HASS. литературный перевод Nachdichtung

Alte Steine, neue Bronze,
Alles glaenzt im Feiertagslicht.
Junge Maedchen in den Gassen,
Rote Lippen im Gesicht.
Blicke schneiden, Koerper flimmern,
Alles lockt und alles reizt.

Irgendwo ersoffen Jahre,
Still versunken in der Zeit.
Mit ihnen Freunde, ganze Welten,
Blut und Sehnsucht treiben weit.
Stahlhart wurden meine Nerven,
Doch im Kopf tickt das Getriebe.

Klare Wuensche — schwere Traeume.
Bunte Bilder — schwarzer Tag.
Duschgeruch und kalter Glitter,
Schwarzes Nylon, dunkler Lack.
Und aus ihrem schoenen Antlitz
Grinst die Fratze schon hervor.

Reiss den Stoff von ihren Schultern,
Kurz und hart mit einem Ruck.
Dieses alte kranke Ziehen —
Aus der eignen Haut heraus.
Alles wird zu Kunst aus Hass —
Die dir in die Fresse spuckt.


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