Der Punkt ist das Gedaechtnis
rundete sich spiegelgleich in den Welten
und verkuendet mit seinem ganzen Dasein:
„Ich bin keine Schleife!“ – hin zu Licht und Staub.
.
Das Gedaechtnis ist ein Gedanke, physisch erfuellt,
denn es lebt aus der Kraft des Vakuums;
und seine vielschichtige Realitaet
traegt die Sichtbarkeit der Welt – unsichtbar – in sich.
Der Punkt ist das Gedaechtnis – Sija Tata
Der Punkt ist die Pulsation verdichteter Lichtteilchen.
Der Punkt ist ein energetisches Gedaechtnis. Und erst die Annaeherung an das Gedaechtnis von allem offenbart die Welt der Welten – doch sie erschafft keineswegs eine neue. Und gerade durch diese Offenbarung wird die Erschaffung neuer Lebensenergien moeglich, im Namen der Fortfuehrung der Ewigkeit.
Denn Eins und Eins bringen ein Drittes hervor: 1 + 1 = 3.
Und was ist alles Lebendige anderes als Punkte, wenn selbst die groessten Planeten und Galaxien wie Punkte erscheinen?
Und was sind wir, aus jenen Hoehen betrachtet, anderes als Punkte?
Und was sind Licht und Dunkelheit anderes als eine unermessliche Vielzahl von Punkten?
Der Punkt ist zugleich Anfang und Ende – in der menschlichen Vorstellung, die jedoch im Begriff der Ewigkeit nicht existiert.
Daher ist der Punkt die Unendlichkeit des Seins; er ist eine Welt, erfuellt von der Substanz, die ihn geformt hat.
Axiome lassen sich widerlegen, den Punkt hingegen nicht. Denn es gibt keine Null.
Denn in der gesamten Schoepfung ist ein Teil Gottes gegenwaertig – selbst im kleinsten Punkt, so wie das Licht in der Finsternis –,
und bewahrt auf diese Weise das Gleichgewicht des Lebens.
Und dies ist kein Ausgangspunkt der Abstossung, sondern ein Punkt, der schlichtweg praesent ist.
Denn noch lange vor seiner sichtbaren Manifestation im Leben – sei es in kleiner oder grosser Form – existiert er bereits in der Welt der Gedanken-Ewigkeit als eine Sphaere, die ihn sichtbar macht.
Eine komprimierte Schleife – ein Punkt? Niemals!
Keine Schleife verharrt ewig im Zustand der punktfoermigen Verdichtung, denn die Bewegungen von Kleinstteilchen – Atomen und anderen unsichtbaren Elementen – loesen jeden Koerper auf und verwandeln ihn zurueck in Licht: das urspruengliche Licht. Daraus resultiert die Pulsation.
Daraus folgt auch, dass das Loch kein blosses Loch ist – denn jeder Knoten weist eine Oeffnung auf, sei sie auch noch so winzig –, waehrend ein Punkt eben ein Punkt ist.
Er veraendert lediglich seine Groesse, da auch Lichtteilchen ihn durchstr;men, ihn in Bewegung versetzen, ihn zum Zittern bringen und Reibungsgeraeusche erzeugen lassen – und so neues Licht erschaffen: das Licht des ewigen Lebens.
Genau deshalb atmet das Universum! Und eben deshalb verfechte ich meine Theorie – genau diese: „Der Punkt ist das Gedaechtnis“.
Poincar; und Perelman dachten im Geiste ihrer Zeit ... Ich stamme nicht von dort.
Ein ketzerischer Gedanke ist das wohl,
Schaffte es gar unter die Top Fuenf ...
Doch hat der Punkt, zum Himmel strebend,
Die Spur der Schleifen in sich geborgen?
