Die Exotik des Universums
Es regnet fluessiges Eisen herab,
stellenweise, irgendwo, sogar Glas –
Edelsteine von kostbarer Art.
Schaetze, die vom Himmel fallen
im Sternbild des schoenen weissen Vogels –
im Sternbild Schwan, wie der Vorhang eines Maerchens,
der die Woelbung der Fenster verbirgt.
Der Planet ist unvorstellbar heiss,
schwebt inmitten der Winde des Sonnenhauchs;
man koennte sagen, er lebt im Feuer eines Ofens,
und extrem sind die Schwankungen seiner Ausdehnung.
Doch der Mantel des Planeten ist dennoch fest,
naechtliche Winde kuehlen ihn ab –
wie heiss ist die eine Seite,
waehrend Wolken die andere verhuellen.
Bei Nacht blicken Winde in Spiegel,
geformt aus dem Sternenursprung des Alls,
und ziehen am Tag, schon fruehmorgens, durchs Denken,
um in die Schatzkammern des Wissens zu dringen.
Auf der ewig dunklen Seite der Erde –
jenes Planeten, der nah bei der Sonne kreist –
fallen rubin- und saphirfarbene Regenfaelle,
waehrend auf der hellen Seite dichte D;mpfe wallen
(aus Aluminiumoxid brodelt dort
die Basis kristallinen Gluecks,
und in Spektralfarben glueht die Seele
von HAT-P-7b, geformt durch gewaltige Winde).
Die Wucht der Stuerme laesst sich nicht beschreiben;
sie tragen Edelsteine tief in den Planeten hinein,
und niemand ist da, sie tagsueber zu sammeln,
und niemand ist da, sie nachts zu sammeln.
Auch wenn das Licht jener Schatzkammer hell erstrahlt
und den Verstand der Erdenbewohner blendet,
gibt es keine Hoffnung, den Zuschnitt des Planeten zu begreifen –
so fern, in Traeumen, liegen sie, weit hinterm naechsten Winkel.
Wer nach einem glamouroesen Tod duerstet,
stirbt – unter Tonnen aus Kristallregen –
noch vor dem Aufprall auf das Pflaster,
aufgeloest in Dampf, den die Sonne aus Strahlen baut.
All die Tropfen, die wie schoenste Edelsteine ;;wirken,
werden vom Wind in die Tempel der Sonne getragen;
sie laesst sie tagelang in ihrem Glanz erstrahlen …
und doch heisst es: Alles nur Flitterkram, nichts weiter.
Ein schoener Planet, wie ein Kristall,
so verlockend und gefaehrlich in Ringen
aus Sternenstaub (eine Legion des Bekenntnisses,
die nur durch die Liebe der Sonne besteht).
Der Natur vertraute Lebensformen
sind ihr fremd, im Wesen unergruendlich …
der Planet erkaltet und brennt …
Irdisches vermag den Tempel aus der Jurte nicht zu fassen.
Seine Daempfe schweben weit dahin,
getragen von Winden, die diesem Leben nicht untertan sind;
auf den Fluegeln zeitloser Zeit – Waerme
und bittere Kaelte, aus einem einzigen Gedanken.
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Poetische Beschreibung kosmischer Entdeckungen
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„X-Files“ (FAQ: R;tsel, Geheimnisse, Entdeckungen)
„Ein Planet, auf dem man in einen Regen aus Rubinen und Saphiren geraten kann“ – Quelle: „Auriel Astro“
https://x-files.site/news.php?readmore=9306
Uebersetzt aus dem russischen: Экзотика вселенной
http://proza.ru/2021/10/30/1026
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