Капли. Tropfen
мок деревья лепесток, как молитвы камень права -
на горе, где веры лик - широта небес начала,
чтоб расправить крылья в миг, где мечта их расправляла,
облететь угодья сёл, посмотреть, где счастья мало,
чтоб прибавилось чуток, сбросить с крыльев, больше б стало.
И пошёл по каплям дождь, вышел, будто из кармана
павших сверху облаков, чтоб земля их принимала,
был бы свежести вокруг ветерок среди ветвистых
елей, ив, берёз вокруг, трав по осени зернистых.
Всё зеркалят капли струй бреги ново встар лобзая,
как мерцающе во пруд, реки в океан толкая -
сила капель родников, будто знаний чья-то песня,
а потом - до поднебесья в испарениях их лунь...
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Tropfen
Ich war es, die den Regen rief, als hiess’ ich einen Liebsten willkommen;
ein Bluetenblatt benetzte den Baum – wie ein Stein, auf dem das Gebet ruht –,
dort auf dem Berg, wo das Antlitz des Glaubens weilt und der Himmel sich weit auftut,
um im Augenblick die Fluegel zu entfalten – dort, wo auch der Traum sie einst entfaltete –,
um ueber die Fluren der Doerfer zu schweifen und zu sehen, wo das Glueck nur spaerlich ist,
auf dass es ein wenig wachse: von den Fluegeln herabgestreut, damit es reicher werde.
Und der Regen begann zu fallen, Tropfen fuer Tropfen, als kaemen sie aus der Tasche
der Wolken, die sich herabgesenkt hatten, damit die Erde sie empfinge;
ein Hauch von Frische sollte ringsum wehen – inmitten der verzweigten
Fichten, Weiden und Birken, und ueber dem herbstlichen Gras, das voller Samen steht.
Die Tropfen spiegeln alles wider, waehrend sie die Ufer stets aufs Neue kuessen,
wie ein Flimmern im Teich, die Fluesse in den Ozean draengend –
die Kraft der Quelltropfen, gleich einem Lied des Wissens,
und dann – bis hoch zum Himmelszelt steigt ihr Dunst empor...
Свидетельство о публикации №226100801899