Die Urheberschaft eines jeden Gedankens

Die Urheberschaft eines jeden Gedankens, einer jeden Entdeckung oder eines jeden Werkes ist von doppelter Natur – ebenso wie der urspruengliche Gedanke selbst. Hierbei sind goettliche Gedanken eine Hilfe, denn der Schoepfer von allem ist allgegenwaertig. Wenn sich der Mensch einem guten Impuls widersetzt, den er im Unterbewusstsein wahrnimmt, so entstehen Desorientierung und Disharmonie zwischen Seele und Geist – ein Fall. Das Uebergewicht des Negativen beginnt, alles Positive in sich selbst und in seiner Umgebung zu zerstoeren.

Dem Menschen ist die Moeglichkeit gegeben, in allen Dingen das Gleichgewicht zu wahren; ihm ist das Recht der Wahl sowie das Recht auf freies Denken und Schaffen verliehen, wobei er durch das Wissen um die Einheit der Welt untrennbar mit allem Existierenden verbunden ist – wo auch immer dieses sich befinden mag.

Die Schoepfungen des Menschen – seine wahrhaftigen Schoepfungen – beinhalten ein intuitiv erfasstes Wissen ueber die weltweite Struktur des Seins. Dies ist vergleichbar mit der Geburt eines Kindes, das die Genetik seiner Vorfahren in sich traegt: Es gibt das bereits angelegte Wissen der Ahnen, und es gibt das Persoenliche – jenes Element, durch das der Mensch waechst und lebt.

Kunst entsteht, indem man in sich selbst und in den Aether hineinhorcht. Alles ist Gedanke.



Sija Tata   14.03.2014 03:44
Aus dem Schriftwechsel mit Casablanca 2   13.03.2014 21:16   •
Rezension zu „Deja-vu als doppelter Gedanke – ein Hologramm“ (Sija Tata)


Uebersetzt aus dem russischen: Авторство любой мысли
http://proza.ru/2014/03/14/283


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