In der regnerischen Sonne
der dichte Wald hatte sie nie zuvor gesehen.
Er wich zurueck – des Glueckes wegen –,
um auch nur einen von ihnen zu erblicken;
er setzte seinen knorrigen Fuss
aus einem Gewirr von Wurzeln auf
(um das Licht mit Netzen zu fangen...)
und begann, aus Wehmut,
die Farben des Himmelsbogens zu lieben...
Der Wald erblickte die Fuerstin des Fruehlings
und sank vor ihr auf die Wurzeln nieder;
ihr aber liess er ein Spinnennetz zurueck –
es schwebte in der Luft, die Welt hielt inne...
Ein Regenbogen schwebte ueber dem Wald,
glaenzend wie eine goldene Krone,
und bot der Waldwildnis sein Antlitz dar –
duftend nach Bluetenoel und wuerziger Schwere.
Uebersetzt aus dem russischen: В дождливом солнце
http://proza.ru/2019/08/12/1075
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