Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. VI. Zifei
Atemberaubende, kraftvolle und wunderschaene Musik! Eine Sammlung der besten Titel
https://www.youtube.com/watch?v=Z62rPFHPk14
Ich weiss nicht, was geschehen soll, wenn die Welt
mein gewandeltes Wesen nicht erkennt,
wo ich doch eine Welt erschuf, die schmelzen laesst,
was aus Gedanken des Boesen im Bewusstsein entstand.
Der Mensch besteht aus einer Vielzahl von Leben;
nicht alle sind zugleich sichtbar, doch sie sind gewiss vorhanden.
Wie Samen fliegen die Pusteblumen der Gedanken
in parallele Sphaeren, um auf fruchtbarem Boden zu landen;
ist der Boden fuer das Dasein geeignet,
so spriesst irgendwo in dieser Welt ein Keim hervor...
Ist es schwer sich vorzustellen, wie Seelen schweben
und Seelenteilchen – das Ergebnis jedes Gedankens – sind?
Die Seelen muessen keinen Boden suchen,
wenn das Wissen um das Werk ihn selbst erschafft –
in einer Welt neuer Moeglichkeiten fuer Schoepfung und Verfall
ist die Zeit der Gedankenwanderung ihr eigenes Schicksal.
Es ist gleichsam eine Matrix fuer unzaehlige kleine Schiffe,
die aus einer Vielzahl von Puzzleteilen in Einheit lebt;
jedes besitzt seine eigene Funktion,
wie Noten in der Musik ... wie ein Pinselstrich im Bild ...
Gedanken ;ber Gedanken erschaffen und wandeln dich,
verwandeln dein altes „Ich“ in ein neues „Ich“;
neue, bessere Formen entstehen und lassen den Ballast los,
der dich gestern noch umgab und quaelte.
Selbst wenn sch;ne Gedanken einst praegten,
wer deine Seele ist und was deinen Geist erfuellt –
stell dir vor, wie rasch sie noch Besseres verwirklichten
und dabei deinen Lebenskreis gewandelt haben ...
Deine Realitaet und die des Lebens,
das dich umgibt – sie bilden bereits eine neue Windung,
denn der Augenblick haelt den Schluessel zu allem bereit:
ein kleiner Tod und zugleich der Aufbruch zu neuem Sein;
deine Zeit gleitet und eilt durch die Kanaele
hinein in das parallele Wesen deines neuen Lebens;
Veraenderungen stehen bevor – und eine Pause haelt all das an,
was dich in die Welt vergangener Vorstellungen zurueckfuehren koennte;
leiste keinen Widerstand, lass die Pause im Rhythmus der Zeit atmen,
g;nn dir Ruhe fuer ein paar Tage oder auch nur Stunden,
und lass sowohl den Glauben als auch die Gedanken von gestern
in die parallelen Sphaeren anderer Welten ziehen.
Der Augenblick birgt ein Zauberwort,
bekannt als das Gefuehl der Liebe;
du nimmst an, was die Liebe bewegt,
und laesst los, was sie zerstoert.
Ein paralleles Wesen in der Gestalt der Liebe,
das dich erschafft – als sein eigenes Bewusstsein –,
ist erfuellt von der Fuelle des Paradieses,
das Licht ihres Lebens ist reiner und heller.
Diese Lebensmatrix des hoechsten Guts
eilt nirgendwohin, sie glaubt einfach an das Wunder;
ihr gleichen die Baeume, die Wurzeln schlagen
und ihre Kronen entfalten – ob im Licht oder im Dunkeln.
Das Gleichgewicht zu wahren faellt oft schwer,
wenn man vergisst, wer man ist und wozu man da ist;
doch laesst man los, was einst das eigene Wesen fuellte,
kann man zu vollem Bewusstsein wiederfinden.
Veraenderst du dich selbst und dein Umfeld,
wandelt sich die physische Struktur des Plasmas,
und der Aether gewinnt an Leichtigkeit – oder Schwere –,
gleich dem kosmischen Schwarm der Sterne.
Und in einem einzigen Augenblick wird klar:
Du fliegst durch dieses Leben, parallel zu einem anderen,
parallel zu anderen – wie Gedanken der Teilhabe,
die sich bisweilen in einer hoeheren Sphaere neu verkoerpern.
Uebersetzt aus dem russischen: И почти ничего от земного, мой бог. VI. Цифеi
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. I. Zifei
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. II. Zifei
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. III. Zifei
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. IV. Zifei
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. VI. Zifei
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Kaum noch etwas Irdisches, mein Gott. IX. Zifei
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