Ich glaube nicht an Poincar;s feste Welt,
Und auch der Glaube an Perelman erstarrte,
Als die Schleife sprach: „Fortan
Wohnt Leere in mir, aus dem Hintergrund;“
Wie sehr man auch am Katzenschwanz mag ziehen,
Zum Kringel wird er nimmermehr;
Doch hilft der Bruecke des Urgedankens Mueh’n,
Erhebt er sich, befreit und schwerelos und hehr.
Stell dir vor: Wie eine Rolle presst die Schlinge
Der Welt gesamte Weiten fest zusammen,
Doch Ewigkeit haucht Leben ein, durchdringt die Dinge,
Giesst Licht in mich – der Tiefen Muster, hell in Flammen.
Alles wiederholt sich, ueberall und stets,
Und darum klingen Worte voller Weh:
Denn Punkt ist Schlinge – und im Fluss des Weltgescheh’ns
Ist Schlinge auch ein Punkt, der sich im Strom ergeht:
Hier lebt das Sein durch stete Regung nur,
Stroemt fort mit unermesslich starker Macht,
In sich hinein... tanzt, singt auf eigener Spur,
Entfaltet sich als Urgrund-Pracht.
Und eine Milli-Mikro-„Leere“
Aus Licht ist da, in allem, was war,
In allem, was sein wird... dort bin ich –
Als Punkt. Wem ist das Dasein zur Last?
Wie sehr man die Schlinge auch in sich zieht,
Zum Punkt wird sie dennoch nicht werden;
Nicht durch sie wurde ich erschaffen –
Der Punkt preist dies in den Pulsationen.
Es gibt nur den Weg des Punktes –
Der Galaxien, der Welt gleich,
Und folglich gibt es einen grossen Kenner,
Der die Kraft des Labyrinths erschuf.
Dort ist Er, in jenem Teil,
Der diese Gesetze schuf...
Und das strahlende Kreuz des Lebens
Hat seine Weiten nicht zu einem Klumpen gepresst!
Der Schoepfer nannte mich einen Punkt,
Aus vielen Punkten – Dichte des Lichts;
Materiell und im Geiste bin ich
Ein Teil von Ihm, durch das Kreuz des Bundes.
Auf Russisch:
Sija Tata zu "крамольная мысль5" Владимир Физик / "Ein aufruehrerischer Gedanke 5" Wladimir Fisik. 19.02.2014 03:25 •http://www.proza.ru/2014/02/18/1368
Ausfuehrlicher behandelt in meinen Werken auf Russisch:
Не от мира сего. Мировая Любовь (Nicht von dieser Welt. Weltliebe)
http://www.proza.ru/2013/12/03/254
Математика - иначе
http://www.proza.ru/2014/01/22/326
Auf Deutsch:
Mathematik einmal anders
http://proza.ru/2026/09/03/974
Auf Russisch:
Не от мира сего. Мировая Любовь (Nicht von dieser Welt. Weltliebe)
http://www.proza.ru/2013/12/03/254
26. Не от мира сего. Дыхание Вселенной (Nicht von dieser Welt. Atem des Universums)
http://www.proza.ru/2013/12/18/454
Sija Tata 16.02.2014 19:04 •
Rezension zu «точка» (Владимир Физик) („Punkt“ (Wladimir Fisik))
http://www.proza.ru/2013/12/23/418
Sija Tata 18.02.2014 21:19 Meine Antworten aus dem Schriftwechsel mit Wladimir Fisik
Sija Tata 17.07.2014 15:19 Meine Antworten aus dem Schriftwechsel mit Pirotechnyk / Пиротехъник
"Как ни тяни кота за хвост / Как ни тяни петлю в себя".
(Wie sehr man auch die Katze am Schwanz zieht / Wie sehr man auch die Schlinge zu sich heranzieht).
Dieses „ni“ tauchte zufaellig auf
Und scherte sich nicht um das „ne“,
Verlor sich im Buchstabenmeer und heftete sich –
Dreist wie an die Seele – an die Schlinge.
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