Zu wenig Frieden. Chopin. Nocturne Op. 9
https://www.youtube.com/watch?v=2KnNb5wHUX0&t=1s
Zu wenig Frieden fuer die Regungen des Herzens – wir brauchen mehr …
All die Planeten ringsum, wie fallender Regen …
Selbst im Kosmos, inmitten der Winde,
Vermoegen ihre Tiefen die Seele nie ganz zu stillen …
Sterne liegen verstreut wie Schneeflocken –
Wie das wirbelnde Gestaeber eines Wintersturms –
Sie formen die majestaetische Milchstrasse,
Loesen sich auf in der Stille des Empfindens …
Einen Augenblick ploetzlicher Erkenntnis schenkend,
den Fruehling ;ber die Spanne des Herbstes hinweg beruehrend,
und – als ob man ;ber die Tasten wanderte –
die Kraft des Glaubens, aus Chopins Traeumen geboren...
Sanft die Lichtpartikel einatmend,
aus einer Welt, zu weit, als dass die Sinne sie fassen koennten...
die Klaenge einer Begegnung – wie das Gebet eines Tempels –
schwingen sich hoch ueber die Fluegel der Sphinx empor.
Und Muster werden in die Ewigkeit gezeichnet,
als wuerde Liebe neu erschaffen...
das sind Gedanken... die Wirklichkeiten einer Rolle,
die lebendig an Schwarz und Weiss haften...
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Uebersetzt aus dem russischen: Мало мира для чувств. Шопен. Ноктюрн 9
http://proza.ru/2025/10/07/1267
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