Der Atem der Freiheit
Alexandr Piatkov
In jenen gluecklichen Zeiten, als alles Beste und Wertvollste noch kostenlos war,
konnten wir frei die frische Luft einatmen und unsere Lenden den Sonnenstrahlen
darreichen. Doch wir missachteten diese unschaezbaren Gueter und strebten danach,
so schnell wie moeglich mit der Erde aufzuraeumen, die uns so unbesonnen Zuflucht
gewaehrt hatte, alle Berge umzugraben, alle Bodenschaetze herauszupumpen und das
gesamte Wasser zu vergiften. Dabei stritten wir ueber irgendeinen Unsinn, ueber
die Direktwahlen der Regierung, ueber deren Wechselhaftigkeit, ueber die
Meinungsfreiheit und ueber andere Erfindungen des muessigen Verstandes. Wir
ahnten damals nicht, was die wahre Hauptfreiheit ist, sondern strebten nach
Nebensaechlichkeiten und der Unternehmerfreiheit, die am Ende die Erde in eine
unbarmherzige Hoelle verwandelt hat, in der man die Sonne nicht sieht und es
nichts zu atmen gibt.
Originaltext auf Russisch:
http://proza.ru/2016/12/19/1601
Uebersetzung des Textes ins Englische:
http://proza.ru/2026/11/07/484
Informationen zur Publikation:
Autor: Alexandr Piatkov (Aleksandr Piatkov)
Originaltext: proza.ru/avtor/alexanderan
Uebersetzung: KI-Assistent (Version: November 2026)
Das Urheberrecht des Originaltextes liegt beim Autor. Die kuenstlerische Uebersetzung wurde unter Einhaltung des Sinngehalts im Jahr 2026 angefertigt.
Свидетельство о публикации №226110701281