Wasserlinsen kraeuseln den See der Liebe
durch ein Bruecklein in zwei Haelften geteilt.
Kein Lueftchen ruehrt das Federgras,
kein Reiher schreitet durch die Bucht.
Keine Winde rankt sich ins Blau empor,
kein Anblick schmeichelt dem Auge des Voruebergehenden;
nur Tauben trinken am Rand den Tau
von den Blueten dickrindiger Baeume.
Steine ;;beschweren den Boden unter sich,
bisweilen heiss von der Sonne;
die Felsbloecke erinnern sich an den Bienenschwarm
ueber Seerosen und praechtigen Schwertlilien...
Man riss sie samt der Wurzel aus, ins Nichts –
wer es nicht sah, sollte nicht urteilen,
wie schoen es hier einst war;
so sehr, dass ich die Erinnerung in Worte fasse.
Uebersetzt aus dem russischen: Ряской рябь на озеро любви
http://proza.ru/2026/06/29/24
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