Thematische Reaktion Quanten. Geschwindigkeit Zeit
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Sija Tata: „Quanten von Geschwindigkeit und Zeit – Geisterquanten und Realitaetsquanten.
Zeit bewegt sich niemals; sie pulsiert und dehnt sich zugleich aus – genau wie das Universum und wie die zyklische Entwicklung des Menschen, die sich alle paar Jahre vollzieht und dabei jene Ereignisse wiederholt, die mit der groessten Energie aufgeladen sind. Je schneller Sie sich bewegen, desto schneller werden Sie flexibel (nein, Sie werden nicht flach).“ Nicht der Einfluss der jeweiligen Masse, sondern die Geschwindigkeit, mit der sich die Planeten voneinander entfernen, bewirkt das Verschwinden der Giganten im lebendigen Milieu: Die kantigen Oberflaechen des Fleisches runden sich ab, und physische Energie wandelt sich in Lichtenergie zurueck.
Alles, was sich nicht bewegt, unterliegt der Auflockerung und dem Zerfall durch sich bewegende Aetherteilchen, die jede physische Materie durchdringen. Alles, was aus einem bestimmten Zeitgefuege hervorgeht, wird von aussen mit Teilchen umhuellt, nimmt eine abgerundete Form an und verlangsamt seine Geschwindigkeit. Am schnellsten runden sich jene Dinge ab und ziehen sich zusammen, die auf Waermewellen treffen – etwa Sonnenstrahlen oder Lichtteilchen im Wasser –, wenngleich es durch die Einwirkung trockener Kaelte auch Ausnahmen gibt.
Die Uhr im Zug tickt langsamer, weil die Zeit keine Gelegenheit hat, sich zusammenzuziehen; sie kommt nicht dazu, ihren gewohnten, nat;rlichen Puls zu durchleben. Richtet man einen Wasserstrahl in den Wind, so zieht er sich keineswegs zusammen – er formt sich nicht zu einem flachen oder runden Tropfen –, und folglich komprimiert sich auch die Zeit in ihm nicht; im Gegenteil: Der Wasserstrahl dehnt sich aus, und mit ihm dehnen sich seine Zeit und alles, was er in sich birgt; nichts staucht sich ziehharmonikaartig zusammen, bis er auf eine Materie trifft, die fester ist als er selbst. Der Aether ist nicht fester als Materie. Wer mit Hochgeschwindigkeitsz;gen oder Flugzeugen reist, versp;rt trotz der koerperlichen Untaetigkeit eher einen Energieverlust als einen Energiegewinn; dies laesst sich durch die Zerstreuung der Seelenenergie und deren allmaehliche Rueckkehr nach Abschluss der Reise erklaeren. Je schneller man sich fortbewegt, desto weniger stark zieht sich der Raum zusammen – vergleichbar mit der Dichte von Wasser oder Feuer, die sich nicht schnell genug ziehharmonikaartig verengen und eine Oberflaechenkruste bilden koennen, welche das Objekt durchdringt.
Die Einwirkung einer gewaltigen Wassermasse auf einen bestimmten Koerper ist nicht dasselbe wie die Einwirkung einer Welle gleicher Groesse und Dichte – Geschwindigkeit und Druck unterscheiden sich. Ob man ein Sandkorn auf das Wasser legt oder es hineinwirft: Die Fallgeschwindigkeit liefert den Beweis fuer die Leichtigkeit des jeweiligen Objekts.
Eine Rakete, die aufgrund der mit zunehmender Geschwindigkeit anwachsenden Traegheit mehr Treibstoff benoetigt, ist nicht mit der Frage der Zeitreise gleichzusetzen. Zeit und Fortbewegungsgeschwindigkeit sind unterschiedliche Begriffe. Gedanken der Vergangenheit oder in der Luft erscheinende Hologramme benoetigen weder Treibstoff noch jene Geschwindigkeiten, die sie wie eine Ziehharmonika stauchen oder flachdruecken wuerden, um sich als Ereignisbild zu entfalten, eine Zeit lang zu verweilen, zu verschwinden und wieder aufzutauchen – sei es als nicht real existierender, aber deutlich sichtbarer Geisterzug oder als ganze Stadt, erfuellt vom L;uten der Kirchenglocken und menschlichen Stimmen. Eine Rakete, die aufgrund der mit zunehmender Geschwindigkeit anwachsenden Tr;gheit mehr Treibstoff benoetigt, ist nicht mit der Frage der Zeitreise gleichzusetzen. Zeit und Fortbewegungsgeschwindigkeit sind unterschiedliche Begriffe. Gedanken der Vergangenheit oder in der Luft erscheinende Hologramme benoetigen weder Treibstoff noch jene Geschwindigkeiten, die sie wie eine Ziehharmonika stauchen oder flachdruecken wuerden, um sich als Ereignisbild zu entfalten, eine Zeit lang zu verweilen, zu verschwinden und wieder aufzutauchen – sei es als nicht real existierender, aber deutlich sichtbarer Geisterzug oder als ganze Stadt, erfuellt vom Laeuten der Kirchenglocken und menschlichen Stimmen.
