Das Brennholz brennе nicht fuer sich allein

Das Brennholz des Lagerfeuers brenne nicht fuer sich allein;
die Waerme des Feuers breitet sich ins Leben aus,
waehrend Gefuehle – einst der Seele Wonne –
nun nur noch als Glut der Erinnerung verweilen…

Eine Glut nehmen, eine Szene malen,
mit der Feder die Faeden der Gedanken nachzeichnen,
eine Vielzahl zu einem Ganzen vereinen –
nur um einen Klumpen zu formen und dreimal darauf zu spucken…

Wo Liebe fehlt, hat sie nie existiert;
es gab einen Pakt – eine Pruefung, wer der Staerkere ist:
rettest du, oder bist du derjenige, der gerettet wird?
Und dann das Spiel darum, wer weiser ist…

Lass nicht zu, dass man dich zerreisst,
noch dass die Lehren der Vergangenheit verblassen;
wahres Gut laesst sich nicht ohne Hingabe schenken –
sei es durch Haende, die strahlend sind, oder durch solche, die demuetig.

Weine und klage nicht, o Seele, um das, was vergangen ist;
alles, was du gegeben hast, ist hinterlegt bei der Bank
des Universums selbst – denn auch wenn das Brennholz verbrennt,
so spendet es den kommenden Zeitaltern doch nicht das Geringste an Waerme.

Doch wenn du durch Glauben und den eigenen Ruf der Seele
dein Herz in Liebe Gott selbst oeffnest,
dann suche keinen Engelgeist, der fuer dich eintritt –
denn der Himmel verrichtet das Werk bereits fuer dich...


Uebersetzt aus dem russischen: Дрова костра горят не для себя
http://proza.ru/2019/11/02/1970


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