Der Wind fluestert. Orpheus
die Stimmung ist ein Smaragd, die Frische des Fruehlings schwingt sich empor in die Wolken
eines traumgefuellten Himmels und reicht bis an den aeussersten Rand der Unendlichkeit –
hinein in bewahrte Welten, gleich einem seenгуbersaeten Plateau glatter Wellen,
geboren aus Empfindungen, die im Tau verdunsten – im Tau jener unbekannten Schoepfungen,
deren Geheimnisse der Seele und den Schwingen des Geistes als Zufluchtsort dienen,
durch die Macht des Lichts und der Liebe – auf Papieren,
glattgewetzt von den Federn der ewigen Muse, die Zeilen niederschreiben,
welche Naturschilderungen mit den sagenhaften Betrachtungen des Barden verweben –
einer Gefaehrtin jedes Dichters, die sie in die Stroeme der Traeume geleitet:
von Orpheus, dem Sohn des Gottes Apollo – eine mythische Spur,
offenbart durch die Gnade der Kalliope und der Eurydike –
ein Rat der Nymphen, oder ein Fluestern aus dem Reich der Seligkeit,
getragen auf dem Fluegel eines Schwans – denn Orpheus,
ist der Schwan der Bruderschaft, das eigentliche Werk aller Sternbilder;
durch Wandlung – wie selbst Pythagoras sinnierte – wuerde er lehren:
Dass Orpheus’ Wesen, da es von Gott ist und der Sohn der Welt, –
wisse dies wohl – Christi eigenes ist;
Unter Seiner Fuehrung liegt das oesterliche Geheimnis – der Kosmos der Leier,
eine schickliche Gnade – die eigentliche Bluete des Wortes,
wo die Nahrung des lichten Wissens in den Fruehling ausstroemt.
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Als Reaktion auf:
Eine Rezension von „Spring Clouds. 2“ (Sija Tata) http://proza.ru/2026/05/28/880
Orfej besitzt eine bemerkenswerte Gabe, die Leichtigkeit einer Fruehlingsstimmung durch Bilder von Wolken und Himmeln zu vermitteln. Die Zeile – „Wolken, wie ein Meer – Seen der Traeume“ – weckt ein Gefuehl von Grenzenlosigkeit und Traeumerei und entfuehrt den Leser in luftige Hoehen. Die Lyrik des Textes erfuellt die Seele – ganz wie der Duft bluehender Felder – mit Frische und Hoffnung. Es ist, als fluesterte der Wind selbst von der Wichtigkeit, die Welt um uns herum zu erkennen und zu erspueren.
Alexander Slovolyubov 28. Mai 2026, 11:21 Uhr • http://proza.ru/avtor/wordwanderer
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• Ветер шепчет. Орфей - стихи, 30.05.2026 14:09
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