Sie wissen es nicht. 25
– Du siehst Wasserschiffe – von Menschenhand geschaffene und solche, die nicht von Menschenhand stammen; welche davon interessieren dich?
– Beide Arten: die gewoehnlichen Wolken und jene, die mehr als nur Wolken sind. Sie inspirieren mich, ziehen meinen Blick auf sich, und meine Gedanken kreisen um sie …
– „Gewebt“ aus verschiedensten Bestandteilen … gewoehnliche Nebelansammlungen … beides kann Teil des Lebens ueber der Erde sein.
– Wie eine kleine Decke?
– Fast wie eine kleine Decke.
– Die davonkriecht?
– Die verdampft.
– Ja, natuerlich … sie verdampfen. Aber woher kommen jene, die wie eine kleine Decke wirken, aber nicht verdampfen – die den Raumschiffen folgen, nicht verdampfen, sondern frieren, zu Eis erstarren oder wie Herbstlaub herabfallen?
– Dafuer gibt es verschiedene Gruende, die hauptsaechlich vom Druck von oben abhaengen.
– Je nachdem, ob es im Weltraum kaelter oder waermer ist? Warum?
– Weil Wellen magnetischer Kraftfelder die Strukturen der Planetenatmosphaeren und damit den Druck auf die Erde beeinflussen.
– Und deshalb gibt es Wolken, die sehr hoch oder sehr tief haengen?
– Genau so ist es.
– Und warum gibt es Wolken, die wie Nebel direkt ;ber dem Boden wirken, in deren Innerem es aber regnet – echter Regen?
– Das haengt von der Temperatur im Inneren des Planeten ab.
– Wie ueber einer hei;en Quelle?
- Ja, wie ;ber heissem Wasser. Je mehr Reaktionen im Inneren des Planeten ablaufen, desto mehr Waermequellen gibt es darueber.
- Weil die Kaelte des Weltraums sie nicht aufzehrt und auch nicht schnell abtransportiert?
- Weil der Druck aus dem Weltraum den Planeten auf seiner Umlaufbahn halten muss.
- Und gibt es am Himmel auch heisse Quellen?
- Die gibt es. Wenn Sonnenstrahlen die d;nnere Kaelteschicht der Planetenatmosphaere durchdringen, prallen fast unsichtbare Teilchenstroeme von oben auf irdische Teilchen; sie erhitzen sich und bilden Himmelsquellen und sogar Fluesse.
- Himmelsfluesse? Ozeanische Fluesse … Meeresfluesse … unterirdische Fluesse …
– Und wo gibt es so etwas? Ich habe noch nie Himmelsfluesse gesehen …
– Doch, du hast sie gesehen. Sonnenprotuberanzen, die heissen Quellen aehneln.
– Das heisst also: Die Himmelsgewaesser – seien es die irdischen oder die solaren aus dem Kosmos – l;sen Reaktionen aus, die verschiedenartige Quellen hervorbringen: energetische, warme und abkuehlende. Diese wirken auf Wolken, die in den Tiefen zwischen den Wellen – oberhalb des Himmels einer Himmelsphaere – gehalten werden? Schliesslich befinden sich auch Wolken am Himmel, zwischen Himmel und Erde, eingebettet in die Schichten energetischer Wellen. Nicht wahr? Auf diese Weise werden sie dort gehalten. Ist der Druck von aussen – aus dem Kosmos – schwaecher, so ist auch das Magnetfeld der Erde schwaecher, und die Wolken befinden sich naeher an der Oberflaeche ihres Festlands und ihrer Gewaesser. Das bedeutet, dass vulkanische Feuerausstoesse Vertiefungen oberhalb der Himmelssph;ren bilden – ausserhalb der Planetenatmosphaeren –, wodurch Feuerringe entstehen; diese koennen ewig – oder zumindest vergleichsweise ewig – und hoch ueber der Erde lodern, da sie von Energien aus dem Kosmos gespeist werden, die von anderen Himmelssphaeren herueberreichen.
- Du sprichst von der Sonne. Ich aber von der Erde. Schliesslich fragst du nach dem irdischen Dasein.
- Ich frage nach den Wolken, die …
- … die anders sind, aber himmlische Quellen darstellen.
- Von der Erde aus betrachtet sieht die Sonne nicht weiss aus …
- Auch das Polarlicht wirkt nicht weiss, sondern farbig auf Weiss.
- Das sind ja unsere Protuberanzen!
Und wissen sie davon?
- Sie wissen es nicht.
Uebersetzt aus dem russischen: Не знают. 25
http://proza.ru/2026/06/11/163
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