Die Souveraene Ikone der Muttergottes

Die „Souveraene“ Ikone der Muttergottes
https://www.youtube.com/watch?v=FaHXnulwdSQ&feature=share

            Igor Flegontov (vor einem Monat): „Warum also hat die ‚Souveraene‘ Muttergottes Russland nicht vor der Aera des Gotteskampfes bewahrt – vor den Bolschewiki, die die Kirchen ihres Sohnes Christus zerstoerten, Priester toeteten und den Gesalbten Gottes, Zar Nikolaus, ermordeten? (und so weiter und so fort)?“


Denn durch die Wahlfreiheit werden sowohl das Behebbare als auch das Unumkehrbare herbeigefuehrt – wobei das Behebbare als ein einzelner Akt vorstellbar ist, waehrend das Unumkehrbare enorme Kraft erfordert. Dies impliziert, dass das, was urspruenglich von einem Einzelnen erdacht wurde, durch die Verstaerkung infolge der Entscheidungen anderer verwirklicht wird – angetrieben von deren zahlreichen, beharrlichen und auf ein gemeinsames Ziel gerichteten Wuenschen sowie den daraus folgenden Taten. Dies umfasst die weltweite Auswirkung kollektiven Denkens auf den Lauf der Geschichte und betrifft nicht nur das Leben eines einzelnen Menschen, sondern das aller Nationen rund um den Globus.

Eine kollektive Psychose keimt im Schoss langjaehriger Geheimhaltung und im Unvermoegen, die Konsequenzen der eigenen Gedanken zu erfassen; sie entsteht und verbreitet sich mit verblueffender Schnelligkeit, denn der Spiegeleffekt boesartiger Gedanken infiziert die Geister anderer wie ein Virus – unsichtbar und doch unfehlbar. Es ist vergleichbar damit, ueber laengere Zeit hinweg Musik zu hoeren, die laut ist und das Bewusstsein quaelt: Man verliert womoeglich gaenzlich die Lust am Musikh;ren – selbst an der angenehmsten –, nachdem man bereits einen betraechtlichen Teil seiner Lebensenergie in einem inneren Kampf gegen diesen psychischen und physischen Reiz aufgebraucht hat, zumal Schallschwingungen unmittelbar auf die energetische und biologische Struktur der menschlichen Aura einwirken... Darueber hinaus mangelt es an Verstaendnis fuer das wahre Wesen der Dinge – etwa im Bereich der Quantenphysik. Trotz der schieren Genialitaet, die der Architektur des Universums zugrunde liegt, kann sich fuer Uneingeweihte eine „Ueberflutung“ mit Informationen – selbst wenn es sich um lebenswichtige, faszinierende und wunderschoene Informationen handelt – als erdrueckende Last erweisen, die einen angesichts von Vorstellungen fremdartiger Formen und Energiewellen buchstaeblich in den Wahnsinn treibt...

Der Mensch sieht nicht so, wie eine Biene sieht, noch praegt er sich die geometrische Struktur der Honigwabe exakt ein – doch der Honig tut dies, oder vielmehr das Wasser im Honig; Gleiches gilt fuer die Genetik des Blutes. Die Kraft des Wissens um das Licht Jesu offenbarte sich fuer jene Zeit zu frueh; die Menschen waren nicht bereit, Ihn zu verstehen oder anzunehmen. Selbst heute kann man sich dem Verstaendnis des Gesetzes vom Leben des Gedankens nur allmaehlich annaehern – sowie dem Einfluss, den die Entscheidungskraft des Denkenden ausuebt, welche durch die Verbindung mit anderen Gedanken eine neue Realitaet erschafft; jeder dieser Gedanken besteht, gleich einer Sanduhr, aus einer unsichtbaren Vergangenheit und einer sichtbaren Gegenwart und birgt in sich einen Teil des Lichts des Schoepfers. Mit anderen Worten: Jeder Gedanke weitet sich aus, wenn er auf einen anderen trifft – auch wenn er sich dabei teilt; denn Teilen bedeutet hier Vermehren.
Der heutige Glaube eines Menschen – sein geistiger Zustand – entspricht genau der Staerke des Wissens seines Geistes (spirituelles Wissen) und der Groesse seiner Seele (vitale Lebensenergie). Wenn man beginnt, etwas zu fuerchten, verstaerkt das Gehirn augenblicklich die „Anforderung“ nach einer komplexeren und unueberwindbareren Herausforderung und zieht so noch mehr Unangenehmes an – denn alles in der Natur unterliegt der Veredelung. Doch allzu oft scheitert der Mensch an dieser Herausforderung, weil er seine Energie an Angst und Wut verschwendet hat oder an den Kampf gegen jene, die ihn bedraengen – sei es auf geistiger oder koerperlicher Ebene.

Die Menschheit setzt sich aus einer Vielzahl von Menschen zusammen, aehnlich den zahllosen Wassertropfen, die die Gewaesser unseres Planeten bilden; das Wasser bewahrt die Erinnerung sowohl an die Ganzheit als auch an die Freiheit jedes einzelnen Teilchens und erinnert sich zudem daran, was es widerspiegelt und womit es in Beruehrung kommt. Der menschliche Koerper besteht zu mehr als 75 % aus Wasser. Menschen, die sich zum Wohle anderer hingeben – und dabei die enorme Kraft des Denkens nutzen –, streben unablaessig danach, den Lauf der Menschheit zu veraendern; bisweilen gelingt es ihnen tatsaechlich, die Weichen neu zu stellen, und ihre Zahl beginnt zu wachsen.

Das Ungleichgewicht ruehrt daher, dass Gedanken, die heute unsichtbar entstehen, morgen zu sichtbaren Wesenheiten werden – sie wachsen stetig und durchdringen mit Geist all das, was dem Universum Leben verleiht. Den Glaeubigen offenbaren sich die Geheimnisse des Kosmos. Genau deshalb ist es entscheidend zu verstehen, dass alles miteinander verbunden ist; durch die gottgegebene Entscheidungsfreiheit – denn Er schuf keine Maschine, sondern ein Ebenbild Seiner selbst – wird die Zukunft in jedem Augenblick von jedem Wesen gestaltet, mit allen daraus erwachsenden Konsequenzen. Worin besteht die Hilfe von oben? Sie liegt in der Einheit: Je mehr Oel sich in der Lampe befindet, desto laenger und heller brennt ihre Flamme.


Uebersetzt aus dem russischen: Державная икона Божией Матери
http://proza.ru/2018/11/13/202


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