Kreisel - keine Kugel. Planet - kein Kreisel
Der Versuch, ein Sonnensystem in einer zweidimensionalen Raumzeit zu simulieren, offenbart nicht den Zusammenhang zwischen den Bewegungen der mehrdimensionalen und mehrschichtigen Elastizitaet des Aethers und den sich staendig wandelnden Energiewellen, Explosionen, Veraenderungen der Masse sowie des Kerns – welcher die Geschwindigkeit der Bewegung sowie die Aufnahme und Abgabe von Sonnenlicht durch jeden Planeten bestimmt –, unter Beruecksichtigung des Gegengewichts und des Magnetismus aller Himmelskoerper zueinander, der punktfoermigen Sternansammlungen, der Ausmasse, Dichte und Zusammensetzung von Nebeln sowie der Leerbereiche mit ihren Hoehen und Tiefen, sowie die taeglichen Temperaturschwankungen – bei voelligem Fehlen jeglicher Moeglichkeit, deren Dauer und Einfluss auf die Bewegungen von Koerpern auch nur in einem der unzaehligen Sonnensysteme dieses Universums abzuschaetzen.
Wenn man nicht nur einen einzigen Kreisel startet, sondern gleich eine ganze Reihe davon – unterschiedlich in Groesse, Gewicht und Material, jeweils mit einem kleinen Magneten versehen – und dazwischen weitere Kreisel aufhaengt, waehrend man den Raum, in dem sie sich befinden, mit variierenden Graden an Schall und Waerme durchstroemt, dann bleibt es bei einem Spiel der Fantasie, wie in der Kindheit. Doch versuchen Sie einmal, dasselbe im Vakuum zu tun.
Beim Zeichnen der Natur kann man sich an der Wahrnehmung von Schoenheit, Plastizitaet und Farbe erfreuen, doch zugleich die Unfassbarkeit des staendigen Wandels aller Dinge begreifen; denn der Mensch sieht das, was vor wenigen Augenblicken geschehen ist – also die Vergangenheit –, und dies beschraenkt sich auf das, was unmittelbar in seinem Blickfeld liegt: eine Verdichtung von Lichtteilchen unterschiedlicher Dichte, die sich durch sichtbare wie unsichtbare Formen und Dichtegrade hindurchbewegen. Ein ploetzlicher Wind, ein Regenschauer, veraenderte Lichtverhaeltnisse oder das Auftauchen neuer Formen wandeln das gesamte Bild …
Bestimmte Schallschwingungen loesen einen einzigartigen Entstehungsprozess aus: Manche Lebewesen gedeihen praechtig an unterseeischen Vulkanausbruechen, waehrend andere sich sogar auf den Aussenpaneelen der ISS wohlfuehlen. Doch gerade die unterschiedlichen Bewegungsablaeufe bestimmen jene Schallwellen, auf denen die gesamte Welt ruht. Die Bewegung der Erdplatten verschiebt die Pole und beeinflusst die Abstrahlung von Polarlichtern in den Weltraum; vulkanische Aktivitaet entzieht dem Planeten Waerme und verringert den Brennstoffvorrat im Kern, und schliesslich wirken sich der Widerstand gegen die Anziehungskraft des Mondes sowie dessen zunehmende Entfernung auf den Lauf der Dinge im gesamten Dasein aus.
Um zu wissen, was der Schoepfer der Welt weiss, muss man von Zeit zu Zeit in ihr aufgehen, denn die Welt ist gross. So entstand das System des Wachstums von Seele und Geist durch Reinkarnationen – verbunden mit dem obligatorischen Uebergang aus einem physischen Koerper in einen neuen und dem Wechsel von einem alten zu einem neuen Lebensort, jedoch unter Bewahrung des wesentlichen Wissens aus frueheren Leben. Ja, jener kleine Nagel, der die Seele in der Sphaere eines mit Gott abgestimmten Daseins haelt, haengt von dem zuvor angesammelten Wissen und der Kraft ab, das nachfolgende Wissen anzuziehen,- Die Biene produziert Honig; sie kann zwar keine Rakete ins All bauen – und das muss sie auch gar nicht –, doch sie kennt ihre soziale Aufgabe in der Gemeinschaft und errichtet meisterhaft Waben aus Wachs; dieses Wissen ueber den Aufbau von Strukturen wird ihr eines Tages zweifellos dabei helfen, eben jene Rakete in eine andere Welt zu bauen.
Das bekannteste Beispiel fuer die Wiederbelebung von Geist und Seele im Koerper lieferte Jesus. Die bekanntesten Faelle von Erinnerungen an fruehere Leben – verbunden mit dem ploetzlichen Erwachen von Kenntnissen in zuvor nie erlernten Sprachen oder Fertigkeiten – wurden von weltweit fuehrenden Psychiatern dokumentiert. Namhafte Wissenschaftler haben die Existenz Gottes offen durch Erfindungen belegt, die ihnen von Ihm oder Seinen Engeln zuteilwurden, ohne dabei um ihren gesellschaftlichen Ruf zu fuerchten oder zu versuchen, sich die Gabe des empfangenen Wissens als eigene Leistung zuzuschreiben. Man wuerde ja nicht behaupten, der Honig gehoere einem, nur weil man verstanden hat, wie er entsteht; ebenso wenig wuerde man bestreiten, dass das Summen der Bienen die Hoffnung naehrt, es werde tatsaechlich Honig geben – wenngleich Farbe und Geschmack eine ganz andere Frage sind. Ganz aehnlich verhaelt es sich mit der Vermittlung und Anwendung von Wissen im Allgemeinen: Die systematische Vertiefung in den Punkt, an dem sich dieses Wissen entfaltet, erm;glicht eine praezisere Sicht auf das Geschehen. Doch zunaechst muss man zumindest etwas wissen; um das Ziel der Erkenntnis zu erreichen, bedarf es also zumindest eines Wegweisers. Ist Ihnen aufgefallen, dass alle gro;en Errungenschaften von Menschen vollbracht werden, die an den Schoepfer glauben? Dies geschieht nicht zufaellig, denn wer an Ihn glaubt, verbindet sich mit dem Wellensystem Seiner Schoepfung; und je nachdem, wie gross der reine Energiereservoir der Seele des Wahrheitssuchenden ist, oeffnen sich ihm die Wege zu den Antworten auf seine Fragen. Seien Sie neugierig, gewinnen Sie Erkenntnisse und erschaffen Sie Ihr eigenes Werk.
Uebersetzt aus dem russischen: Юла не шарик и планета не юла
http://proza.ru/2020/04/18/1357
Свидетельство о публикации №226090301153