Wenn die Lichtgeschwindigkeit Teil eines jeden Gedankens ist, so beeintraechtigt sie dessen Bewegungsgeschwindigkeit in keiner Weise. Alles Materielle besteht aus verdichteten Gedanken und wird nicht schwerer durch die Lichtgeschwindigkeit – eine Geschwindigkeit, die diese Gedanken staendig ueberwinden und durch sich hindurchstroemen lassen. Die Umgebung – die Kraft elektromagnetischer Strahlen – erzeugt Energiefelder, deren Dichte es zu ueberwinden gilt. Die Eingeweihten und Priester der Antike nahmen auf Steinscheiben Platz, deren Oberflaeche mit Mustern, Punkten und Kreisen speziell bearbeitet war; sie nutzten Felsvorspruenge und hielten Staebe aus festem Holz oder Metall in den Haenden, um sich so auf einen K;rper zu stuetzen, der fester war als ihr eigener und sie teilweise von der Energie der Zeit sowie der Schwere der Erde abschirmte. Um eine weit zurueckliegende Epoche der Gegenwart naeherzubringen, ist es ratsam, sich durch eine Huelle aus einer anderen Energieform – die sich von der eigenen unterscheidet – abzugrenzen; dies dient dazu, deren Pulsieren nicht am eigenen Leib zu spueren, aehnlich wie bei einem interplanetaren Raumschiff, das durch das Universum reist.
Die Seele, die den physischen K;rper gemeinsam mit dem geistigen Buch des Wissens verlaesst, ueberwindet die Anziehungskraft und die zeitliche Pulsation des Fleisches – aehnlich wie Wasser, das aus einem Krug gegossen wird –, ohne durch die Geschwindigkeit ihres Fluges auch nur im Geringsten schwerer zu werden. Wer eine ausserkoerperliche Erfahrung im Zuge des klinischen Todes durchlebt hat, klagte nach der Rueckkehr in die Welt der Lebenden nicht ueber eine durch den rasanten Flug durch den Zeittunnel beschwerte Seele. Doch Spass beiseite: Niemand hat den menschlichen Koerper unmittelbar vor und nach dem klinischen Tod gewogen; gewogen wurden lediglich die endgueltig Verstorbenen, wobei das Gewicht der Seele mit exakt 21 Gramm beziffert wurde.
Reisen ausserhalb der gegenwaertigen Zeit sind womoeglich durch die Oeffnung eines Tunnels moeglich – einer nach aussen gekehrten Gegenwart, die nichts mit „Schwarzen Loechern“ oder „kosmischen Strings“ gemein hat. Es liegt in der Natur der Wissenschaftler, Theorien aufzustellen, eine Zeit lang nach ihnen zu leben und sie dann eigenhaendig zu widerlegen, um neue vorzuschlagen … Die Philosophie des flexiblen Raums und der flexiblen Zeit – das Zusammenspiel von Wasser und Licht, vergleichbar mit der Rotation eines gleichmaessig drehenden Zylinders ;ber einer natuerlichen „Zeitmaschine“ – erscheint sehr plausibel.
Der Physiologe I. P. Pawlow sagte: „Bemuehen Sie sich beim Forschen, Experimentieren und Beobachten, nicht an der Oberflaeche der Fakten zu verharren und sich nicht von ihnen gefangen nehmen zu lassen. Werden Sie nicht zu blossen Archivaren von Fakten. Versuchen Sie, in das Geheimnis ihrer Entstehung einzudringen, und suchen Sie beharrlich nach den Gesetzen, die sie bestimmen.“
Mit anderen Worten: Fakten allein reichen nicht immer aus, um die Wahrheit hinter einem Geschehen zu erfassen. Zudem l;sst sich nicht jeder Gedanke unmittelbar sichtbar machen; bisweilen fehlen die technischen Mittel, um zur vollstaendigen Aufklaerung eines bestimmten Faktums zu gelangen. Jedes neue Zeitalter der Zivilisation bringt dank der bereits vorangegangenen Errungenschaften neue Entdeckungen hervor.
Uebersetzt aus dem russischen: Тематическая реакция. Кванты скорости и времени
http://proza.ru/2018/09/11/118
Свидетельство о публикации №226090100929