich schmecken dieser Maien-Tee –
dort, wo die Seele voller Sehnsucht liebte.

14. Mai 2026


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