Pause

Kein Sonnenlicht, kein neuer Tag,
kein Mond, der durch die N;chte zieht.
Man kann es k;rzer sagen,
weil alles ohne dich verbl;ht.

Ich bl;ttere noch in den Seiten,
wie in einem Spiegelbild.
Bleibe im Heute gefangen,
wo jede Hoffnung mich verh;llt.

Morgen – nein, es wird nicht kommen,
keine Grenze zwischen Zeit.
Nur geschmolzener Schnee wird bleiben,
der sie zeichnet und verweht.

Ich warte auf die Liebe,
in welchem Jahrhundert auch.
Nach all den Fehlern, all den Narben,
bleibe ich zwischen deinen Worten –
deine stille Pause, ein Leben lang.

06.01.1999  Анатолий Анри Шварц
Бремен


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