Ueber die Ewigkeit des Geistes
Der Mensch kennt keine Einsamkeit; sein ganzes Leben ist mit dem Anknuepfen an etwas verbunden, auf dass aus Zweien ein Drittes entstehe –
das ist das Gesetz der Ewigkeit.
Gaebe es den Menschen nicht, so gaebe es eine Pflanze oder ein Tier, einen Stein oder Wasser oder einfach nur den eigenen Gedanken,
doch die Kommunikation wuerde keinen Augenblick lang aufhoeren. Denn Gedanken lenken die Welt und ihr Leben. Nur im Nullzustand, waehrend tiefer Meditation, fehlt alles Lebendige, Gewohnte und mit dem irdischen Auge Wahrgenommene – doch selbst dort ist das Licht gegenwaertig: die Goettlichkeit.
Es kann kein Ende geben, denn es gab auch keinen Anfang als solchen. Ein Anfang wurde lediglich als Uebergang von einem Zustand in einen anderen begriffen.
Die Menschen muessen ueber das Ende nachdenken, weil der Koerper sterblich ist; darin finden sie Trost – dass eben nichts ewig waehrt.
Gaebe es die Ewigkeit nicht, so gaebe es nichts – absolut gar nichts. Doch wer, der bei der Geburt die Ewigkeit seiner Seele vergessen hat –
und erst recht die Ewigkeit des Geistes Gottes –, vermag schon ueber die Ewigkeit des Ganzen nachzudenken?
Ein Stock mit zwei Enden – ein anschauliches Bild, und wie viel verstaendlicher ist es doch ...
Jeder Anfang entspringt einem Gedanken – dem urspruenglichen Gedanken Gottes!
Und alles, was von Gott ist, ist ewig. Alles unterliegt dem Gesetz der Metamorphose, der Transformation der Koerper. Die Energie des Wissens – der Geist – bleibt auch nach dem „Verschwinden“ eines jeden Koerpers bestehen.
Auch die Seele – das Licht – fungiert als Energietraeger. Mit dem K;rper laesst sich Neues erschaffen, denn Gott hat Gedanken verdichtet, damit durch Reibung neue Formen entstehen.
Um zu erschaffen, ist Verdichtung noetig, damit das Geschaffene sichtbar wird. So kommt es zur Reinkarnation.
Vor Gott, beim Gericht, erscheint jener energetische Informationskoerper, der sich aus den Gedanken zusammensetzt, welche die sich vervollkommnenden Seelen im Laufe ihrer verschiedenen Leben in ihren Koerpern angesammelt haben.
Der Name Gottes erklingt in verschiedenen Sprachen oder wird im Geiste gedacht, bleibt dabei jedoch energetisch stets derselbe.
Daher ist es nicht entscheidend, in welchem Koerper man gelebt hat, sondern wie und mit welchen Gedanken man sein Leben fuehrte. Die energetische Struktur des Menschen – verdichtet durch die Gedanken, das Leben und die Taten – wird vor den Herrn treten.
Was heute als richtige Theorie gilt, wird morgen zu Staub zerfallen. Die Wahrheit hingegen wird bleiben, was sie ist.
Grosse Lehrer erschienen zu allen Zeiten und verkuendeten den Voelkern dieser Welt die Wahrheit. So gibt es alte und neue Lehrer, denn der Zyklus der Fehlerwiederholung setzt sich fort. Vergessene Schriften werden von den Neuankommenden wieder neu hervorgebracht. Zu diesen Lehrern zaehlten nicht nur – wie bekannt – Heilige, sondern auch grosse Komponisten, Dichter und Saenger, Kuenstler und Erfinder; sie alle waren ueberaus grosse Seelen, erfuellt von einem grenzenlosen inneren Licht der Liebe zur Natur und zu den Menschen.
Die menschliche Seele vervollkommnet sich nicht nur in einem einzigen Leben. Daher gilt es, waehrend des Lebens Gutes und Schoenes zu erschaffen – im Bewusstsein, dass alles und jeder miteinander verbunden ist und einen Teil des Einen Schoepfers bildet –, damit die Ewigkeit, die so reich an Liebe ist, im Licht des Gedankens zum Wohle der gesamten Schoepfung erblueht. Einfach und verstaendlich.
Nicht von dieser Welt. Die Seele
http://www.proza.ru/2013/11/28/381
Sija Tata 18.02.2014 00:03
Aus dem Schriftwechsel bezueglich: Rezension zu „Woprossik“ (Marysja Smol)
http://www.proza.ru/2013/10/29/1261
Aus dem Schriftwechsel bezueglich: „Neustart Nr. 1“ (Wladimir Fisik)
pritvor.kz/pridel/pritvor/razm/502-p2.html
Uebersetzung aus dem russischen: О вечности Духа
http://proza.ru/2014/02/18/39
Свидетельство о публикации №226091401683