Frieden ein Podest der Moral
hoerten nicht, wen ich anrief und wie:
„Den Neonazis bleibt nur das Feuer als Teil,
den Friedfertigen aber ewiger Ruhm und Leben.“
Sie wollten Neues erschaffen
auf altem Grund, aus Asche und Truemmern,
doch ich bat darum, gemeinsam zu siegen –
mit Geist und Blick, in Wissenschaft und Kultur.
Sie fuehrten keinen Dialog ueber den Glauben,
sondern stritten gegen jene, die ihn neu erhoben –
auf das Podest der Moral, auf ein Fundament,
das der wahren Sittlichkeit nicht widerspricht.
Sie sind die Meinen – und doch sogleich auch Feinde;
wer sich dem Volk entgegenstellt, wird fremd.
Doch mag der Reumuetige froh sein, auf Erden
den Frieden und den Ueberfluss zurueckzubringen.
Sie tragen das Blut unserer Ahnen in sich,
auch wenn sie – vom Irrtum berauscht – vom Wege abkamen;
denn nicht dazu wurden sie geboren,
dass von ihnen Schmerz und Leid ausgehen.
Den Unschuldigen vergeben, vor den Boesen schuetzen,
im Tempel ein Schriftstueck zur Unterschrift reichen...
So etwas gab es noch nie – doch nun beginnt es,
um zu loesen, was jahrelang unloesbar schien.
Uebersetzt aus dem russischen: Мир - пьедестал морали
http://proza.ru/2026/10/11/1138
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