Quantenphysik. Pflanzen. Die Pfingstrose
und ihr Duft, wie der Samen des Windes, senkt sich zur Liebe in die Seele...
Tag und Nacht verstroemen die zarten Blueten der Pfingstrose ihren suessen Duft,
heimlich schleicht ihr Geist hin zur suessen Essenz der Schoenheit...
Die Wangen der Pfingstrose erroeten, die Wolken am Himmel freuen sich an ihnen,
berauscht von der Zeit ziehen sie dahin – eine lockige Schar, die voruebergleitet...
Das Morgenrot der Pfingstrosen-Flocken schmolz dahin wie das Eiskristall eines Traums;
aus Regentropfen wuchsen die Knospen, bis der Pfingstrosenstrauch in voller Pracht erbluehte...
Pflueck keine Blumen, denn sie muessen reife Traeume auf die Erde streuen –
wie schade, dass nur ein opferbereiter Impuls die Welt vor der Hektik bewahrt...
Der Anblick der Pfingstrose entspannt, wie Farben, die der Pinsel auf die Leinwand traegt,
und weckt das Verlangen, sich nach ihrer zauberhaften Farbe zu sehnen...
Doch erst in hoechster Unruhe laesst sich ihr Duft hervorlocken,
und erst ein nasser Weg hilft, das Wesen der Opferbereitschaft zu verstehen...
So liebkost die Morgenroete die Pfingstrose, deren Knospenkraft bis zum Himmel reicht;
wo der Gedanke wie ein Duft schwebt, dort darf man Wunder erwarten.
Uebersetzt aus dem russischen: Квантовая физика. Растения. Пион
http://proza.ru/2019/05/04/162
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